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Bekommt Ludgerusschule einen eigenen
Sozialarbeiter?
SPD begrüßt finanzielles Angebot des Kreises
Heiden (pd/hhk). Hocherfreut ist die Heidener SPD-Fraktion über
die Entscheidung des Kreises Borken, künftig den kreisangehörigen
Gemeinden bei der Einstellung eines Schulsozialarbeiters finanziell
unter die Arme zu greifen.
"Jetzt dürfte unserem Antrag vom April vergangenen Jahres auf Ausweitung
der Jugendarbeit in Heiden nichts mehr im Wege stehen", äußerte sich
Fraktionschef Hans-Jürgen Benson optimistisch. Der damalige Antrag
resultierte aus Gesprächen mit Vereinsvertretern und Institutionen, die
mit Jugendlichen arbeiten, und war das Ergebnis einer Podiumsdiskussion
mit dem Thema "Ist die Heidener Jugend noch zu retten?"
2004 war der SPD-Antrag zunächst bis zu den Haushaltsberatungen auf Eis
gelegt worden. Und auch in den Haushaltsberatungen am 18. Januar wollte
die Ausschussmehrheit noch keine Entscheidung treffen, da die
Kostenzusage des Kreises immer noch ausstand.
Jetzt ist klar: Der Kreis hat Mittel bereit gestellt, jeweils eine halbe
Stelle für einen Schulsozialarbeiter an den Hauptschulen des Kreises zu
50 Prozent zu finanzieren. Den Rest muss dann die Gemeinde beisteuern.
"Das müsste für Heiden zu schultern sein", meinte Benson mit Blick auf
die noch zu erwartende Senkung der Kreisumlage.
Damit die Ludgerushauptschule bereits zum kommenden Schuljahr die Hilfe
des Sozialarbeiters in Anspruch nehmen kann, hat die SPD-Fraktion einen
erneuten Antrag für die kommende Schulausschusssitzung gestellt, die am
8. März sein soll. Außerdem soll sich die Verwaltung schon jetzt beim
Kreis Borken melden, da in diesem Jahre lediglich vier von 16
Hauptschulen in das Programm aufgenommen werden können, heißt es in der
Pressemitteilung.
Auf Nachfrage der BZ meinte Schulleiter Norbert Konicek, er befürworte
es, wenn ein Schulsozialarbeiter seine Arbeit aufnehme. Aber darüber
entscheide der Schulträger.
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