|
|
|
|
Tagebuch Montag, 19. Mai |
|
|
Montagmorgen Wir mussten morgens um 6.45 Uhr an der Schule sein. Wir haben dann unsere Sachen in den Bus geladen. Dann sind wir um 7.00 Uhr an der Schule losgefahren nach Lelystadt. Im Bus war sehr gute Stimmung. Im Bus haben wir uns viel erzählt und der Busfahrer hat uns noch über ein paar Gebäude was erzählt. Im Bus haben auch noch ein paar Schüler geschlafen. Um 10.15 Uhr waren wir im Hafen und haben sofort unsere Sachen vom Bus zum Schiff getragen. Dann wurden uns vom Skipper die Regeln erklärt, z.B. dass auf dem Schiff nicht gesprungen werden darf, weil es sonst auf dem ganzen Schiff schalt. Wir sollten mit dem Wasser sparsamer sein als Zuhause, weil wir nur einen Achttausend-Liter-Süßwassertank hatten. Wir sollten in unseren Zimmern nicht soviel mit Deo herumsprühen, weil sonst die Rauchmelder Alarm gegeben hätten. Wenn wir nicht in den Zimmern waren, sollten wir das Licht ausmachen, weil wir nur Strom von Batterien hatten. Nur wenn wir im Hafen lagen, waren wir an Strom vom Land angeschlossen. Wir durften auf dem Schiff nicht rennen, weil die Verletzungsgefahr zu groß war, besonders wenn es nass war, war es glatt auf dem Deck. Wir sind dann mittags mit dem Schiff in Richtung Amsterdam losgefahren. Das Wetter war ganz gut, als wir losgefahren sind. Björn Schneider und Michael Baumeister Montagnachmittag Am Nachmittag sind wir nach Amsterdam gesegelt. Die meiste Zeit waren wir oben auf dem Deck oder haben die Kajüten eingerichtet. Die Skipper haben uns die Regeln auf der Inspiratie erklärt. Gegen Abend gab es zum ersten mal was zu essen auf dem Schiff: Salate und Würstchen. Danach durften wir in Amsterdam rumlaufen. Die Regeln: 1. Sparsam mit dem Wasser um gehen, z.B. nicht länger als 10 Minuten duschen. 2. Nicht springen und rennen auf dem Deck, ansonsten 1 €. 3. Während der Fahrt nicht in den Kajüten aufhalten. 4. Beim Segelsetzen ist größte Vorsicht geboten. Und alle müssen mithelfen. 5. Während der Fahrt sparsam mit dem Strom umgehen. 6. Morgens und abends nicht auf die Seite der Skipper gehen. 7. Nicht essen in den Kajüten (Ratten!) und während der Fahrt die Bullaugen zumachen. 8. Warme Anziehsachen beim Segeln anziehen. Saskia Sundrum und Kristin Stevens Montagabend Zwischen Nachmittag und Abend sind wir in Amsterdam angekommen. Gegen Abend haben hauptsächlich die Jungs Englisch-Fußball gespielt, was sie auch sehr viel an den folgenden Tagen gespielt haben .Später gab es dann das Abendessen, es bestand aus Würstchen und Salaten (Gurkensalat, Nudelsalat & Kartoffelsalat). Das Essen war relativ gut, aber es kann ja nicht jedem schmecken. Abends haben wir uns unter Deck getroffen, die Lichter ausgemacht und Kerzen angemacht, dann haben wir uns hingesetzt und Frau Berg hat "Gruselgeschichten" erzählt. Sonst war nix mehr, wir mussten uns umziehen und ins Bett schlafen gehen, haben wir zwar nicht gemacht - aber egal. Philipp Neufend Dienstag, 20. Mai Dienstagmorgen Wir haben gefrühstückt, es gab Brot mit Nutella und Käse, dazu gab es Müsli. Es ging dann in die Innenstadt von Amsterdam zum Anne-Frank-Haus, das den wenigsten gut gefallen hat. Nach der Besichtigung durften wir uns von 12.00 bis 12.30 Uhr frei bewegen und etwas "shoppen", aber die Zeit war zu knapp um sich in Amsterdam umzusehen . Um 13.20 Uhr kamen die letzten an der Inspiratie an. 13.45 Uhr wurde das Essen zubereitet. Christoph Bechmann und Christian Zipfel Dienstagnachmittag Um 14.00 Uhr gab es Mittagessen, es gab Butterbrote mit Käse, Nutella,
Marmelade, Honig und Aufschnitt. Zu trinken gab es Milch, Kakao, Tee oder
man konnte sich Wasser am Soda-Streamer machen und Sirup hineinschütten. Birgit Lichtenberg und David Finke Dienstagabend Abends hat Frau Berg Gruselgeschichten erzählt. Es war die Geschichte vom Geisterschiff. Zwischendurch war es ziemlich laut, denn es haben zwischendurch immer irgendwelche Leute hereingerufen oder haben so getan, als ob sie Angst hätten. Außerdem hat abends ein anderes Schiff neben uns angedockt, als wir in Amsterdam eingelaufen sind. Dort durften wir auch noch ein bisschen in die Stadt. Lars Müller und Matthias Knüwer Mittwoch, 21. Mai Mittwochmorgen Wir sind morgens um 8 Uhr aufgestanden. Dann hatten wir ca. eine Stunde Zeit um wach zu werden und uns einigermaßen fertig zu machen. Pünktlich um 9 Uhr gab es Frühstück. Es gab Brot mit sehr viel verschiedenen Aufschnittsorten. Und zum Trinken gab es entweder Milch, Tee oder Kaffee. Eine Stunde nach dem Frühstück sind wir dann auch schon losgesegelt. Unser Ziel war dann Enkhuizen. David Lukasch und Niko Friedrich
Mittwochnachmittag Wir segelten nach Enkhuizen. Einige hatten Ausgehverbot, weil sie am Abend zuvor gegen die Regeln verstoßen hatten. Etwas später ging "eine Schülerin namens Sarah" verloren und fast jeder suchte Sie. Später stellte sich heraus, dass sie unten bei dem Baby der Skipper saß. Wir haben ein Interview mit den Skippern gemacht. Dabei stellte sich heraus, dass es das Schiff schon seit 1909 gibt und dass es seit 8 Jahren vermietet wird. Die längste Fahrt des Skippers dauerte 14 Tage. Er hat sehr viel Spaß an seiner Arbeit, aber er ist manchmal sehr gereizt durch einige Schüler, wenn sie dauernd fragen, wie lange die Fahrt noch dauert. Er hat seinen Beruf angefangen, weil er als Schüler auch auf einer Segelfahrt dabei gewesen ist und es ihn sehr viel Spaß gemacht hat. Sabrina Rausch und Anne Hüning Mittwochabend Wir sind in Enkhuizen in der Stadt gewesen und durften nichts kaufen!!! Wir waren ca. 20 min in der Stadt unterwegs und sind dann zum Schiff zurückgelaufen. An diesen Tag hatte eine andere Klasse neben uns angelegt. Mit dieser Klasse haben sich einige von uns gut verstanden. Die anderen von uns haben sich im Aufenthaltsraum unterhalten. An diesen Abend sollten wir schon um 22.00 Uhr ins Bett, da einige sich nicht an die Regeln halten konnten. Sebastian Kruse und Benjamin Albersmann Donnerstag, 22. Mai Donnerstagmorgen Der Versorgungsdienst und der Küchendienst standen gegen 7.00 Uhr auf. So gegen 8.30 - 9.00 Uhr stand der Rest auf. Um 9.00 Uhr gab es Frühstück. Es gab es Brötchen und Brot als Aufstrich gab es Nutella, Marmelade und Honig, zu trinken gab es Kakao und Milch oder Wasser. Nach dem Frühstück gingen der Ordnungsdienst und der Reinigungsdienst an die Arbeit. In der Zwischenzeit machte sich der Rest fertig um uns um 10.00 Uhr an Deck zu treffen. Um 10.00 Uhr gingen wir zum Freilichtmuseum in Enkhuizen. In dem Museum konnten wir in Gruppen das ganze Gelände besichtigen. In dem Museum gab es ein altes Dorf, wo die Menschen noch ganz altertümlich leben. Es gab auch einen Hafen. Mann konnte in die alten Gebäude rein. Es wurde viel von der Geschichte des Ijsselmeers erzählt. Johannes Berning und Christopher Brinkhaus Donnerstagnachmittag und -abend Nachdem wir vom Museum zurückkamen, sind wir losgesegelt. Dann hatten wir neben uns ein Schiff, das auch zum gleichen Hafen wollte wie wir, also haben wir ein Wettsegeln gemacht. Aber die anderen haben geschummelt, denn die hatten den Motor an und haben eine Abkürzung genommen. Wer Lust hatte, durfte vorne am Schiff in das Klüvernetz gehen, aber immer nur zu dritt. Als wir am Grünhafen angekommen sind, war dort auch das Schiff, mit dem wir das Wettsegeln gemacht haben. Die meisten haben sich dann Badesachen angezogen und sind in das 15 Grad kalte Wasser schwimmen gegangen. Nach einer halben Stunde mussten wir dann raus, weil Frau Berg gesagt hat, es wäre zu kalt. Dann sind die meisten schön warm duschen gegangen. Einige haben sich dann mit Motorboot fahren abgewechselt oder haben geangelt. Manche haben auch mitgeholfen das Grillen vorzubereiten. Dann wurde gegessen und nach dem Essen konnte man eigentlich machen, was man wollte - entweder Motorboot fahren, angeln oder Fußball spielen. Die meisten sind Motorboot gefahren, so auch Dorothe, die aussteigen wollte, aber dabei mit samt ihrer Kleidung und ihren Schuhen ins Wasser fiel. Um ungefähr halb 11 wurde das Lagerfeuer angemacht und um halb 12 mussten wir ins Boot zurück und um 12 haben wir ein Geburtstagslied gesungen. Um 1 lagen dann aber wirklich alle im Bett und genossen die letzte Nacht auf dem Boot. Dorothe Knake, Jessica Jorewitz und Marisa Blank Freitag, 23. Mai Freitag Alle mussten sehr früh aufstehen, da wir den Grünhafen ca. 10 Uhr verlassen wollten um Lelystadt früh zu erreichen. Leider hat es geregnet und das Aufstehen fanden wir nicht so toll. Zum Glück hatten wir Dienste und dadurch kein Durcheinander beim "Deckschrubben". Alle haben mit angepackt, indem sie ihre Kajüte aufgeräumt, den Tagesraum gesaugt die Fenster gewischt und die Küche auf Vordermann gebracht haben. In Lelystadt angekommen haben wir das nahe liegende Museumsschiff "Batavia" angeschaut. Dieses Schiff ist ein originalgetreuer Nachbau und sehr interessant. Nach dem wir das Museum verlassen hatten, haben wir die Taschen in den Bus gebracht. Die Busfahrt war sehr entspannt und auch teilweise sehr lustig. Als wir wieder in Heiden waren, haben die Eltern schon auf uns gewartet und waren sehr froh uns wieder zu sehen. Sarah Rowinsky und Sabrina Dünnewald
|
|