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Die Klasse 6a: Im Biologieunterricht an der Ludgerusschule sind
sie Nährstoffen
auf der Spur. Foto:
hhk
Abzug führt bis auf das Dach
Physikraum: Mit neuen Möbeln macht Unterricht mehr Spaß /
35.000-Euro-Ansatz nicht überschritten
Heiden (hhk). "Ich bin sehr, sehr zufrieden", bilanziert Maike
Scheuermann, umgeben von ihren Schülern. Die 33-Jährige unterrichtet
Biologie, Physik und Sport an der Ludgerus-Schule in Heiden. Zufrieden
ist die Pädagogin mit dem neuen Mobiliar, mit der technischen Ent- und
Versorgung. "Vom Lehrertisch können wir alles steuern", sagt sie.
Knapp 35.000 Euro hat die Gemeinde Heiden als Schulträger in den Raum
gesteckt. Dort dürfen die Schüler mit wissenschaftlichen Experimenten
den Vorgängen der Natur auf die Schliche kommen.
Die Jungen und Mädchen der 6a sind Feuer und Flamme. Sie hantieren mit
Reagenzgläsern und tauschen sich aus. In vielen Röhrchen ist Eiweiß. Es
wird erhitzt. Die Schüler tragen große Brillen, um im Falle des Falles
ihre Augen nicht zu gefährden. "Wir führen hier den Nachweis von
Nährstoffen durch", erläutert Scheuermann den Hintergrund des emsigen
Treibens.
Nagelneu sind die zehn Schülertische und der Lehrertisch. Sie sind mit
Gas- und Wasserzugängen, zwei Steckdosen sowie mit Wahlpolen für die
Niederspannung ausgestattet. Gefertigt wurden sie von einem Unternehmen
in Syke bei Bremen. Den Einkauf der Schulmöbel hatte die Kommunale
Dienstleistungsgesellschaft (KDG) für die Gemeinde abgewickelt.
Wie berichtet, musste das fast 30 Jahre alte Schulinventar im Chemie-
und Physikraum (N 12) ausgemustert werden. Elektro-Installation und
Wasserhähne waren an mehreren Tischen defekt, Zuleitungen brüchig,
Gasschläuche ein Sicherheitsrisiko. Zum Teil entsprachen die Leitungen
einfach nicht mehr den gesetzlichen Auflagen. Das ist nun Schnee von
gestern. Denn die Augendusche bei Versuchspannen mit Säuren und Laugen
ist vorhanden, und die Absauganlage führt - wie vorgeschrieben - bis auf
das Dach. Die offizielle Abnahme erfolgt noch, heißt es im Bauamt.
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