Um den Standort kämpfen

Heidener wollen ihre Schule nicht verlieren

Sitzung des Schulausschusses
Mit den Beratungen des Schul- und Kulturausschusses ist der politische Betrieb im neuen Jahr angelaufen. Gleichzeitig war es auch die erste Sitzung des Gremiums nach der Kommunalwahl. (Foto: Konert)
 

Heiden (hhk). Mit der Zukunft der Ludgerusschule haben sich die Mitglieder des Schul- und Kulturausschusses befasst. Die Politiker beauftragten den Bürgermeister, mit Kommunen in der Nachbarschaft Gespräche zu führen. Gegenstand soll sein, ob eine Zusammenarbeit in punkto Gemeinschaftshauptschule beziehungsweise eine gemeinschaftliche Verbundschul-Lösung möglich ist. Außerdem soll Expertenrat eingeholt werden sowie bei der Bezirksregierung nachgefragt werden, ob Heiden in Eigenregie eine Haupt- und Realschule entwickeln darf. Schulleiter Norbert Konicek teilte dem Ausschuss mit, dass die Nachmittagsbetreuung an der Schule am 1. Februar anläuft. Trägerverein ist die Caritas. Andrea Sprenger werde sich um sechs Schüler kümmern. „Wir hoffen, das sich das Angebot so gut entwickelt wie die Offene Ganztagsschule an der Marienschule“, unterstrich Konicek. Mit Spannung werde dem Anmeldungsergebnis der Hauptschule für das Schuljahr 2010/11 entgegengesehen.

Ab August rechnet man damit, dass an der Hauptschule der Förderunterricht für mehrere Kinder anläuft, die sonst zur Johannesschule nach Gemen gefahren worden wären.

Quelle: Borkener Zeitung, 21.01.2010


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