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Absauganlage bestellt
Im Sommer wird Physikraum an Schule
aufgemöbelt
Heiden (hhk). "Der Auftrag für die neuen Arbeitstische im
Physikraum der Ludgerusschule ist raus" , berichtet Hauptamtsleiter
Andreas Grotendorst. In der ersten Woche der Sommerferien, so sieht es
der Fahrplan der Verantwortlichen im Rathaus vor, sollen die zehn
Tische, an denen sich die Schüler mit chemischen und physikalischen
Experimenten beschäftigen, ausgebaut werden. Auch der Lehrertisch. an
dem Pädagoge Josef Enck unterrichtet. hat ausgedient.
Um den Abbau wird sich Hausmeister Bernhard Derijck samt Helfern
kümmern. Die alten, rund 30 Jahre alten Schulmöbel, erläutert Ulrich
Lohaus im Bauamt ergänzend, werden "fachgerecht entsorgt".
Nach dem Abbau werde sich zeigen, in welchem Zustand die
Versorgungsleitungen sind und in welchem Umfang sie saniert werden
müssten. "Das ist für uns derzeit die unbekannte Größe", wertet
Hauptamtsleiter Grotendorst mit Blick auf die Kosten. 35.000 Euro sind
im Haushalt eingestellt worden. Aus Sicherheitsgründen war die
Neuinstallierung fällig geworden. So sind die Elektro-Bestückung und
Wasserhähne an mehreren Tischen defekt, Zuleitungen brüchig. Ersatzteile
seien nicht mehr zu bekommen, unterstreicht Enck. Gasschläuche seien ein
Sicherheitsrisiko. Am Lehrertisch fehle die Augendusche für Versuche mit
Säuren und Laugen, und der fahrbare Abzug entspreche nicht mehr der
DIN-Vorschrift. "Die Absauganlage muss bis auf das Dach geführt werden",
erläutert Enck den Stand der Auflagen.
Den Einkauf der Schulmöbel hat die Kommunale Dienstleistungsgesellschaft
(KDG) für die Gemeinde abgewickelt. Wie berichtet, hat sie ihren Sitz
neuerdings im Erweiterungsneubau des Rathauses.

Der
Heidener Ludger Benning, der selber als Schüler an der Ludgerusschule im
Unterricht Naturvorgängen auf der Spur war, versuchte möglichst günstig
die Schulmöbel einzukaufen. Bei einer Spezialfirma im Norddeutschen ist
er fündig geworden.
Im Rathaus geht man davon aus, dass die Realisierung des Vorhabens unter
dem Ansatz im Haushalt von 35.000 Euro umgesetzt werden kann. Der
Zeitplan sieht vor, dass die neuen Arbeitstische in der letzten Woche
der Sommerferien eingebaut werden können. Außerdem bekommt der Raum
einen Anstrich. So können die Schüler zum Beginn des Schuljahres an
neuem Mobiliar ihre Experimente machen. "Das geht dann ohne Gefahren für
ihre Gesundheit" , freut sich Physiklehrer Josef Enck.

Josef Enck hat neues Mobiliar zum Experimentieren
im Physik- und Chemieraum ausgesucht. Foto: hhk |