Projekttage "Wasser"

Ludgerusschule präsentiert Ergebnisse der Projekttage
 


Über Wasser zu verfügen, ist für uns fast so selbstverständlich wie das Atmen. Doch das kann sich in nicht allzu weiter Zukunft ändern. Die Wasservorräte werden geringer und zugleich steigt der weltweite Verbrauch. Internationale Konflikte um die begehrten Wasservorräte beginnen bereits zu schwelen.
 

Auf sehr unterschiedliche Art und Weise versuchten die Lehrerinnen und Lehrer der Ludgerusschule ihre Projektgruppen für das Thema "Wasser" zu sensibilisieren. Gleich zwei Gruppen gingen in der Gemeinde auf Suche nach Wassermotiven, die sie dann mit Digitalkameras festhielten. Das schult den Blick und der Umgang mit der Technik wird gelernt.
 


 

Kleine Kunstwerke entstanden bei der Gestaltung von Postkarten, deren Motive ebenfalls dem Thema "Wasser" zuzuordnen sind. Die Techniken reichten vom Sprühen der Farbe bis zur Fotomontage.
 

SODIS (Abkürzung für Solar Water Disinfection) ist ein Verfahren zur Wasserentkeimung und beruht auf der keimtötenden Wirkung der UV-A-Strahlung im Sonnenlicht. Mit einfachen Plastikflaschen kann so das Trinkwasser in Entwicklungsländern desinfiziert werden. Auch bei uns muss gebrauchtes Wasser wieder aufbereitet werden. Die notwendigen Techniken wurden beim Besuch des Klärwerks in Heiden erfahrbar gemacht.
 

Nicht immer sieht man das verbrauchte Wasser. Es ist versteckt in den Produkten, mit denen wir täglich umgehen. So erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass die Produktion eines Baumwoll-T-Shirts ca. 2.000 l Wasser benötigt. Sie erfuhren zudem, dass Wasser nicht überall auf der Erde ausreichend zur Verfügung steht.
 


 

Praktische, körperliche Arbeit war im Schulgarten gefragt. Ein neuer Schulteich soll den alten, weitgehend ausgetrockneten ergänzen. Einige Kubikmeter Boden mussten ausgehoben werden, bevor das neue Material eingebaut werden konnte. Die Feuerwehr sorgte für die erste Befüllung mit Wasser.
 

In dem Teilprojekt "Wassergeist" ging es um die vielen Facetten der Bedeutung des Wassers für unsere Umwelt. Im Textilraum lernten die Schülerinnen und Schüler, wie man mit Wassereinsatz Filz herstellen und diesen zu kleinen "Schmuckstücken" verarbeiten kann. Die naturwissenschaftliche Abteilung beschäftigte sich mit chemischen Versuchen rund um das Wasser.
 


 

Im Kunstraum entstanden großflächige Bilder, die je eine typische europäische und eine ugandische Familie in Lebensgröße darstellen. Sie bildeten den Hintergrund für die plastische Darstellung des unterschiedlichen Wasserverbrauchs in beiden Erdteilen. Angeregt wurde diese Gruppe durch die Kontakte der Heidener mit Makukuulu in Uganda.


 

Im "SCHIK-Raum" (Schülercomputerraum) gestalteten die Schüler aus Motiven aus Heiden und aus Makukuulu Fotomontagen, die die jeweiligen Welten, oft auf verblüffende Weise, miteinander konfrontieren. Hier war neben technischem Geschick viel Fantasie gefragt.
 

Im Werkraum der Ludgerusschule beschäftigte sich eine Gruppe handwerklich mit dem Thema. Sie stellten Wasserräder her, die am Mittwoch in voller Aktion präsentiert werden konnten.
 

Dem "Zauberlehrling" nachempfunden ist die Textcollage von einigen Mädchen aus der neunten Klasse, die diese am Mittwoch, 24. Juni, wie auch alle anderen Gruppen ihre Ergebnisse ihren Mitschülern und den eingeladenen Gästen präsentierten.
 

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