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22.02.2001

Renate Diemers (MdB) traf gestern in der Ludgerusschule auf Zehntklässler. Die Christdemokratin aus Haltern tritt 2002 zu den Bundestagswahlen nicht mehr an. "Ich werde wieder mehr Zeit für meine Familie und den Freundeskreis haben", sagte sie. Im kommenden Jahr wird sie 64, hat 12 Jahre dem Bundestag angehört.
Foto: hhk
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Heiden (hhk). In Berlin soll die Nervosität unter den Abgeordneten zu spüren sein, ob sie in ihren Wahlkreisen wieder aufgestellt werden. Diese Sorge treibt Renate Diemers (MdB) nicht um. Die CDU-Bundestagsabgeordnete aus Haltern tritt im neu zugeschnittenen Wahlkreis im kommenden Jahr nicht mehr an.
Auf Zehntklässler traf die Politikerin gestern im großen Foyer der Ludgerusschule. Im Schlepptau hatte sie ihren Referenten Paul Steverding, der für sie die Heiden-Termine koordiniert sowie einen Versicherungsfachmann, mit dem die Schülerinnen und Schüler über Fragen der Versicherungswirtschaft sprachen. Botschaft: Schon jetzt sollten die jungen Leute an die private Altersvorsorge denken.
"Ich will Sie nicht belehren, sondern mit ihnen ins Gespräch kommen", betonte Frau Diemers die Intension. Geduldig beantwortete die Politikern, die seit 1990 im Bundestag sitzt, die Fragen der Jungen und Mädchen. Sie beleuchtete eine typische Sitzungswoche und erörterte aktuelle Themen wie BSE, Abgeordneten-Diäten, soziale Sicherung für Kinder und Frauen. Man müsse die gesetzlichen Voraussetzungen schaffen, dass kein Kind mehr von der Sozialhilfe leben müsse. Ferner sprach sich die Politikerin für die anonyme Geburt aus.
Fragen nach ihrem Einkommen (13.000 Mark Brutto im Monat) beantwortete sie genauso freimütig wie die nach dem Handy: "Ohne Handy kommt man nicht mehr zurecht."

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