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Heiden (rpl). Der Traum von einer Solarstrom-Anlage auf dem Dach des geplanten Feuerwehrgerätehauses dürfte vorerst ausgeträumt sein: Wie Thomas Saure von der Energieagentur NRW dem Bau- und Planungsausschuss vortrug, würden die zu erwartenden Kosten für eine solche Anlage rund 250.000 Mark betragen. Angesichts dieses Aufwands schien den Auschussmitgliedern die ursprünglich auf einen Antrag der Grünen/Bündnis 90 zurückgehende Idee zumindest zum jetztigen Zeitpunkt unrealistisch. Dabei schätzte der Referent die Rahmenbedingungen für eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gerätehauses durchaus günstig ein: Eine "aufgeständerte" Solaranlage könnte hier im Jahr etwa 16.000 Kilowattstunden Strom produzieren. Allerdings, so Saure, seien die Fördermöglichkeiten für Gemeinden als Errichter einer solchen Anlage gegenüber privaten Bauherren erheblich eingeschränkt. Vor diesem Hintergrund regte Auschussmitglied Ulrich Lohaus an, über eine kleinere Anlage auf dem Dach einer der Heidener Schulen, zum Beispiel der Ludgerusschule, nachzudenken. Eine solche Anlage könne auch zu Lehrzwecken eingesetzt werden. Außerdem - so hatte der Vortrag Thomas Saures deutlich gemacht - seien hier die Fördermöglichkeiten wesentlich günstiger, so dass mit dem ursprünglich ins Auge gefassten Kostenvolumen von 10.000 Mark schon ein erster Schritt zu bewerkstelligen sei. Diese Anregung wurde auch von den übrigen Fraktionen begrüßt, so dass beschlossen wurde, die Idee im Rat weiter zu verfolgen.

Wird auf dem Dach der Ludgerus-Hauptschule eine Solaranlage installiert? Der Gemeinderat wird sich mit dem Vorschlag beschäftigen. Eine größere Anlage auf dem geplanten Feuerwehrgerätehaus ist zu teuer.
Foto: Richard Plettenberg
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