Übersicht 03/04


3. Betriebspraktikum der Klassen 10A und 10B

Vom 16. bis zum 17. September 2003 absolvierten die Schülerinnen und Schüler der 10A und der 10B der Ludgerusschule ihr drittes Betriebspraktikum - für viele die letzte Chance die bevorstehende Berufswahl in der Realität der Arbeitswelt zu überprüfen.

In den meisten Fällen ist die Entscheidung über den Wunschberuf gefallen und einige hatten sogar das Glück schon während des Praktikums einen Ausbildungsplatz angeboten zu bekommen. Für die anderen heißt es jetzt bewerben, bewerben, bewerben.

Die folgenden Bilder zeigen einen kleinen Querschnitt der Praktikumsaktivitäten. Wir danken an dieser Stelle den zahlreichen Betrieben in Heiden und Umgebung, die durch ihre Bereitschaft Praktikumsstellen bereitzustellen einen entscheidenden Beitrag auf dem schwierigen Weg zur Berufswahl leisten.

 

Bilder zum Praktikum

 

Eindrücke aus dem Praktikum:

Mein Name ist Andreas Hendriks. Ich habe in der Zeit vom 16. bis 27.09. 2003 ein Praktikum in dem Geschäft "Optik am Markt“ Callegari als Optiker gemacht. Es hat mir sehr gut gefallen, da ich dort viele Sachen über die Optik kennen gelernt habe, wie z.B. das Schleifen von Gläsern und das Richten von Brillenfassungen. Ich hatte nette Kollegen. Die Arbeitszeiten die von 8.30 bis 18.30 Uhr und die Mittagspause von zwei Stunden haben mir auch gut gefallen.

 

Hallo, mein Name ist Anika Schenk und ich habe mein zweiwöchiges Betriebspraktikum im Friseursalon Bert in Velen gemacht. Dort habe ich einen Einblick in das Berufsleben des Friseurs und der Friseurin bekommen. Man hat mich dort direkt mit einbezogen. An meinem ersten Tag durfte ich Haare waschen oder Farbe, Strähnchen und Fixierungen auswaschen aber auch Handtücher falten oder Kundenplätze sauber machen. Dazu gehörte aber auch viel Zuschauen und Nachfragen. Nun weiß ich, dass ich Friseurin werden möchte.

Mein Name ist Anna Brun, ich habe mein drittes Praktikum vom 16.09. bis zum 27.09.03 im Marienhospital in Borken als Krankenschwester absolviert. Ich war auf der Station A3, der Gynäkologie, und im Neugeborenenzimmer. Es war Zufall, dass ich gerade auf diese Station gekommen bin. Der Beruf der Kinderkrankenschwester gefällt mir sehr und ich kann mir sehr gut vorstellen diesen Beruf einmal zu erlernen. Ich habe mich sofort am ersten Tag mit allen Schwestern gut verstanden und ich war sehr traurig, dass es nach zwei Wochen schon wieder vorbei war. Das Gute an dem Praktikum war, dass mich alle, so oft es ging, mit einbezogen haben. Mal sehen ob es mit meinem Berufswunsch klappt.

Mein Name ist Carsten Hüning, ich habe mein Praktikum von 16.09. bis zum 26.09.03 bei Liesner Computer in Velen als IT-System-Elektroniker gemacht. In der Firma herrscht ein angenehmes Arbeitsklima. Als ich ankam, wurde ich zuerst mit der Technik eines Computers vertraut gemacht, mir wurde alles erklärt. Die Arbeitszeiten waren angenehm, von 9.15 Uhr bis 18.00 Uhr. Sehr positiv fand ich auch, dass ich kleinere Arbeiten, wie den Austausch einer Grafikkarte, selbstständig machen durfte.

Hallo, mein Name ist Carsten Looks und ich bin 16 Jahre alt. Ich habe mein drittes Praktikum bei der Firma Hallenbau Brüninghoff in der kaufmännischen Abteilung absolviert. Ich bin dort sehr nett empfangen worden. Ich durfte dort einfache Büroarbeiten, wie Kopieren, Sortieren von Akten, Schreiben von Überweisungen und vieles mehr selbstständig erledigen. Diese Arbeiten haben mir gezeigt, dass mein erstes Praktikum die richtige Wahl war. Ich möchte gerne Bauzeichner werden, denn das macht mir am meisten Spaß und ich kann mir gut vorstellen in diesem Beruf zu arbeiten.

Hallo, mein Name ist Christoph Ossege, ich habe in der Zeit von 16.09. bis zum 26.09.03 mein Praktikum bei der Fooke GmbH in Borken absolviert. Ich hatte einen sehr guten Einblick in die Maschinenbaufirma. Als Praktikant durfte ich sehr verantwortliche Dinge übernehmen und daran arbeiten. Die Arbeit, die ich machen durfte, hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe versucht sie ordentlich zu erledigen. Ich möchte mich dort als Feinwerkmechaniker bewerben, weil mir das im dem Praktikum so gut gefallen hat. Herr Feldmann, der Meister und Ausbildungsleiter, hat mir geraten mich dort zu bewerben. In der Firma kann man sich als Feinwerkmechaniker, Schweißer, Schlosser, Systemelektroniker und Bürokaufmann ausbilden lassen.

Hallo, ich heiße Darinka Wagner. Mein Praktikum habe ich vom 16.09. - 27.09. 2003 in Heiden im Haus St. Josef als Altenpflegerin absolviert. Ich wurde vom ersten Tag an sofort in die Arbeit integriert. Die Arbeitsweise wurde untereinander abgesprochen. Der Kontakt zwischen den Mitarbeitern und mir war sehr gut und auch das Arbeitsklima zwischen den Mitarbeitern war harmonisch. Das Praktikum hat mir gut gefallen. Dort durfte ich den Bewohnern das Essen reichen und gelegentlich habe ich zugeschaut, wie die Bewohner morgens gewaschen und fertig gemacht wurden. Natürlich gehörten auch Arbeiten wie z.B. Spülen, Waschen, Leeren von Müllbehältern usw. dazu. Ich habe einen sehr guten Einblick in den Beruf bekommen. Es ist nur schade, dass viele Menschen Angst und Scheu vor alten und kranken Menschen haben. Es ist ein schöner Beruf und alte Menschen gibt es immer. Ich möchte Erzieherin oder Krankenschwester werden.

Hallo, ich heiße David Albersmann, mein drittes Praktikum habe ich bei Hallenbau Brüninghoff in Heiden gemacht. Ich war im Bereich Zimmerei und die Arbeit machte mir Spaß, weil ich gern handwerklich mit Holz arbeite. Mir hat gut gefallen, dass ich viel selbstständig machen durfte. Ich habe mich sehr gut mit meinen Mitarbeitern verstanden, wir hatten viel Spaß. Ich habe viel mit großen Werkzeugen zu tun gehabt, weil wir Teile für Hallen hergestellt haben und da ist eben alles etwas größer.

Hallo, ich heiße Diann Hüning und habe in der Zeit vom 16.09. bis zum 27.09.2003 ein Betriebspraktikum beim Frisörteam Mondstein in Heiden gemacht. Ich habe dieses Praktikum als Friseurin absolviert. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Leute, die dort arbeiten, so gut zusammenhalten und mir vieles zu dem Beruf gezeigt und erzählt haben. Wenn man in diesem Beruf ein Praktikum absolviert, dann hat man die Aufgabe dafür zu sorgen, dass genügend Handtücher in den Regalen liegen und alle Arbeitsplätze sauber sind. Dazu gehört auch, dass man viel zuschaut und dadurch vieles lernt.

Hallo, mein Name ist Frederick Meitza. Ich habe mein drittes Praktikum als Schornsteinfeger bei Bezirksschornsteinfegermeister Heiner Nassmacher absolviert. Meine Aufgabe war es hauptsächlich dem Meister oder dem Gesellen zu helfen. Eine wichtige Tätigkeit des Schornsteinfegers ist es die Abgase der Heizungen zu messen. Dafür wird ein Messkoffer mitgenommen. Er enthält mehrere Sonden und ein Messgerät, außerdem noch Werkzeuge und eine Rußpumpe. Eine andere Aufgabe des Schornsteinfegers ist es Schornsteine zu fegen. Durch das Praktikum habe ich tiefe Einblicke in das Berufsbild des Schornsteinfegers bekommen und habe mich entschieden den Beruf Schornsteinfeger anzustreben.

Mein Name ist Geronimo Heyng. Mein Betriebspraktikum habe ich als Elektroinstallateur bei der Firma Wissing in Heiden absolviert. Meine Arbeitszeiten waren täglich von 7.10 Uhr – 16.30 Uhr. Mir hat mein Praktikum sehr gut gefallen, denn ich hatte viel zu tun. Meine Kollegen waren freundlich und ich hatte gute Arbeitszeiten. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, eine Lehre als Elektroinstallateur zu machen, weil mir die Arbeit eines Elektroinstallateurs sehr gut gefällt, z.B. Steckdosen installieren, Kabel verlegen usw..

Ich heiße Giuseppe Farucci, ich habe mein 3. Betriebspraktikum in der Zeit von 16.9. bis zum 26.09. in Raesfeld in dem Ingenieurbüro Tuttahs & Meyer als Bauzeichner absolviert. Am meisten hat mir das Arbeiten am Computer mit einem Zeichenprogramm gefallen. Das Vermessen mit Michael war sehr interessant und es hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Ich habe gelernt, dass man in diesen Beruf sehr sauber und ordentlich arbeiten muss. Man muss sehr gut Mathematik wie auch Englisch können. Die Ausbildung dauert drei Jahre aber es ist eine Verkürzung auf zwei Jahre möglich. Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind Bautechniker, Ingenieur und Architekt. Nach diesem Praktikum habe ich mich endlich entschieden, dass ich Bauzeichner werden möchte.

Hallo, ich heiße Jennifer Korte. Mein drittes Betriebspraktikum habe ich in der Schreinerei Heisterkamp in Raesfeld-Erle absolviert. Das Praktikum fand von der Zeit 16.9. – 26.9. 2003 statt. Ich habe viele gute Einblicke in den Beruf des Schreiners bekommen. Ein absolutes Highlight im Praktikum war, dass ich mit zwei Arbeitskollegen in den Chemiepark nach Marl fahren durfte. Es waren zwei schöne und interessante Wochen. Durch mein letztes Schulpraktikum bin ich meinem Berufswunsch schon ein großes Stück näher gekommen, ich weiß jetzt, dass ich auf jeden Fall etwas Handwerkliches machen möchte.

Hallo, ich heiße Jens Rudde und habe mein letztes Praktikum vom 16.9-27.9.03 im Kfz-Meisterbetrieb Südholt & Hülsdünker in Heiden absolviert. Die Arbeit in diesem Betrieb war sehr interessant und abwechslungsreich. Am ersten Tag wurden mir alle Angestellten des Betriebs vom Meister vorgestellt. Die Gesellen, mit denen ich arbeitete, waren sehr freundlich und beantworteten mir auch meine Fragen. Mir haben die zwei Wochen Praktikum sehr gut gefallen.

 

Hallo, mein Name ist Johanna Burkert und ich habe mein Praktikum im Friseursalon Schmidt in Borken gemacht. Ich konnte dort einen Einblick in das Berufsleben einer Friseurin bekommen. Meine Aufgaben waren unter anderem Wäschen waschen, Handtücher auffalten und die Plätze sauber halten. Ich durfte aber auch viel am Übungskopf Dauerwellen üben. Nach zwei Praktika in einem Salon und einer Kanzlei kann ich sagen, dass mir der Beruf der Friseurin am besten gefällt und das ist auch der Beruf, den ich später einmal ausüben möchte.

Hallo, mein Name ist Lena Selting und ich habe mein drittes Praktikum als Krankenschwester im St. Marien-Hospital in Borken absolviert. So habe ich in der Zeit vom 16.9.- 26.9.03 einen weiteren kleinen Einblick in das Berufsleben einer Krankenschwester bekommen. Besonders gefällt mir, dass man dort mit vielen verschiedenen Menschen zu tun hat und dass man ihnen hilft. Meine Lieblingsbeschäftigungen waren: Essen austeilen und mal einer Schwester beim Verbinden eines Patienten helfen. Auf jeden Fall waren das Aufgaben, bei denen ich mit den Patienten kommunizieren konnte.

Hallo, mein Name ist Marchaneau Dubois. Mein drittes Praktikum habe ich als Dachdecker bei der Firma Spöler absolviert. Dort hatte ich sehr abwechselungsreiche Arbeiten zu erledigen, wie ein Dach eindecken, Dachpfannen auf Kehle schneiden oder Dachfenster einbauen. Besonders gut aber hat es mir gefallen Flachdächer mit Sandpappe neu einzudecken, da man dort mit Flammenwerfern und anderem Werkzeugen arbeiten kann. Natürlich musste ich auch weniger interessante Arbeiten erledigen wie zum Beispiel die Baustelle oder den Platz aufräumen.

Hallo, ich heiße Marius Bücker und habe mein 3. Praktikum als Mechatroniker bei der FOSECO GmbH in Borken absolviert. Da der Beruf Mechatroniker (wie der Name schon sagt) eine Mischung zwischen Mechaniker und Elektroniker ist, wird es bei FOSECO so gehandhabt, dass man für die eine Hälfte der zu absolvierenden Zeit als Mechaniker dem Werkzeugbau und für die andere Hälfte der Elektroabteilung zugewiesen wird. Mein Gesamteindruck des Praktikums ist, dass der Beruf Mechatroniker ein sehr schwerer Ausbildungsberuf ist und dass er nicht ganz meinen Vorstellungen entspricht.

Mein Name ist Matthias Seuter. Ich habe mein drittes Betriebspraktikum bei Elektro Wehling in Heiden als Elektriker abgeleistet. Die Aufgaben eines Elektrikers sind vielseitig: Kabel verlegen, Kabelschlitze stemmen, Dosen einsenken, in Neu- wie in Altbauten, Küchengeräte einbauen und in Betrieb nehmen, Elektrogeräte reparieren. Als Praktikant durfte ich die meiste Zeit den Auszubildenden bei der Arbeit zuschauen.

 

Hallo, mein Name ist Ronja Marks ich habe mein letztes Praktikum bei Seidensticker in Borken gemacht. Ich machte dort in der Zeit vom 17.9. bis zum 26.9. ein Praktikum im Beruf der Kosmetikerin. Direkt am ersten Tag hat es mir sehr gut gefallen, denn die Leute waren direkt alle sehr nett und mir auf Anhieb sympathisch. Ich durfte viel zugucken und habe dadurch einen guten Einblick in den Beruf bekommen. Als Praktikantin durfte ich sogar etwas praktisch machen, das heißt Wimpern färben und am letzten Tag eine kosmetische Grundbehandlung. Seid dem 1.8.03 ist Kosmetikerin ein Ausbildungsberuf. Und die Ausbildungszeit dauert 3 Jahre. Mir hat das Praktikum so gut gefallen, dass ich auf alle Fälle nach der Schule eine Ausbildung zur Kosmetikerin machen will.

Mein Name ist Sascha Kleinmann und mein letztes Betriebspraktikum habe ich im Bistro "Check in“ in Borken als Hotelfachmann absolviert.  Es war eine sehr gute Erfahrung für mich, da ich dort viele nette Gäste kennen gelernt habe. Aber auch die Mitarbeiter waren sehr nett und man konnte sehr viel Spaß mit ihnen haben. Ich durfte schon nach dem ersten Tag selbstständig die Gäste bedienen und die Getränke bereitstellen. Aber mir wurde auch sehr viel beigebracht, wie Cocktails und Salate zubereiten und auch das richtige Putzen von Theke und Küche. Im großen und ganzen war das Praktikum sehr gut.

Mein Name ist Sebastian Harke, ich habe mein Praktikum von 16.9. bis zum 26.09.03 bei der Volksbank in Heiden als Bankkaufmann gemacht. Bei der Bank durfte ich oft am PC arbeiten, was mir viel Spaß machte. Bei der Heidener Volksbank hat man als Azubi gute Chancen übernommen zu werden, da die Bank unterbesetzt ist. Das Arbeitsklima ist recht gut. Ich hatte sehr angenehme Arbeitszeiten die von 7.45 bis 16.30 Uhr gingen.

 

In der Zeit vom 16.9. – 27.09. 2003 habe ich, Ulrike Denker, ein Praktikum als Krankenschwester im St. Marien–Hospital absolviert. Mir hat das Praktikum sehr gut gefallen, da ich viele gute Einblicke in diesen Beruf bekommen habe. Der Beruf interessiert mich sehr und ich könnte mir auch gut vorstellen, diesen Beruf zu erlernen. Die Leute auf meiner Station waren mir auf Anhieb sympathisch. Sie haben mir viel gezeigt und erklärt, das hat mir viele Dinge erleichtert. Besonders gefällt mir an diesen Beruf, dass man immer einen guten Kontakt zu den Patienten hat und ihnen ein bisschen helfen kann. Ich war sehr traurig, als die zwei Wochen vorüber waren, denn ich hatte mich grade so richtig eingelebt. Der Abschied fiel mir schwer, da ich zu einigen Patienten und Krankenschwestern einen besonderen Draht entwickelt hatte.

Hallo, ich heiße Vicky Siebert. Ich habe mein Praktikum vom 16.9. bis zum 27.09.03 im St. Marien-Hospital Borken gemacht. Ich habe es als Krankenschwester absolviert. Dieses Praktikum hat mir gut gefallen, da ich mich viel um die kranken Patienten kümmern durfte. Außerdem habe ich mich gut in die Teamarbeit einordnen können. Ich durfte ein paar Tage mit in die Pflege gehen, damit ich mal sehe, was die Krankenschwestern in der geriatrischen Abteilung alles zu tun haben. Mir wurde beigebracht, wie man den Blutdruck misst, wie man Patienten wäscht und wie man AT-Strümpfe durch eine besondere Technik leichter anziehen kann. Die Ausbildung zur Krankenschwester dauert drei Jahre. Da das jetzt schon mein zweites Praktikum im Krankenhaus war, möchte ich Kinderkrankenschwester werden.