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Heiden
(hhk). Marco Grotendorst und Jasmin Ebbing spielen daheim oft am
Computer. Künftig werden die beiden Zehnjährigen, die die 4b an der
Marien-Grundschule besuchen, ihre Fitness am Computer auch in einem
Medienraum tranieren können. Bürgermeister Heiner Buß, Bautechniker
Ulrich Lohaus sowie Rektorin Elisabeth Wantia-Kolff und der
Computerbeauftragte der Grundschule, Jörn Brakebusch, stellten gestern
die neue Errungenschaft vor.
"Die 13 Computer sind vernetzt und haben alle einen DSL-Anschluss für
das Internet", erläuterte Lohaus. Die Aufrüstung an der
Grundschule verschlang rund 10.000 Euro. Zu Buche schlugen nicht die
Bildschirme. Denn die konnten die Grundschüler von der Hauptschule übernehmen.
(BZ berichtete). Gekostet haben die Malerarbeiten, die Einrichtung sowie
die Computertechnik. So mussten 600 Meter Kabel für Strom und
Datentransport verlegt werden. "Mit einem Notschalter kann der
Lehrer die komplette Stromversorgung abschalten", sieht sich Lohaus
und die Kinder auf der sicheren Seite.
1400 Euro erhielt die Gemeinde zusätzlich von der "e-nitiative"
des Landes für Lernporgramme. Alles stehe nun zur Verfügung, was den
Richtlinien entsprechend an einer Grundschule gebraucht werde. "Wir
können mit vielen Kindern gleichzeitig am Computer arbeiten", lobt
Jörn Brakebusch die Einrichtung. Gute Software helfe den Kindern.
Dadurch werde der Lehrer entlastet. Der Regelkatalog für die Nutzung
werde noch erarbeitet. Es werde freie Stunden geben, in denen jeder die
PCs nutzen könne, aber auch Stunden, wo der Medienraum einzelnen
Klassen mit bis zu 28 Kindern zur Verfügung stehe. Außerdem würden Fördergruppen
eingerichtet. Das Suchen und Finden von Informationen sei im
Sachunterricht der dritten und vierten Klassen sehr sinnvoll, meinte
Brakebusch. Kinder könnten sich im Internet über vernünftige
Suchmaschinen wie "Blinde Kuh" Infos holen.
Bürgermeister Buß freute sich, dass die Kinder so früh mit dem neuen
Medium in Berührung kommen könnten. Schulleiterin Elisabeth
Wantia-Kolff unterstrich, die Ausstattung sei "absolut zeitgemäß".
Die Rechner seien eine sinnvolle Ergänzung zu den Medienecken. Seit
zwei Jahren existieren zwei PC-Arbeitsgruppen an der Schule, in denen
sich die Pädagogen schlau machen.
Bevor die Jungen und Mädchen die Geräte einschalten, wird das
Lehrerkollegium eingewiesen.
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