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Schülerinnen der Theater-AG der Ludgerusschule brachten gestern aus
Spaß an
der Freude den Sketch vom Minirock und Oma-Look auf die Bühne Foto:
hhk
Wenn
Gundi B. zur Demo ruft
Theater, Theater: Närrische
Generalversammlung mit Krachern in der Bütt und schmissigen Tänzen
Heiden
(hhk). Mit dem Glockensignal verstummten gestern die Frauen im Saal
Dunckhöfner. Sie schauten auf die Bühne. Dort öffnete sich der
Vorhang für die närrische Sause. Die 14 Damen vom kfd-Team trieben den
Besucherinnen die Tränen in die Augen. Sie tanzten, sangen und erzählten
Dönekes und erfüllten, passend zur fünften Jahreszeit, die
Erwartungen der Besucherinnen.
Die
wenigen Männer, die zu den drei Generalversammlungen im Saal Dunckhöfner
zugelassen sind, lassen sich an einer Hand abzählen. Pastor Franz-Josef
Köster ist regelmäßig mit von der Partie, Diakon Hermann Sühling und
nicht zu vergessen, Küster Wilhelm Overkämping. Ansonsten sind die Stühle
den Frauen vorbehalten. Sie sind unter sich und lassen sich das Vergnügen
nicht nehmen. Sie finden an den Tischen nicht nur Kaffee (Tee) und
Kuchen vor, sondern auch Liederzettel zum Mitsingen.
Die 14 Frauen um Anneliese Schäpers trumpften gestern wieder auf.
Nachwuchssorgen kennen sie nicht, und selten kommt es vor, dass eine die
eingeschworene Mannschaft verlässt. Seit Jahren schon sind sie ein
eingespieltes Team. Das, was sie auf der Bühne bringen und tragen, ist
Dorfgespräch. Kein Wunder, denn mit der närrischen Sause erreichen sie
660 Frauen.
Eine der stärksten in der Truppe der Aktivistinnen ist Gundi Buß. Die
Gattin des Bürgermeisters lockte 15 Minuten lang zur Demo, bei der auch
die Verwaltung ihr Fett weg bekam. Maria Finke und Hildegard Sobottka
trieben ihren Spaß mit einer Versicherungsgesellschaft, bei der Frau
unmögliche Dinge versichern kann, und beim Quiz erfuhren die
Besucherinnen, dass "Wissen zwar Macht ist, aber nichts zu wissen,
auch nichts mach".
Die gepflegte Kleidung hebt das Ansehen. Das ist offenbar auch im
Karneval so. Deshalb ratterte die Nähmaschine von Maria Finke lange.
Sie staffierte die Theatercrew mit schwarzen Westen und roten Fliegen
aus. Schwierigkeiten an Zylinder zu kommen, hatten die Theaterfrauen
nicht. Opas, Schwager, Ehemänner mussten die schwarzen Kopfbedeckungen
rausrücken. Sonst hätten die Frauen ihnen eins auf den Hut gegeben.
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