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Bei der Scheckübergabe vor der Ludgerusschule (v.l.):
Ludger Derijck, Josef Enck,
Konrektor Norbert Konicek, Siegmund Kempmann und Erich Verrieth. Foto:
hhk
UWG hilft dem Förderverein
Frühschoppen-Erlös beschert der Hauptschule 628 Euro
Heiden (hhk). "Das Geld können wir gut gebrauchen", freute sich
gestern Josef Enck, Kassierer des Fördervereins der Ludgerusschule in
Heiden zusammen mit Konrektor Norbert Konicek.
Fraktionschef Erich Verrieth, Vorsitzender Ludger Derijck und Siegmund
Kempmann von der UWG waren deshalb gern gesehene Gäste zur Mittagszeit,
hatten sie doch einen Scheck über 610 Euro im Gepäck - plus 18 Euro aus
dem Kickerturnier.
Zu ihrem dritten Frühschoppen hatte die Heidener UWG am Sonntag, 14.
September, auf den Rathausplatz eingeladen. Neben Getränken und anderen
Köstlichkeiten lockten die Unabhängigen mit Kutschfahrten, einer
Hüpfburg, Streichelzoo und einem Kickerturnier. Außerdem spielte der
Heidener Spielmannszug auf. Den Erlös, hatte die UWG versprochen, werde
man dem Förderverein der Ludgerus-Hauptschule zur Verfügung stellen. Das
Versprechen wurde gestern eingelöst.
"Frühere Frühschoppen gingen Plus-Minus-Null aus", erläuterte Verrieth.
Jetzt habe man ortsübliche Preise für Getränke und Würstchen genommen
und den Erlös bewusst für die Schule erwirtschaftet.
Der Förderverein wurde 1991 auf Initiative von Rektor Herbert Krechting,
einigen Eltern und Lehrern gegründet. Seither tut der Verein Gutes. Ziel
war und ist es, die Erziehungs- und Bildungsaufgaben der Schule in
ideeller und materieller Weise zu fördern und doe sozialen,
unterrichtlichen und künstlerischen Belange zu unterstützen. Die Anzahl
der Mitglieder und Förderer ist inzwischen auf 138 gewachsen.
Derzeit werden an der Ludgerusschule 288 Schüler unterrichtet. Sie alle
profitieren davon, wenn "die Initiative nicht als Sparverein, sondern
als Förderverein fungiert", wie Kassierer Josef Enck gern lachend
unterstreicht.
Geld hat der Verein in der Vergangenheit für Computer, Trikots der
Schulmannschaft, eine Digitalkamera, Kopfmikrofone mit Sendeanlage, ein
Streitschlichterprojekt oder für Begegnungen mit der Partnerschule im
thüringischen Heilbad Heiligenstadt ausgegeben.
Damit die Schüler in den Pausen Dampf ablassen können, werden in diesem
Jahr Sportgeräte für den Pausenhof angeschafft. Da kam die Finanzspritze
der UWG gerade recht.
"Schulen benötigen immer mehr Geld, als sie vom Staat bekommen", betonte
Siegmund Kempmann. Er muss es wissen. Hat er doch als Lehrer an der
Heidener Hauptschule über 30 Jahre lang unterrichtet.
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