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Übersicht 00/01

 19.04.2001

Drei Varianten
zur Erweiterung
der Schule

Ausschüsse beraten über Vorhaben

Über Art und Umfang der Erweiterung der
Ludgerus- Hauptschule beraten die Ausschüsse
am kommenden Dienstag.
Foto: Richard Plettenberg
Heiden (rpl). Die geplante Erweiterung der Ludgerusschule wird am kommenden Dienstag den Bau- und Planungsausschuss sowie den Schul- und Kulturausschuss beschäftigen. Die beiden Ausschüsse werden in gemeinsamer Sitzung über Art und Umfang des Bauvorhabens beraten. Treffpunkt für die öffentliche Sitzung ist um 17 Uhr an der Ludgerusschule.
Wie die Verwaltung im Sachverhalt zur Beschlussvorlage vorträgt, benötigt die Ludgerusschule zur Aufrechterhaltung eines ordnungsgemäßen Unterrichts zwei neue Räume, und zwar einen Klassenraum und einen Mehrzweckraum. Bislang werde der Kunstraum als Klassenraum benutzt. Außerdem müssten sich die Fachbereiche Physik und Chemie einen Unterrichtsraum teilen.
Andererseits, so der Bericht der Verwaltung, sei die Schülerzahl in den vergangenen Jahren von etwa 200 auf 260 Schüler angestiegen.
Vor diesem Hintergrund hatte die Gemeinde zur Fristwahrung bereits im Herbst 2000 einen Zuschussantrag bei der Bezirksregierung gestellt. Jedoch, so wird aus der Sitzungsvorlage deutlich, ist die Frage der Bezuschussung noch mehr als ungeklärt. Nach den Schulbauförderungsrichtlinien käme grundsätzlich ein Zuschuss in Höhe von 30 bis 50 Prozent der tatsächlichen Baukosten in Betracht. Die Obergrenze der zuschussfähigen Kosten für die geplante Maßnahme läge nach diesen Richtlinien bei rund 542.000 Mark.
Allerdings gibt die Verwaltung zu bedenken, dass zurzeit die Anträge auf Schulbauförderung die hierfür zur Verfügung stehenden Landesmittel bei weitem überstiegen. Außerdem, so die Sachverhaltserläuterung, berate die Landesregierung zurzeit über eine grundsätzliche Änderung der bislang praktizierten Form der Schulbauförderung. Diese könne sich möglicherweise schon ab dem kommenden Jahr auswirken.
Ungeachtet dieser Unwägbarkeiten wird die Verwaltung den Ausschüssen drei Varianten der möglichen baulichen Erweiterung des Schulgebäudes vorstellen. Die Planungen gehen dabei jeweils von einem eingeschossigen Flachdachanbau in massiver Bauweise an den vorhandenen dreistöckigen Schultrakt aus.
Die Kosten für die drei Vorschläge werden auf rund 346.000 Mark für die kostengünstigste Lösung, auf 366.000 Mark für die mittlere und auf 408.000 Mark für die teuerste Planvariante veranschlagt.