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Lernen mit Methode(n) Die erste Methodenwoche an der Ludgerusschule Heiden haben Schüler und Lehrer mit großer Bereitschaft und Motivation durchgeführt. Im Laufe von fünf Tagen lernten die Fünftklässler verschiedene Methoden kennen, die ihnen helfen sollen, möglichst selbstständig oder unter nur geringer Anleitung den Schulstoff zu erarbeiten. Mit dieser Zielsetzung führten die Lehrer gemeinsam mit den Schülern lernintensive Übungen durch, die allen sehr viel Spaß bereiteten.
Die unterschiedlichen Sitzordnungen wurden mit viel Spaß und Freude gegen die Stoppuhr eingeübt. Beispielsweise wurde bei der Formierung eines Sitzkreises die Zeit und die Form bewertet. 75 Sekunden für den Auf- und Abbau des Sitzkreises - wenn das nicht eine große Leistung ist. In der so genannten Mikrofonrunde erzählten die Schüler von ihren Lieblingstieren. Ein selbst gebasteltes Mikrofon unterstützte die Schüler beim freien Sprechen und schaffte eine eindeutige Gesprächsführung:
Ebenfalls große Freude rief die "Wollknäuelrunde“ hervor, bei der die Fünfer im Kreis saßen und ein großes Netz zwischen sich spannten. Das Knäuel flog durch den Raum, wobei zum Beispiel der Passgeber dem Empfänger zuvor eine Frage stellte. Anschließend testeten die Schüler die Belastbarkeit dieses Netzes, indem sie auf dieses mehrere Schultaschen legten. Das Fadengewirr hielt das Gewicht aus – was für die Fünfer einen krönenden Abschluss bedeutete. Beim alphabetischen Ordnen und Nachschlagen von Begriffen im Telefonbuch, in Lexika und in Schulbüchern gingen alle mit großem Ehrgeiz an die Arbeit. Vieles machte Spaß, doch der eine oder andere Fünftklässler freute sich mit "dickem, rauchendem Kopf“ auf die folgende Entspannungsphase. Die dynamischen Entspannungseinheiten, bei denen der Lehrer beispielsweise den Schülern etwas vormachte und diese es genauso nachahmten, kamen nicht zu kurz. Es stellte sich aber heraus, dass sich die Schüler nach dieser anstrengenden Einzelarbeitsphase nach Bewegung sehnten. Ein Lauf um die Schule herum kam zu diesem Zeitpunkt für die Klasse 5a gerade recht. Das Highlight beim Methodenbaustein Gruppenarbeit war die Schulrallye, bei der einzelne Schülergruppen gut zusammenarbeiteten – auch wenn hier teilweise darüber diskutiert wurde, was denn nun die "Außentüren der Ludgerusschule“ seien. Nicht nur die Gruppenarbeit, sondern auch das Teamgefühl und die Kenntnis über die Räumlichkeiten der Schule wurden hierdurch spielerisch verbessert.
Zum Abschluss der Methodenwoche kam es zur Begegnung mit dem Stadtplan von Heiden. Die Schüler markierten auf dieser Karte ihr Zuhause mit einem Fähnchen, zwischen dem und der Schule ein Bindfaden gespannt wurde. Nun ist es wichtig, die Grundlagen im laufenden Schuljahr zu wiederholen und zu vertiefen. Diese Methodenwoche soll in Zukunft auf weitere Klassenstufen ausgedehnt werden. Dazu wird in den kommenden Monaten die Schule das Programm erweitern.
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