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Uganda aus erster Hand - Frau Walter in der 8a Schüler der 8a informieren sich über Möglichkeiten der Entwicklungshilfe
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Am 24.06.02 kam Frau Walter zu uns in die Klasse und brachte selbstgemachte
Fotos mit, die sie auf eine sehr beeindruckende Weise am Diaprojektor vorstellte. Sie
persönlich findet, es sei eine gute Idee dort einem Kind zu ermöglichen zur Schule zu gehen. Malaria ist für uns keine unbedingt lebensbedrohliche Krankheit, doch in Uganda scheitert es daran ein Kind zu heilen, dass die Eltern die 50 Pfennig für das heilende Medikament nicht aufbringen können. Da es für die Frauen in Uganda körperlich fast unmöglich ist, drei warme Mahlzeiten am Tag vorzubereiten (Beschaffung von Wasser, Feuerholz, ...), gibt es eben nur eine warme Mahlzeit am Tag, die fast keinem dort richtig gut schmeckt. Frau Walter ist in dieser "Branche" schon seit mehr als 30 Jahren tätig und in diesen 30 Jahren hat sie mit ihren Helfern schon einiges auf die Beine gestellt: eine Kirche, eine Krankenstation, eine Schule mit sieben Klassenräumen, ... . Mit dem Geld, das für eine Patenschaft aufgebracht wird, kann ein Kind in
Uganda seine Schulkleidung, seine Schulbücher und das Schulgeld bezahlen. |
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Bildung schafft Entwicklung
Darüber hinaus wurden Bohrbrunnen und Zisternen angelegt, die Stromversorgung für die Krankenstation sichergestellt, ein Backofen zur Eigenversorgung und zum Verkauf von Brot gebaut sowie eine Maismühle angeschafft. Die Baumaßnahmen werden von Heidener Jugendlichen durch jährliche Workcamps unterstützt. Parallel dazu zahlen etwa 500 Heidener Familien seit 1989 jährlich Schulgeld für Kinder in Makukuulu, um ihnen über die Bildung einen Weg in die Selbständigkeit zu ermöglichen. Etliche von ihnen haben inzwischen einen Beruf und kehren nach Makukuulu zurück, um ihr Wissen an die Jugendlichen weiter zu geben. Als Gegenleistung arbeiten die Eltern, die Schulgeld bekommen, für die Schule: sie setzen instand, bauen Gemüse für die Schulspeisung an und vieles mehr. Unterstützung erhält die Partnerschaft in Heiden durch eine gute Öffentlichkeitsarbeit in Schulen und Kindergärten, durch Sammelaktionen auf Pfarrfesten und Basaren sowie durch Solidaritätsmärsche. Die Arbeit in Heiden ist so erfolgreich, dass mittlerweile sieben Städte und Gemeinden der Umgebung ähnliche Partnerschaften aufgebaut haben. Quelle: http://www.agenda-transfer.de/german/wettbewerb_preistraeger.htm |
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