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AG-Lehrer Ewald Meis gibt Hilfestellung und ist seit Jahren der Motor der Sache, Ansprechpartner, Ratgeber und Verbindungsmensch. Und Verbindungen sind für die Jugendlichen der AG besonders wichtig. Denn auf den Schulseiten im Internet sind nicht nur schulspezifische Projekte zu finden. Seit Jahren ist die AG - in wechselnder Besetzung - für die Einrichtung und zum Teil auch Pflege anderer Seiten verantwortlich. "Wir sind vor einigen Jahren mit einer Seite für die Gemeinde Heiden angefangen", so Ewald Meis. Da gab es zunächst einen Rundgang durchs Rathaus mit Angeboten und Ansprechpartnern. Mittlerweile sind da natürlich weit mehr Infos abzurufen. Und neben den Seiten für die Gemeinde stehen zahlreiche Gruppen auf der Auftraggeberliste. Der MGV Concordia ist ebenso zu finden wie die Musikkapelle, die CDU oder die Kirchengemeinde. Derzeit ist die Homepage der UWG in Arbeit, und der Werbekreis hat Interesse signalisiert. Das Besondere ist, dass die Jugendlichen aus den Klassen neun und zehn nicht ausschließlich in den PC starren. "Kommunikation ist uns ganz wichtig", so Lehrer Meis. Deshalb gehen die Schüler zu den Vereinen und verhandeln und besprechen mit den Leuten vor Ort, wie die neue Internetpräsentation aussehen soll. Da sind oft viele Kontakte nötig, ehe die Sache steht. Allerdings haben die Ludgerusschüler schon satte Erfahrungen auf dem Konto. Sie haben mehrfach an Wettbewerben erfolgreich teilgenommen. Für ihre Europa-Präsentation haben sie beim Road Ahead Prize 2002 von Microsoft 2003 bei 600 teilnehmenden Schulen den ersten Platz gemacht.
"Das macht riesig Spaß", meint Tim Schneider (15). Der sitzt zwar auch
zu Hause oft vor dem PC, ist aber auch viel unterwegs. Da müssen Fotos
gemacht und bearbeitet werden, Texte sind zu platzieren und Animationen
unterzubringen. Teamarbeit wird groß geschrieben. Die Schüler lernen,
dass ein bestimmtes Niveau da sein muss, um bestehen zu können. Das
Ganze ist keine gewerbliche Sache, die irgendwem Konkurrenz macht. Alle
Erlöse gehen in die Arbeit des Fördervereins der Schule. Tim Schneider
macht übrigens gerade ein Praktikum bei Hölter-Technik. Klar, dass er
Telekommunikation später beruflich machen möchte. |