Übersicht 03/04

 
 30.08.2003
 

 
Leitungen für Gas und Wasser waren undicht
Sanierungsarbeiten im Physikraum

 

Heiden (hhk). Stille auf den Fluren, gähnende Leere im Physikraum der Ludgerusschule: Hausmeister Bernhard Derijck und Mitstreiter haben die Arbeitstische abgebaut. Nur noch die Versorgungsstrippen ragen aus dem Boden. Ein paar Leitungen mehr sind es dort, wo der Lehrer den Schüler beim Experimentieren etwas vormacht. Neben einem Fenster ist ein großes Loch. Dadurch soll die Absauganlage bis auf das Dach geführt werden.
So gesehen während der Arbeiten im Physik­raum. Wie berichtet, wird in diesen Sommerferien der Raum, der für die naturwissenschaftlichen Fächer genutzt wird, auf den neuesten Stand der Technik und der Auflagen gebracht. Mit der alten war die notwendige Sicherheit für Schüler und Pädagogen nicht mehr gewährleistet.
Offenbar ist nun das eingetreten, was befürchtet wurde. Denn nach Angaben eines Bauamtssprechers müssen die Versorgungsleitungen in dem Schulraum komplett saniert werden.


Strippen und Rohre schauten im Physiksaal der Ludgerusschule aus dem Boden. Der Raum für Naturwissenschaften ist in den Sommerferien saniert worden. Ab Montag werden die neuen Möbel installiert. Foto: hhk

So muss der Boden dazu dort aufgeschnitten werden, wo die Versorgungsleitungen für Wasser und Gas im Boden liegen. "Sie sind undicht", berichtet Ulrich Lohaus, der für den Hochbau in der Gemeinde an den Düwelsteenen zuständig ist. Auch die Kabel, die Strom zu den zehn Arbeitstischen führen, gehören zum Sanierungspaket.
Inzwischen haben die Handwerker die Leitungen erneuert. Auch der Anstrich wurde aufgefrischt. Der Estrich ist bereits Anfang der Woche eingebracht worden, berichtet Bauamtsleiter Wilhelm Bösing.
Die Schulmöbel hatten rund 30 Jahre lang ihren Zweck erfüllt. Was von dem Schulmobiliar nicht mehr zu gebrauchen war, landete in einem großen, roten Container, der vor dem Schultrakt abgestellt worden war. Das neue Mobiliar aus dem Norddeutschen soll ab Montag, 1. September, eingebaut werden, so der Bauamtsleiter.
35.000 Euro hat die Kommune für die gesamte Maßnahme in ihrem Haushalt eingestellt.