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 16.09.2000

Muss ein Hotelfachmann am Wochenende immer arbeiten?

KAB lud ein: Schüler informierten sich über die Arbeitswelt

Heiden (rpl). Was ist eine CNC-Maschine? Welche Aufstiegs- und Einkommens-Chancen hat ein Bäcker? Muß ein Hotelfachmann am Wochenende immer arbeiten? Antworten auf viele Fragen rund um das Berufsleben erhielten die Neuntklässler der Ludgerus-Hauptschule auf einer Besichtigungs-Tour durch zahlreiche Heidener Betriebe.


Aufmerksam betrachten die Schüler und die KAB-Vertreter eine computergesteuerte Holzfräse.

 
Eine Bäckerei, ein Friseur, ein metallverarbeitender Handwerksbetrieb, ein Hotel, ein Nahrungsmittelhersteller und viele mehr hatten ihre Tore an diesem Vormittag für die Jugendlichen geöffnet, so dass sich den Schülern die ganze Palette der heimischen Ausbildungs- und Handwerksberufe darbot. Zu der Veranstaltung, an der rund 40 Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern teilnahmen, hatte die Kommission "Zukunft der Arbeit" der KAB eingeladen. Diese Kommission ist eine Arbeitsgruppe der KAB auf Diözesanebene, die sich mit der Berufsvorbereitung junger Menschen beschäftigt. In "Berufsorientierungsseminaren", die mit Hilfe von KAB-Mitgliedern veranstaltet werden, werden die Jugendlichen mit allen Fragen rund um den Berufseinstieg vertraut gemacht. Bereits im dritten Jahr fand die von KAB-Bezirkssekretär Benedikt Kemper gemeinsam mit Bildungsreferentin Silvia Steinberg organisierte Veranstaltung jetzt in Heiden statt. Wie Kemper erläuterte, richtet sich die Betriebsbesichtigung bewußt an Schüler der neunten Klasse: "Im zehnten Schuljahr," so Benedikt Kemper, "sind viele Vorentscheidungen bereits getroffen."

Text und Foto: R. Plettenberg