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Heiden (hhk). Dort, wo die Schüler der Ludgerusschule dem
ehemaligen Hausmeister den Heinz-Harke-Platz gewidmet haben, hielt
gestern ein großer, weißer Lkw aus dem Landkreis Diepholz. An Bord hatte
der Truck zehn nagelneue Schülertische und einen Lehrertisch für den
Unterricht in den naturwissenschaftlichen Fächern.
Die Gemeinde Heiden hatte das Mobiliar bei dem Unternehmen Wesemann in
Syke bei Bremen in Auftrag gegeben. Wie berichtet, musste das alte, fast
30 Jahre alte Schulinventar im Chemie- und Physikraum (N 12)
ausgemustert werden. Außerdem waren die Ver- und Entsorgungsleitungen
auf den Stand der Technik und Auflagen gebracht worden. Die Leitungen
unter den alten Tischen waren in die Jahre gekommen und mussten neu
gezogen werden.
"Am Dienstagabend sind wir mit der Montage fertig", berichtet der
Möbeltischler Hans-Jörg Fietz, der zusammen mit dem Elektriker Heiko
Konerow (34) die Tische an Ort und Stelle platziert. Für die Monteure,
die überall dort im Einsatz sind, wo Labors benötigt werden, zählt der
Auftrag in der Gemeinde an den Düwelsteenen eher zu den kleineren.
"Wir sind in Deutschland, Italien, der Schweiz und in den Niederlanden
aktiv", erzählt Laboreinrichter Fietz. Neben Schulen stattet das
Unternehmen aus Syke die Industrie, aber auch Universitäten mit Mobiliar
für Labore aus.
Damit die Heidener Schüler experimentell naturwissenschaftlichen
Vorgängen auf die Schliche kommen können, sind die Tische mit Gas- und
Wasserzugängen, zwei Steckdosen sowie mit Wahlpolen für Niederspannung
ausgestattet. Das Experimentieren hat einen Nutzwert für die
Berufsausbildung und den späteren Beruf, sind sich Pädagogen sicher.
Wenn der Schlussstrich unter die Kosten gezogen wird, muss sich
erweisen, ob die eingestellten 35.000 Euro ausreichen.
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