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Heiden (hhk). Stille auf den Fluren,
gähnende Leere im Physikraum der Ludgerusschule: Hausmeister Bernhard
Derijck und Mitstreiter haben die Arbeitstische abgebaut. Nur noch die
Versorgungsstrippen ragen aus dem Boden. Ein paar Leitungen mehr sind es
dort, wo der Lehrer den Schüler beim Experimentieren etwas vormacht.
Neben einem Fenster ist ein großes Loch. Dadurch soll die Absauganlage
bis auf das Dach geführt werden.
So gesehen während der Arbeiten im Physikraum. Wie berichtet, wird in
diesen Sommerferien der Raum, der für die naturwissenschaftlichen Fächer
genutzt wird, auf den neuesten Stand der Technik und der Auflagen
gebracht. Mit der alten war die notwendige Sicherheit für Schüler und
Pädagogen nicht mehr gewährleistet.
Offenbar ist nun das eingetreten, was befürchtet wurde. Denn nach
Angaben eines Bauamtssprechers müssen die Versorgungsleitungen in dem
Schulraum komplett saniert werden.
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Strippen und Rohre schauten im Physiksaal der Ludgerusschule aus dem
Boden. Der Raum für Naturwissenschaften ist in den Sommerferien saniert
worden. Ab Montag werden die neuen Möbel installiert.
Foto:
hhk |
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So muss der Boden dazu dort aufgeschnitten werden, wo die
Versorgungsleitungen für Wasser und Gas im Boden liegen. "Sie sind
undicht", berichtet Ulrich Lohaus, der für den Hochbau in der Gemeinde
an den Düwelsteenen zuständig ist. Auch die Kabel, die Strom zu den zehn
Arbeitstischen führen, gehören zum Sanierungspaket.
Inzwischen haben die Handwerker die Leitungen erneuert. Auch der
Anstrich wurde aufgefrischt. Der Estrich ist bereits Anfang der Woche
eingebracht worden, berichtet Bauamtsleiter Wilhelm Bösing.
Die Schulmöbel hatten rund 30 Jahre lang ihren Zweck erfüllt. Was von
dem Schulmobiliar nicht mehr zu gebrauchen war, landete in einem großen,
roten Container, der vor dem Schultrakt abgestellt worden war. Das neue
Mobiliar aus dem Norddeutschen soll ab Montag, 1. September, eingebaut
werden, so der Bauamtsleiter.
35.000 Euro hat die Kommune für die gesamte Maßnahme in ihrem Haushalt
eingestellt.
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