Ludgerusschule Heiden

Erstes Treffen mit den Ausbildungspaten der KAB

Wo geht's hier zum Ausbildungsberuf?

Paten und 'Patenkinder' im Gespräch
Paten und 'Patenkinder' tauschen ihre Erwartungen aus.

In wenigen Wochen geht das Schuljahr dem Ende entgegen. Die zentralen Prüfungen stehen unmittelbar bevor und in den Abschlussklassen werden die Tage bis zur 'erlösenden' Abschlussfeier gezählt. Aber es gibt auch ein Leben danach - wie geht es nach der Schule weiter?

Die meisten haben ihre Ausbildungsstelle oder einen Platz an einer weiterführenden Schule schon gesichert. Einige aber sind sich ihrer Sache noch nicht sicher oder haben ganz einfach Schwierigkeiten, einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden. An diese richtet sich das Angebot der KAB, die Schülerinnen und Schüler bei der Suche zu begleiten und zu unterstützen.

Am Montagabend trafen nun die 'Paten' und die Schüler erstmals in der Ludgerusschule zusammen. Nach einer kurzen Phase des Kennenlernens und der Überwindung vielleicht vorhandener Berührungsängste wurde es schnell konkret. Schüler und Paten fanden zusammen, Adressen und Telefonnummern wurden ausgetauscht, erste Schritte der Zusammenarbeit vereinbart.

Benedikt Kemper, Bezirkssekretär der KAB, begleitete die Paten bei dieser ersten Kontaktaufnahme. Er wies darauf hin, dass noch weitere Jugendliche das Programm in Anspruch nehmen könnten. Der Ausbildungspate kann aber nur tätig werden, wenn die Jugendlichen das auch wollen. Absolute Freiwilligkeit ist Voraussetzung. Die an diesem Abend anwesenden Jugendlichen haben erfahren, dass dieser Schritt zum einen nicht schwer und zum anderen erfolgversprechend ist.

Hilfreich für die Jugendlichen sind die Kompetenzen, die die Paten während ihrer eigenen Berufstätigkeit erworben haben. Sie verfügen zudem über viele Kontakte, die bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz hilfreich sein können. Auch während der Ausbildung kann es zu vielfältigen Schwierigkeiten kommen, die im schlimmsten Fall zum Scheitern führen. Hier können die Ausbildungspaten entweder selbst vermitteln oder für Hilfe sorgen.

Bleibt zu wünschen, dass die angebahnten Kontakte über den Abend hinaus zum Erfolg führen. Jeder Jugendliche, der auf diesem Wege 'seinen' Beruf findet, wäre den Einsatz wert, den die Paten in ihrer Freizeit leisten.

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