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Projekttage |
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| Am Montag, den 12.
November, begannen in der Ludgerusschule die Projekttage "Gegen
Gewalt und Intoleranz". In verschiedenen Gruppen beschäftigten
sich Schülerinnen und Schüler mit einem breiten Spektrum von Themen. Gewalt im Alltag, Gewalt im Fernsehen, Islam - Judentum - Christentum, Toleranz durch Verständnis, Training von Problemlösungsstrategien, Zusammenleben in Europa, Fairplay im Sport, Streitschlichtung und ein Theater-Workshop standen auf dem Programm. In den Räumen der Schule, aber auch bei einigen Terminen außerhalb wurden die Themen angegangen. Der erste Tag endete mit einer Tanzdisco in der Aula der Ludgerusschule. Am folgenden Tag wurde die Arbeit in den Gruppen fortgesetzt. Am Mittwoch hieß es dann, die Ergebnisse zusammenzutragen und für die Präsentation aufzubereiten. Am Nachmittag hatte dann die interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit, die Ergebnisse in der Ausstellung in der Aula der Ludgerusschule in Augenschein zu nehmen. Besonderen Eindruck hinterließ dabei die Aufführung der Ergebnisse des Theater-Workshops (siehe unten). |
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| Zeitungsbericht vom 17. November lesen | ||
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Bilder aus dem
Theater-Workshop (Vergrößern durch Anklicken) |
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Bilder von der
Präsentation am Mittwochnachmittag (Vergrößern durch Anklicken) |
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Besuch der Moschee in Ahaus |
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Bilder vom Besuch der Moschee in Ahaus
(Vergrößern durch Anklicken) |
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Besuch der Synagoge in Recklinghausen In der Projektwoche „Gegen Gewalt“ sind wir, die Klasse 10B, mit Frau Narberhaus und Herrn Hackenbroch nach Recklinghausen zur Synagoge gefahren. Als wir dort angekommen sind, begrüßte uns Herr Lewin sehr freundlich und die Jungs bekamen alle eine Kappe (Kipas), die alle männlichen Besucher in der Synagoge aufsetzen müssen. Die Mädchen und Jungen saßen getrennt. Das hat einen religiösen Grund, den im jüdischen Glauben wird die Frau bevorzugt. Nachdem wir alle saßen, erzählte uns Herr Lewin Einzelheiten über die jüdische Religion und wie die jüdische Gemeinde in Recklinghausen entstanden ist. 1997 wurden die Synagoge gebaut (durch Spenden). Die Synagoge liegt mitten in der Stadt und sieht von außen wie ein normales Haus aus. Von innen aber sieht es wie eine Kirche aus, geschmückt mit vielen „Antiquitäten“. Das Judentum ist die Wurzel des christlichen und später auch des jüdischen Glaubens. Nach dem 2. Weltkrieg gab es kaum noch Juden in Deutschland. Im Kreis Recklinghausen z. B. gab es nur noch 5 Juden. Nach dem Fall der Mauer, kamen wieder Juden nach Deutschland z. B. aus Russland und der alten Sowjetunion. Da gab es nur ein Problem, dass man erst erkannte, als die Juden schon in Deutschland waren. Sie waren zwar Juden aber hatten keine Ahnung von ihrem Glauben und konnten die hebräischen Texte nicht lesen. Jetzt gibt es ca. 85000 Juden in Deutschland, auch im Kreis Recklinghausen leben jetzt viel mehr Juden als vorher. |
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Bilder vom Besuch der
Synagoge in Recklinghausen (vergrößern durch Anklicken) |
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