
Benedikt Kemper (m.) im Gespräch mit Schulleiter Norbert Konicek (r.)
Heiden. Fast 25 Prozent aller Jugendlichen brechen ihre Berufsausbildung ab. Eine erschreckend hohe Zahl. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken hat die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) mit Unterstützung von Landrat Gerd Wiesmann, der Sparkassenstiftung für den Kreis Borken und der Bürgerstiftung Westmünsterland das Projekt "Ausbildungspaten" ins Leben gerufen. Der KAB Bezirkssekretär Benedikt Kemper stellte das Projekt in der Ludgerushauptschule in Heiden Schülern der Klasse 10A vor. "Unser Ziel ist es, die Jugendlichen während der Ausbildung beratend zu begleiten und ihnen zu helfen, das Ausbildungsziel zu erreichen", so Benedikt Kemper. Viele Jugendliche scheuten sich davor, ein Problem direkt anzusprechen. Dies führe häufig dazu, dass die Jugendlichen plötzlich ihre Ausbildung abbrechen.
Durch ein klärendes Gespräch mit dem Ausbildungsbetrieb könne dieses in vielen Fällen verhindert werden. Diese Erfahrungen haben die Initiatoren bereits im Kreis Recklinghausen gemacht. An der Ludgerusschule geht das. Projekt in die dritte Runde. Es werden daher noch Paten gesucht. "Pate kann eigentlich jeder werden, wichtig ist eine gewisse Erfahrung. im Berufsleben und natürlich soziale Kompetenz", so der KAB-Sekretär. Interessierte können sich telefonisch an der Schule oder bei der KAB melden: Ludgerusschule (02867/975050) oder KAB Bezirk Borken (02594/ 894200).
Quelle: Borkener Zeitung, 13. Juni 2009
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