Übersicht 02/03

 
 12.07.2003
 

 
Absauganlage bestellt
Im Sommer wird Physikraum an Schule aufgemöbelt

Heiden (hhk). "Der Auftrag für die neuen Arbeitstische im Physikraum der Ludgerusschule ist raus" , berichtet Hauptamtsleiter Andreas Grotendorst. In der ersten Woche der Sommerferien, so sieht es der Fahrplan der Verantwortlichen im Rathaus vor, sollen die zehn Tische, an denen sich die Schüler mit chemischen und physikalischen Experimenten beschäftigen, ausgebaut werden. Auch der Lehrertisch. an dem Pädagoge Josef Enck unterrichtet. hat ausgedient.
Um den Abbau wird sich Hausmeister Bernhard Derijck samt Helfern kümmern. Die alten, rund 30 Jahre alten Schulmöbel, erläutert Ulrich Lohaus im Bauamt ergänzend, werden "fachgerecht entsorgt".
Nach dem Abbau werde sich zeigen, in welchem Zustand die Versorgungsleitungen sind und in welchem Umfang sie saniert werden müssten. "Das ist für uns derzeit die unbekannte Größe", wertet Hauptamtsleiter Grotendorst mit Blick auf die Kosten. 35.000 Euro sind im Haushalt eingestellt worden. Aus Sicherheitsgründen war die Neuinstallierung fällig geworden. So sind die Elektro-Bestückung und Wasserhähne an mehreren Tischen defekt, Zuleitungen brüchig. Ersatzteile seien nicht mehr zu bekommen, unterstreicht Enck. Gasschläuche seien ein Sicherheitsrisiko. Am Lehrertisch fehle die Augendusche für Versuche mit Säuren und Laugen, und der fahrbare Abzug entspreche nicht mehr der DIN-Vorschrift. "Die Absauganlage muss bis auf das Dach geführt werden", erläutert Enck den Stand der Auflagen.
Den Einkauf der Schulmöbel hat die Kommunale Dienstleistungsgesellschaft (KDG) für die Gemeinde abgewickelt. Wie berichtet, hat sie ihren Sitz neuerdings im Erweiterungsneubau des Rathauses.

Der Heidener Ludger Benning, der selber als Schüler an der Ludgerusschule im Unterricht Naturvorgängen auf der Spur war, versuchte möglichst günstig die Schulmöbel einzukaufen. Bei einer Spezialfirma im Norddeutschen ist er fündig geworden.
Im Rathaus geht man davon aus, dass die Realisierung des Vorhabens unter dem Ansatz im Haushalt von 35.000 Euro umgesetzt werden kann. Der Zeitplan sieht vor, dass die neuen Arbeitstische in der letzten Woche der Sommerferien eingebaut werden können. Außerdem bekommt der Raum einen Anstrich. So können die Schüler zum Beginn des Schuljahres an neuem Mobiliar ihre Experimente machen. "Das geht dann ohne Gefahren für ihre Gesundheit" , freut sich Physiklehrer Josef Enck.

Josef Enck hat neues Mobiliar zum Experimentieren
im Physik- und Chemieraum ausgesucht.     Foto: hhk