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Unter den ersten Drei: Die EU-len der
Heidener Ludgerusschule Foto:
hhk
Heiden (hhk). Die Nachricht verbreitete sich in den
Ferien wie ein Lauffeuer. "Die Telefonkette funktionierte",
sagte Klassenlehrer Ewald Meis. Der Mitteilungsdrang der Neuntklässler
hatte seinen besonderen Grund. Die Heidener Hauptschüler haben einen
der drei Hauptpreise des bundesweiten Wettbewerbs "Road Ahead Prize
2002", den das Unternehmen Microsoft ausrichtete, gewonnen.
Kevin Rohring (14) erhielt die tolle Mitteilung von einem Freund auf dem
Sportplatz. Andere daheim auf dem Sofa. Im Wettbewerb "Lernen und
Leben in Europa" haben die Schüler, die von Ewald Meis und
Wilfried Hackenbroch bei der Projektarbeit betreut werden, einen von den
drei begehrten drei Plätzen ergattert.
"Da geht es schon um etwas", hebt Computerspezialist Ewald
Meis die Bedeutung der Nachricht hervor. Denn schon der dritte Preis
werde mit 5000 Euro bedacht. Wann und wo der Preis übergeben werde, sei
aber noch offen. Zur feierlichen Gewinnübergabe will die Firma viel
Prominenz einladen und verspricht den Schülern schon jetzt einen
"tollen Nachmittag".
Neben den Hauptschülern aus der Gemeinde an den Düwelsteenen
platzierten sich Teilnehmer des Ursulinengymnasiums in Werl sowie von
der Grundschule Friedrichsfehn.
Dass die Jungen und Mädchen von der Heidener Hauptschule und ihre
Lehrer stolz sind, kommt nicht von ungefähr. Schließlich haben an dem
Wettbewerb rund 600 Schulen aus dem ganzen Bundesgebiet teilgenommen.
Unter den Teilnehmern sind auch Gymnasien und Berufsbildende Schulen.
Dass es möglicherweise für einen der ersten Preise reichen würde,
hofften die EU-len, so nennt sich die Heidener Projektgruppe, bereits im
Mai. Denn da teilte der Ausrichter der Schule mit, dass die Heidener
unter den ersten 13 Platzierten seien. Die Achtklässler hofften schon
auf die Einladung nach Berlin.
Ohne Fleiß kein Preis. Im Oktober 2001 entschieden sich die 24 Schüler
für die Teilnahme. Seither klapperten im Computerraum der Schule die
Tastaturen. Die Achtklässler schrieben alle Botschaften der EU-Länder
an und trugen Informationen über die jeweiligen Staaten zusammen.
Von nahezu allen Seiten bekamen die Schüler positive Reaktionen. Dann
musste die wichtigste Aufgabe ansprechend gelöst werden. Nämlich: Aus
der Fülle von Texten und Bildern musste eine internet-gerechte
Darstellung her. Das nahm reichlich Zeit in Anspruch. Offenbar gelang
die Präsentation. Sonst hätte sie die Jury nicht überzeugt.
So führt "Eumax" die Besucher auf den 500 Seiten mit Humor
durch die Informationsvielfalt.
>> Den Wettbewerbsbeitrag können Interessierte unter www.ludgerusschule.de ansehen.
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