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Alle profitieren davon Heiden - (hhk). Gute Erfahrung mit der Schulsozialarbeit gab es in Isselburg. Davon möchten auch die Verantwortlichen an der Ludgerusschule in Heiden profitieren. Zum 1. März 2006 soll ein Sozialarbeiter Ansprechpartner für Schüler und Eltern sein. Wie berichtet, teilen sich die Gemeinde Heiden und der Kreis Borken die Kosten. Für die Kommune fallen jährlich rund 12.500 Euro an. Über weitere Hintergründe informierte Hauptamtsleiter Andreas Grotendorst in der jüngsten Sitzung die Mitglieder des Fachausschusses im Lehrerzimmer der Hauptschule. Schulsozialarbeit sei ein integrativer Bestandteil der Jugendhilfe, hieß es. Grotendorst ging auf die Stellenausschreibung und das Stellenbesetzungsverfahren ein, um die sich der Kreis Borken kümmert. Er erläuterte die Dienst- und Fachaufsicht durch den Kreis Borken und die Beteiligung der Schulleitung. Weitere Fragen wurden zur räumlichen Unterbringung und zu den finanziellen Auswirkungen beantwortet. Die halbe Stelle ist zunächst befristet auf drei Jahre. Verstärkt in den Pausen soll der oder die Sozialarbeiter(in) für Jugendliche und Eltern Anlaufstelle sein, aber auch nachmittags für Projekte und abends bei Bedarf mit Rat und Tat den Schülern zur Seite stehen. "Alle Seiten profitieren davon, wenn der Sozialarbeiter nicht isoliert agiert", betonte der Hauptamtsleiter. Vertretungsunterricht zähle jedenfalls nicht zu seinen Aufgaben. Der Sozialarbeiter vergebe keine Noten und müsse keinen Lehrplan einhalten, sondern suche den vertrauensvollen Kontakt zu den Schülern, heißt es in dem Abschlussbericht aus Isselburg. Es gehe um die frühzeitige Intervention bei Konfliktsituationen. Möglichst nah am Eingang der Schule solle der Sozialarbeiter ein Büro haben, aber möglichst so, dass nicht jeder sehen könne, wer Kontakt suche. Das ist nachvollziehbar, wenn man den Erfahrungsbericht, der nah am Leben ist, aus Isselburg liest. Denn dort kamen Themen der Persönlichkeitsentwicklung wie Essstörungen oder Sucht, drohende Abschiebung oder Depression auf den Tisch. Außerdem suchten Schüler den Kontakt in Familiensituationen wie Gewalt, Trennung und Scheidung oder sprachen Konflikte unter Schülern an.
Die Ludgerusschule ist eine von mehreren Schulen, in der das Projekt
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