Übersicht 03/04


Ameland 2004

Vom 3. bis zum 7. Mai waren die Schülerinnen und Schüler der beiden Klassen 6a und 6b der Ludgerusschule auf Ameland. Im Deutschunterricht verarbeiteten sie ihre Erlebnisse zu Erzählungen. Drei davon werden stellvertretend hier vorgestellt.

Zeichnungen: Udo Vormann
Fotos: Jaqueline Pietzonka


Unsere Klassenfahrt nach Ameland
von Maike Schlusemann

Am Montag hat mich meine Mutter zur Schule gebracht. Als wir da waren, kam auch schon der Bus. Der Bus hielt und alle packten ihre Koffer oder ihre Taschen in den Laderaum. Als alles drin war, wurden auch noch Lebensmittel eingepackt. Nun durften wir in den Bus und als alle einen Sitzplatz hatten, hat der Busfahrer noch eine kleine Rede gehalten. Dann sind wir auch schon losgefahren.

Nach 4,5 Stunden kamen wir in Buren, einem kleinen Ort auf Ameland, an, wo sich auch das Lager Bramgau befindet. Am Donnerstag Morgen haben wir erst gefrühstückt und danach sind alle zum Strand gelaufen. Am Strand durften wir alles machen, z.B. Schwimmen gehen, Sandburgen bauen, Muscheln sammeln, Volleyball spielen und andere Sachen. Ich bin Schwimmen gegangen. Das Meerwasser war salzig und kalt, aber das hat mir nichts getan. Es hat trotzdem sehr großen Spaß gemacht. Als dann auch noch Anna Wiesmann ins Wasser ging, haben wir eine richtig tolle Wasserschlacht gemacht. Dann wurde es mir langsam kalt und ich bin raus gegangen.

Dann habe ich eine Sandburg gebaut. Das war ein richtiges Wettrennen gegen die Flut. Als erstes habe ich mal eine Schutzmauer gebaut und danach erst die Sandburg. Es war sehr schwer, aber ich habe es geschafft. Sie ist fertig geworden - nur leider hat sie der Flut nicht standgehalten und ist eingestürzt. "Schade" - die ganze Mühe umsonst - na ja.

Nach einiger Zeit mussten wir leider zum Lager zurück. Bevor wir zurück gelaufen sind, haben wir noch ein Klassenfoto gemacht. Am Nachmittag durften wir dann ins Dorf gehen oder andere Sachen machen, wie z.B. Trip-Trap fahren, Boccia spielen oder uns im Aufenthaltsraum beschäftigen.

Dann kam auch schon der Freitag und wir mussten unsere Koffer und Taschen packen, was wir halt so hatten. Als der Bus kam, mussten wir alles wieder einpacken. Dasselbe Spiel wie auf der Hinfahrt, nur das wir etwas schneller waren und nur 4 Stunden und 15 Minuten gebraucht haben.


Unsere Klassenfahrt nach Ameland

von Patrick Schreiber

Ich war sehr aufgeregt, als wir da waren. Ich bin sofort mit meiner Klasse zu den Zimmern gerannt. Sie waren nicht so bequem, aber es reichte. Alle packten ihre Sachen aus. Als wir fertig waren, gingen alle los zum Sparmarkt und kauften etwas ein.
Am nächsten Tag gab es Frühstück und danach sind wir zum Watt gewandert und haben eine Wattwanderung gemacht. Natürlich unter Aufsicht von zwei Profis, die sich da auskannten. Wir hatten immer Angst, dass wir auf Quallen stoßen würden. Das schlimmste war immer noch die Kälte. Ich war froh, als ich wieder Land unter den Füßen hatte. Schnell bin ich in die neuen Schuhe geschlüpft. Als wir alle wieder im Lager waren, duschten wir. Später gingen wir schlafen.

Der Mittwoch stand uns bevor. Morgens sind wir nach Nes gelaufen. Und am Abend stieg eine Disco. Müde und kaputt gingen wir ins Bett. Aber meine Freunde und ich blieben wach. Am Tag darauf ging es ab zum Strand, wo wir Beach-Volleyball spielen konnten und es gab danach auch noch eine schnelle Treckerfahrt rund um die Insel. Am Nachmittag konnten wir machen, was wir wollten. Wir konnten Tischfußball spielen oder auch "zocken". Es gab ein Turnier, das erst am späten Abend beendet wurde. Nach dem Turnier mussten alle schlafen.

Der letzte Tag war etwas öde. Wir haben nur auf den Bus gewartet und mussten unser Zimmer sauber machen. Als der Bus kam, sind wir zum Leuchtturm gefahren. Eine Viertelstunde später ging's dann zum Anleger. Und die Fähre brachte uns dann von der Insel, dann begann die lange Fahrt nach Hause.


Unsere Klassenfahrt nach Ameland

von Patrick Schulz

Es war ein schöner Morgen. Ich war schon ganz aufgeregt. Meine Klasse und ich fahren heute Morgen nach Ameland. Als alles im Bus war, ging es auch schon los. Wir fuhren vier Stunden mit dem Bus. Die Fahrt war trotzdem cool. Als wir im Lager waren, schmissen wir alles in die Ecke und haben was gegessen.

Sofort zu Beginn des dritten Tages haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe ging nach Nes und die andere auf einen Spielplatz. Ich bin in die Gruppe gegangen, die zum Spielplatz ging. Es war ein weiter Weg, aber man muss ja irgendwann ankommen. Als es so weit war, sind Jean, Anna, Jette, Philipp, Marvin und ich auf ein großes Floß gegangen, das über einen See fuhr. Wir haben immer von einer Seite zur anderen Kinder über den See gezogen. Nach einer Weile hatten wir keine Lust mehr die Kinder hin und her zu bringen. Dann haben wir uns in die Mitte des Sees gezogen und auf dem Floß eine Pause gemacht. Das Floß kippte von einer Seite zur anderen. Als wir das merkten, sind wir alle in eine Ecke gegangen. Das Floß drohte zu kentern.
Wir standen schon bis zu den Knien im Wasser - das Floß stieg und stieg immer höher, bis es plötzlich Übergewicht bekam und kenterte. Alle sprangen mit den ganzen Klamotten ins Wasser. Es war eisig kalt.

Wir paddelten ans Land und zogen uns aus dem Wasser. Aber das Floß lag noch über Kopf. Daraus machten wir uns aber nichts. Herr Vormann war "stinkwütend" auf uns. Wir gingen alle mit nassen Sachen wieder ins Lager zurück und duschten uns schön warm.


 



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