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Tanz-AG mit hoher Rendite
An der Ludgerusschule lernen Schüler, wie sie sich sicher
auf dem Parkett bewegen können

Sie folgen der Aufforderung zum Tanz mit Begeisterung: Teilnehmer des
Kurses. Foto: jü
Heiden (jü). "Wenn ich tanzen kann, dann steh' ich in der Disco
nicht nur an der Theke", sagt Marius Bücker mit einem Lachen. Der
Heidener Schüler möchte beim Ausgehen am Wochenende nicht nur mit seinen
Kumpels abhängen. Das Tanzbein schwingen können bei allen möglichen
Festivitäten, das habe etwas für sich, betont der Jugendliche.
Seine Tanzpartnerin Ulrike Denker nickt zustimmend. "Egal ob
Schützenfest oder Disco, Tanzen kommt immer gut." Grund genug also für
die beiden, einen Tanzkursus zu besuchen. Zehn Mädchen und fünf Jungen
insgesamt, Schüler der achten bis zehnten Klasse der Heidener
Ludgerusschule, lernen seit den Herbstferien in einer Tanz-AG, wie man
zu langsamer wie auch zu flotter Musik den passenden Tanzschritt findet.
Unter der Regie von Nicole Nübel vom TSC Borken Rot-Weiß schwingen die
Jugendlichen die Hüften. "Eins- zwei- tap, drei- zwei- tap", gibt die
junge Übungsleiterin lautstark den Jungen und Mädchen den richtigen Takt
an. Im Hintergrund läuft Musik von Robbie Williams. Nicht lange bitten
lassen sich da die Schüler und stürmen auf die Tanzfläche. Der
"Discofox" klappt bei den meisten schon recht gut. "Tanzen macht Spaß",
freuen sich auch die Freunde Hendrik Knüwer und Lars Böckenhoff über das
Angebot der Schule, das in Kooperation mit dem TSC Borken im Foyer der
Hauptschule angeboten wird.
Am beliebtesten ist bei den jungen Tänzern der "Tom Cat". "Da kann man
allein und ohne Partner tanzen", verraten die Schüler, warum dieser Tanz
besonders hoch im Kurs bei ihnen steht. Und ziemlich flott sei der. Die
jugendlichen Anfänger lernen während des Kurses einfache Tanzschritte.
Cha-Cha, Rumba, Boogie, Wiener Walzer, langsamer Walzer und Tango stehen
da auf dem Programm.
Walzer tanzen Jugendliche? "Und zwar sehr gern", antwortet Nicole Nübel.
Gerade im Schützenfestzelt würde der traditionelle Tanz oft gespielt,
erklärt die 23-Jährige. Voll des Lobes ist die Übungsleiterin von der
schnellen Auffassungsgabe ihrer Tanzschüler. "Koordination und
Taktgefühl sind bei allen vorhanden", freut sich die Tanzlehrerin über
schnelle Fortschritte bei ihren Schützlingen. Nur beim Rumba hapert es
noch ein bisschen. "Die kleine Zwischenpause in der Musik bereitet
vielen Schwierigkeiten", sagt die Leiterin. Beim Partytanz aber seien
dann alle wieder mit Feuereifer dabei, berichtet Nübel. Nach einer
einheitlichen Choreografie für alle tanzen die Jugendlichen dann mit
viel Schwung das Tanzparkett rauf und runter.
Am Ende des Kurses, der zehn Mal stattfindet, steht der Abschlussball.
Dort können die Tänzer im schnieken Outfit zeigen, was sie in der AG mit
der hohen Rendite für das Leben gelernt haben.
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