
Die Heidener Ludgerusschule beteiligte sich mit großem Engagement an dem Projekt. Schon bald nach dem Start im Frühjahr 2006 war die ganze Schule in Bewegung. Viele Klassen beteiligten sich mit kreativen Ideen an der Aktion. Mit großem Eifer wurden die kleinen Holzkühe geschliffen und dann den Eltern zum Verkauf angeboten. So wurden nicht nur Schüler und ihre Eltern vom Kuhkauf überzeugt, ganze Nachbarschaften beteiligten sich mit großzügigen Spenden. Dokumentiert wurde das Projekt auch ausführlich auf der Schulhomepage, viele Klassen nutzten diese Plattform, um sich und ihre Arbeit der Öffentlichkeit zu präsentieren. Auf dieser Homepage tauchte dann zumindest virtuell eine ganz besondere Kuh auf: Mit der "Frietussi", der Kreuzung der beiden Rassen war eine neue "Rasse" entstanden.
Insgesamt konnte die Ludgerus-Schule eine Spende von 1800 Euro übergeben.
Insgesamt betrug das Spendenaufkommen 12000 Euro. Und mit diesem Geld kann das Projekt in Makukuulu verwirklicht werden. Die dortige Pfarrgemeinde sorgt für die Anschaffung und Verteilung der Kühe und auch für die Schulung der Empfänger. Die Familien erhalten die Kuh auf Kredit, das erste weibliche Kalb muss an die Gemeinde zurückgegeben werden. Dadurch können immer mehr Familien an dem Projekt teilnehmen, mit der Folge, dass sich mit der Zeit der Lebensstandard insgesamt verbessert.

Im Gegensatz zur traditionellen Viehwirtschaft in Afrika werden die Rinder in Hochställen gehalten, die einen besseren Schutz gegen Krankheiten und Parasiten gewährleisten. Der anfallende Kuhdung kann als Dünger verwendet werden.
In einem Brief bedankt sich Pfarrer Achilles Kasagga, Pfarrer der St. George Gemeinde in Makukuulu, bei allen, die bei der Verwirklichung des Projekts mitgeholfen haben.
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