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Unterstützung und Beratung
Schulrat Dr. Dieter Potente zu Gast

Dr. Dieter Potente (r.) sprach bei seinem Antrittsbesuch in der Gemeinde
Heiden
mit Bürgermeister Heiner Buß (m.) und Andreas Grotendorst Foto:
pv
Heiden (pv). Seinen Antrittsbesuch in der Gemeinde machte jetzt
Schulrat Dr. Dieter Potente (54). Im Rathaus traf er mit Bürgermeister
Heiner Buß und Andreas Grotendorst vom Schulamt der Gemeinde zum ersten
Gespräch zusammen.
Ein Thema stellte die Nachfolge des verstorbenen Hauptschulleiters
Krechting dar. "Im nächsten Amtsblatt wird die Ausschreibung der Stelle
stehen", erläuterte Potente den Fahrplan. Er rechne damit, dass es rund
ein halbes Jahr dauere, bis der Posten neu besetzt werden könne. "Bei
solchen Entscheidungen beraten wir von der Schulaufsicht den Schulträger,
also die Gemeinden", erklärte Potente einen Teil seines Arbeitsgebietes.
An der Gemeinde Heiden liege es, die geeignete Bewerberin oder den
geeigneten Bewerber zu finden. "Die endgültige Entscheidung trifft dann
die Bezirksregierung in Düsseldorf", so Dr. Potente. Bis zur
Stellenbesetzung übernimmt Konrektor Norbert Konicek die Aufgaben.
Als Schulrat ist der Dülmener Potente seit Anfang April für die
Hauptschulen des Südkreises Borken zuständig. Dazu zählen neben der
Heidener 13 weitere Hauptschulen. Den Schwerpunkt seiner Arbeit sieht er
in der Unterstützung und Beratung der Schulträger. "Erst an dritter Stelle
erfolgt das Controlling", so der ehemalige Schulleiter.
Diese Reihenfolge sei früher anders gewesen, erinnert Potente sich an
seine Zeit im Klassenzimmer. "Wenn da der Schulrat kam, wurde alles
kontrolliert." So sei es zwar wichtig, dass Kontrolle stattfände, "denn
Lehrer übernehmen auch Verwaltungsarbeit und die muss überprüfbar
bleiben", aber eine Schule müsse in erster Linie "nicht juristisch,
sondern pädagogisch geführt werden."
Daneben erläuterten Buß, Grotendorst und Potente Fragen zur
Schulprogrammarbeit. "Bis 2004 sollen die Schulprogramme an allen Schulen
überarbeitet sein", erklären sie. Auch diese Arbeit, die ein dauerhafter
Prozess sei, wolle er unterstützen. Ferner widmeten sich die
Gesprächspartner dem Punkt ,offene Ganztagsschule'. "Hier sprechen wir von
einer Entwicklung, die sich zunächst auf die Grundschulen bezieht", so Dr.
Potente, die aber auch für die weiterführenden Schulen zum Thema werden
könnte. Die Notwendigkeit einer ganztägigen Betreuung sehe er für die
Heidener Hauptschule momentan nicht. "Wir haben derzeit auch viele AGs,
die Angebote für Jugendliche bieten", erklärte Bürgermeister Buß. Wie oft
er künftig in Heiden vorbeischauen will? "Ich sehe meine Stelle als
'ambulantes Gewerbe' und will nicht den ganzen Tag im Büro sitzen", so
Potente. Es sei ihm wichtig, sich sehen zu lassen und mit der Schulleitung
und dem Kollegium in Kontakt zu kommen.
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