Übersicht 02/03
 28.12.2002
 


Förderverein unterstützt Streitschlichter
Zahl der Mitglieder stieg auf 108 / Kopfmikrofone für Theater AG


Konrektor N. Konicek, Vorsitzender Heinrich Jacobs und Kassierer Josef EnckFoto: hhk
 

Heiden (hhk). Eine positive Jahresbilanz ziehen die Verantwortlichen im Förderverein der Ludgerusschule Heiden. Die Anzahl der Mitglieder ist auf 108 gestiegen, berichteten Konrektor Norbert Konicek, Vorsitzender Heinrich Jacobs und Kassierer Josef Enck. Außerdem hat der Verein 21 Sponsoren für den IT-Bereich gewonnen. Sie zahlen 50 Euro pro Jahr und sind mit einem Link auf der Schulseite zu erreichen. Die Einnahmen des Vereins belaufen sich auf rund 3200 Euro.
Der Förderverein wurde 1991 auf Initiative von Rektor Herbert Krechting, einigen Eltern und Lehrern gegründet. Seither führt Heinrich Jacobs den Verein als Vorsitzender.
Ziel des Vereins ist es, die Erziehungs- und Bildungsaufgaben der Schule in ideeller und materieller Weise zu fördern und die sozialen, unterrichtlichen und künstlerischen Belange zu unterstützen.
In diesem Jahr profitierte besonders die Theatergruppe der Schule. So kauften die Mitglieder des Fördervereins vier Kopfmikrofone mit Sendeanlage. Außerdem wurde ein Notebook angeschafft. Geld floss zudem in das Streitschlichterprojekt an dem die Heidener Hauptschule teilnahm.
Ferner bestritt der Verein den Eintritt in den Frankenhof, als die fünfte Klasse der Partnerschule aus Heiligenstadt in Heiden zu Besuch war.
Wie berichtet, schaffte der Verein ein Jahr zuvor zwei Computer, Trikots für die Schulmannschaft sowie eine Digitalkamera an. Derzeit werden an der Ludgerusschule 279 Schüler unterrichtet. Sie alle profitieren davon, wenn die Initiative nicht als Sparverein sondern als Förderverein fungiert.
"Derzeit haben wir nicht mehr viel Geld in der Kasse", sagt Kassierer Josef Enck und hofft auf weitere Mitglieder, die sich dem Verein anschließen. Besonders freut sich die Vereinsspitze darüber, dass Eltern nicht von der Fahne gehen, wenn die Sprösslinge die Schule verlassen haben und bereits in ihrem Beruf ihre Brötchen verdienen.
Auch 2003 hat die Vereinsspitze keine Schwierigkeiten, sinnvolle Anschaffungen zu tätigen. Erwogen wird der Kauf von Pausensport-Geräten sowie die Unterstützung der Kontakte zwischen der befreundeten Lorenz-Kellner-Schule im thüringischen Heiligenstadt.