Ludgerusschule glänzt in Mathematik

Erfolge bei Lernstandserhebung
 


Norbert Konicek und die jetzigen Neuntklässler Melina (14) und Kevin (15) sind stolz auf ihre Auszeichnung für überdurchschnittlich gute Mathe-Leistungen. (Foto: Steinbach)
 

Heiden (stb). Das Hantieren mit Zahlen fällt ihnen leicht. So gut sind die Schüler der Ludgerusschule in Mathe, dass sie zu den besten zwei Prozent der Hautpschüler in NRW gehören. Das hat eine landesweite Lernstandserhebung unter Achtklässlern im Frühjahr 2009 ergeben. Vom Schulministerium gab es nun eine Urkunde.

Gefreut habe er sich sehr, sagt Rektor Norbert Konicek, auch wenn er nicht sonderlich überrascht gewesen sei. „Wir waren schon bei früheren Erhebungen in Mathe deutlich besser als der Landes-Schnitt.“ Das naturwissenschaftliche Fach gehöre zu den Schwerpunkten an der Schule.

Auch in den anderen beiden geprüften Hauptfächern sind die Ergebnisse erfreulich. „In Deutsch liegen wir ebenfalls über dem Schnitt“, sagt Konicek, der die Schüler in diesem Fach unterrichtet. In Englisch lasse sich immerhin eine Tendenz nach oben erkennen. Der Schulleiter: „In den vergangenen Jahren waren die Ergebnisse mäßig. Daraufhin haben wir auf Lehrerkonferenzen Konzepte erarbeitet und liegen jetzt gut im Schnitt.“

Seit 2005 nimmt das Landes-Schulministerium die Lernstandserhebungen jährlich vor. Zwischen 70 und 90 Minuten dauern die drei Prüfungen in Englisch, Mathe und Deutsch. Die Auswertung erfolgt separat für jede Schulform. Darüber hinaus wird zwischen drei so genannten „Standorttypen“ unterschieden. Diese berücksichtigen die sozialdemografische Zusammensetzung der Schülerschaft und regionale Merkmale des Umfelds. Da diese Merkmale an der Heidener Hauptschule besonders positiv ausfallen, wurde sie dem besten der drei Standorttypen zugeordnet: Typ 3.

Auch in diesem Jahr steht wieder eine Erhebung an. Am 27. Februar ist es so weit. „Die Schüler sind immer ziemlich aufgeregt“, sagt Konicek. Nicht ganz unbegründeterweise: So würden die Prüfungen zwar nicht benotet und zählten auch nicht als Klassenarbeit, dennoch könnten sie Einfluss auf die Zensuren nehmen: „Steht am Ende des Jahres ein Schüler zwischen zwei Noten, ziehen wir das Ergebnis der Erhebung hinzu.“

Konicek hofft, das dies bei den meisten Schülern auch in diesem Jahr positiv ausfällt. Das langfristige Ziel des Pädagogen: „Wir wollen unser Niveau halten und jeden Schüler da abholen, wo er steht.“

Quelle: Borkener Zeitung, 13.02.2010

 


 


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