Kreis Borken. Im Rahmen der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft der Bürgermeister und Beigeordneten der Städte und Gemeinden im Kreis Borken haben die Vertreter der 13 Städte und Gemeinden ohne eigenes Jugendamt ihre einheitliche Auffassung zum Thema Schulsozialarbeit noch einmal verdeutlicht. Das erklärte gestern Bürgermeister Ralf Groß-Holtick als Sprecher gegenüber unserer Zeitung.
Heute ist das Thema auch Gegenstand der Kreisausschusssitzung (17 Uhr, Kreishaus). Wie berichtet, will der Kreis die Verantwortung dieses vor zehn Jahren freiwillig gestarteten Modellprojekts an die Kommunen abgeben.
Die 13 Städte und Gemeinden seien sich einig, dass sie als Schulträger im Zuständigkeitsbereich des Fachbereichs Jugend und Familie des Kreises Borken die "organisatorische, finanzielle und rechtliche Verantwortung" für die Schulsozialarbeit gemäß dem Beschluss des Jugendhilfeausschusses und des Vorschlages. der Sitzungsvorlage für den Jugendhilfeausschuss vom 12. März tragen wollten.
Die Vertreter der Kommunen hätten unterstrichen, dass / sie die Schulsozialarbeit für "wichtig, notwendig und. richtig halten" und es hier in Zukunft auch zu keinen, Einschränkungen kommen dürfe. Wunsch aller Städte und Gemeinden sei, hierfür selbst die organisatorische, finanzielle und rechtliche Verantwortung zu übernehmen, um so im Rahmen der eigenen Jugendhilfearbeit Schwerpunkte setzen zu können. Daher werde die Haltung der Kreisverwaltung und der Beschluss des Jugendhilfeausschusses begrüßt.
Dass im Rahmen der Kommunalisierung dabei "selbstverständlich" auch die Belange der Jugendhilfe gewahrt würden, verstehe sich aus Sicht der Kommunen von selbst.
Die Nähe zum Allgemeinen Sozialen Dienst des Kreisjugendamtes, der notwendige Informationsaustausch und die vom Kreis vorgeschlagene, Vereinbarung von Standards seien für alle Städte und Gemeinden selbstverständlich, hieß es in der Erklärung. ,Namens seiner Kollegen bekräftigte Groß-Holtick, dass das Thema Schulsozialarbeit nicht für parteipolitische Auseinandersetzungen geeignet sei.
Quelle: Borkener Zeitung, 26. März 2009
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