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"Nur maximal 45 Hektar sind möglich"
Gewerbepark: Über mehr will Buß nicht mit sich reden lassen
Heiden (hhk).
Die sehr unsachliche Diskussion, verbunden mit persönlichen
Verleumdungen, haben Bürgermeister Buß veranlasst, zum geplanten
Gewerbegebiet an der A 31 vor der Bürgerversammlung am kommenden
Dienstag, 23. März, Stellung zu nehmen.
Buß sagte der BZ, die Größenordnung von rund 40 bis 45 Hektar an der A
31 beziehungsweise der Landstraße 600 auf Heidener Gebiet sei eine
Größenordnung, über die er als Bürgermeister mit sich reden lassen
könne. Keinesfalls aber über Areale, die darüber hinaus gingen, betonte
er.
Die Gemeinde Heiden verfüge über keine Gewerbeflächen mehr, so dass
Handlungsbedarf bestehe, neue Gewerbeflächen auszuweisen. In den
vergangenen Monaten hätten zwölf Anfragen nach Gewerbeflächen in der
Größenordnung von rund zwei Hektar nicht erfüllt werden können, da keine
passenden Grundstücke verfügbar gewesen seien, betonte er gegenüber der
BZ.
Zum Meinungsbild in der Bevölkerung meinte Buß, es gebe trotz vieler
Gegenstimmen in Heiden zunehmend positive Aussagen, auch von
Grundstückseigentümern, die erkennen ließen, dass die Idee zur Schaffung
des Gewerbegebietes an der A 31 richtig und für die weitere Entwicklung
Heidens zukunftsweisend sei.
Der Rat und er als Bürgermeister könnten die Besorgnisse der Heidener
und Leblicher Bürger sehr gut verstehen und auch nachvollziehen, stelle
das Vorhaben doch eine einschneidende Veränderung in Heiden dar, meinte
Buß.
Die Stadt Borken kommentierte die Sichtweise des Heidener
Bürgermeisters, das Areal auf 45 Hektar begrenzen zu können und zu
wollen, zurückhaltend. Der Sprecher sagte, 45 Hektar seien ausreichend
und groß genug, um ein interkommunales Gewerbegebiet zu planen.
Allerdings müsse man sehen, was 2025 werde, wenn das Areal voll sei.
Die Heidener Einwohnerversammlung zum geplanten interkommunalen
Gewerbepark an der A 31 beginnt am Dienstag,
23. März, um 19.30 Uhr in der Ludgerusschule. Auf dem Podium
werden neben Bürgermeister Buß, Dr. Matthias Quas (Westfälisch-Lippischer
Landwirtschaftsverband), Josef Farwick (Leiter der
Landwirtschaftskammer, Zweigstelle Borken) sowie der Landwirt Bernhard
Brun sitzen. Außerdem hat sein Kommen der Geschäftsführer der IHK Nord
Westfalen, Standort Bocholt, Hans-Bernd Felken, zugesagt.
Der Fahrplan zur Veranstaltung sieht vor, dass nach dem Vorstellen der
Gäste Buß das Projekt vorstellt. Dann werden die einzelnen
Stellungnahmen der Podiumsteilnehmer erwartet, bevor eine Diskussion
beginnt.
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