Ludgerusschule Heiden

Logo der BZ   "Eine richtig gute Idee"

  Die Skateranlage im Sportzentrum ist nichts für Omas, aber für viele Kinder und Jugendliche
 


22 Tonnen schwer ist die Rampe mit 2,5 Meter hohen Stellflächen, die von Kinder und Jugendlichen genutzt wird.

Von Hubert H. Konert

Heiden Ein Werktag, mitten in der Woche, 16.10 Uhr, 20 Grad warm, wenige Wolken und viel Sonne am Himmel. Vögel zwitschern auf den Bäumen, und im angrenzenden Freibad-Becken tauchen nur hin und wieder einige Köpfe ins Wasser ein. Rund 70 Besucher sind da, wissen die Männer von der Aufsicht.

Ein paar Meter weiter, am Kartoffelhaus vorbei, liegt neben dem Minigolfplatz die Skateranlage. Weniger mit Anspruchsdenken als vielmehr mit Eigeninitiative ist sie realisiert worden. Dort kann man spektakuläre Tricks und sportliche Manöver auf der so genannten Miniramp beobachten. Sie ist laut Werbung für Anfänger wie für Profis gleichermaßen attraktiv.

"Julian kann das voll gut", sagen mehrere Mädchen und deuten auf Julian Terstegge (11). Der kommt fast jeden Tag zur Skateboardanlage. Ja, seine Hausaufgaben in Deutsch und Englisch hat er erledigt. Schwer gestürzt ist Julian noch nicht, allenfalls ein paar Schrammen hat er sich zugezogen. "Julian ist der beste hier", lobt ein anderes Mädchen. Nur der Chris sei noch besser, aber der komme nicht so oft zum Platz. Tobias Katemann (12) hat sich auf dem Platz nur "einen blau-gelben Fleck" eingehandelt. Auch er ist in der 5 b der Ludgerusschule und häufig auf der Bahn.


Julian Terstegge (11) fliegt in den Handstand, und Tobias Katemann (12) schaut zu. (Fotos: Konert)

Fast alle tragen Inliner und sind zum Inlineskaten gekommen. Einige wie Jan-Lukas (11) kommen auch nur zum Zugucken. Inliner sind so etwas wie Schlittschule mit Rollen. Die hängen an einer Schiene. An der Ferse haben sie Gummistopper. Damit bremsen die Skater. Laut Wikipedia kamen um 1990 die Inline-Skates wieder neu auf den Markt. Eishockeyspieler in den USA hätten Trainingsgerät für den Sommer gebraucht. Aus dieser Intention heraus seien die Inline-Skates neu entwickelt worden. Tobias und Julian haben mit Eishockey nichts am Hut.

"Wenn es voll ist, dann sind 30 bis 40 Kinder und Jugendliche da", weiß Robin (14). Die Leute blieben bis es dunkel wird. "Omas laufen hier nicht mit Inlinern", sagt ein anderer lachend. Nur ein Erwachsener sei mal da gewesen, der ganz viel drauf hatte. "Fast wie ein Profi", erzählen die Skater anerkennend.

"Es wird keine Haftung für Spielunfälle übernommen", steht auf dem Schild, das die Gemeinde aufgehängt hat. Und: Man dürfe die Anlage nur mit geeigneter Schutzausrüstung nutzen. "Die Skateranlage war auf jeden Fall eine richtig gute Idee", berichtet Julia Sieverding vom offenen Kinder- und Jugendtreff. Sie werde von vielen Jugendlichen zum Skaten aber auch als Treffpunkt genutzt. Viele der Skater kämen ins Jugendhaus. Über diese Anlage habe man ein paar neue Jugendliche gewonnen. Sieverding hat ein paar Mal die Jugendlichen dort besucht und sich paar tolle Tricks angesehen. Patrick Sevink (15) radelt täglich zum Skaten. Die Inliner schlenkern in der Plastiktüte am Lenkrad. "Es ist super hier", sagt er.

Samstag, 26. April 2008 | Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)
 
 
 

Logo der BZ   Sprünge auf der großen Rampe

  22 Tonnen schwere Anlage aus Polen im Heidener Sportzentrum aufgebaut
 


Bauleiter Frederic Müller (24) vor den Betonteilen der Funramp. (Foto: Konert)

Heiden (hhk). Skater und Inliner dürfen sich auf athletische Sprünge im Freizeitzentrum freuen. Denn am Donnerstag haben Mitarbeiter des Unternehmens Müller aus Mönchengladbach die große Funramp aufgebaut, auf die sich Heidens Skater schon lange freuen.

22 Tonnen schwer ist die Rampe, die aus Polen angeliefert wurde. Dort hat die Firma ein Zweigwerk, dort war der Beton gegossen und nach Heiden transportiert worden. "Das Geländer ist verzinkt", erläuterte Frederic Müller. Der 24-jährige Bauleiter stellte mit drei Mitstreitern die Rampe auf. Lob zollte Müller den Männern vom Heidener Bauhof: "Die Zufahrt ist für uns freigeschnitten worden, das ist super."

Die neue Funramp kostet rund 24.000 Euro. Das Geld hat die Elterninitiative "Skaten in Heiden" zu großen Teilen aufgetrieben (BZ berichtete). "Wir haben noch eine Sitzbank für die Eltern aufgestellt", teilte Ulrich Lohaus vom Bauamt der Gemeinde ergänzend mit. Die 500 Euro dafür kommen aus dem Haushalt der Gemeinde.

Freitag, 14. März 2008 | Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)
 
 
 

Logo der BZ   Skater machen Luftsprünge vor Freude

  Heidener spendet Kindern und Jugendlichen 20000 Euro für Anlage
 


Sprünge vor Freude können die Skater über die Spende machen. (Foto: Konert/Archiv)

Heiden (hhk). Ein Heidener, der namentlich nicht genannt werden möchte, hat 20.000 Euro gespendet. In den Genuss des Geldes, kommen die Kinder und Jugendlichen, die im Freizeitzentrum seit September ihren Spaß mit Skaten genießen.

Über die Höhe der Spende war auch Marion Junker von der Elterninitiative "Skaten in Heiden" erstaunt. "Das ist natürlich fantastisch", sagte sie unserer Zeitung, "die Jungs freuen sich riesig." Dass das Motto "Helfen Sie mit und belohnen Sie das Engagement der jungen Leute" so zünden würde, hätten die wenigsten erwartet, so die Mutter. Natürlich hätten auch die Jungs gerätselt, wer der unbekannter Gönner sei. "Egal, wer der Spender ist, Hauptsache das Geld ist da", sagt Marion Junker, die selbst Inlinerin auf glattem Asphalt ist, aber nicht auf Rampen fährt.

Den überraschenden Geldsegen wird die Initiative nutzen, um eine Miniramp anzuschaffen. Voraussichtlich vor den Sommerferien soll die Ramp, auf der spektakuläre Tricks und sportliche Manöver möglich sind, in Betrieb genommen werden können.

Es handelt sich bei dem Sportgerät um eine in der Längsachse halbierte Röhre. Laut Werbung ist die Miniramp für Anfänger wie für Profis gleichermaßen attraktiv.

Die Geschichte über die Skateranlage unweit des Heidener Kartoffelhauses, neben Minigolfplatz und Schwimmbad, hat weniger mit Fordern und Anspruchsdenken zu tun als vielmehr mit Eigeninitiative. 2006 wandten sich einige Jungs an den Bürgermeister und baten, zu überlegen, ob man nicht auch in Heiden eine Möglichkeit für Skater schaffen könne.

Zunächst winkte der Chef von Rat und Verwaltung ab, weil weder Platz noch Geld vorhanden waren. Dann kamen aber mehrere Eltern auf die Idee, mittels Sponsoring Geld für das Gerät aufzutreiben. Das schmeckte dem Bürgermeister und den Verantwortlichen in Rat und Verwaltung schon besser.

Die Kinder organisierten einen Sponsorenlauf, reinigten Autos und verkauften Getränke. Das erste Geld trudelte auf dem Spendenkonto ein, und die Kommune stellte eine asphaltierte Flächen zur Verfügung, auf der früher einmal Basketball gespielt worden war.

Seit September 2007 haben die Kinder und Jugendlichen dort drei Sportgeräte zur Verfügung: eine dreiteilige Olly-Box, eine Quarter Pipe und zwei Bank-Elemente. Das ist quasi die Erstausstattung für rund 6900 Euro.

Die Gemeinde steuerte auch Gerät bei (die BZ berichtete). Mit zwei Fitnessgeräten und zwei Bänken im Wert von rund 4000 Euro wurde der Platz aufgemöbelt.

Uli Lohaus vom Bauamt im Heidener Rathaus hat das Gerät für die Skater bislang von einem Unternehmen in Mönchengladbach beschafft. Er kümmert sich auch um die Miniramp.

Samstag, 2. Februar 2008 | Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)
 
 
 

Logo der BZ   Akrobatische Sprünge

Noch rudern viele der Anfänger mit den Armen, wackeln und wanken auf den Rollen, wenn sie über die Olly-Box und die Quarter Pipe im Freizeitzentrum hinter dem Heidener Kartoffelhaus fahren. Andere wie Chris (15, Bild) sind sehr sicher und brillieren mit akrobatischen Sprüngen. "Weitere Rampen könnten wir gut gebrauchen", sagt Chris und wird darin von Alex (15) unterstützt. Die Elterninitiative "Skaten in Heiden" sammelt weiter Geld. Foto: Konert

Samstag, 6. Oktober 2007 | Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)
 
 
 

Logo der BZ   Endlich auf der Rolle

  Skater und Inliner wissen, wo sie hin gehören /
  Ollie-Box und Quarter Pipe im Freizeitzentrum
 


Daniel Marks (13)             Robin Winkelmann (14)     Benedikt Junker (13)         Tim Pöppelmann (13)

Heiden (hhk). Benedikt Junker ist seit einem Jahr in seiner freien Zeit auf Rollen unterwegs. Aber nicht nur. Einige Male ist er auch in Schuhen im Baugebiet von Haus zu Haus gestiefelt und hat geklingelt. Wenn sich die Tür öffnete, dann hat der 13-Jährige sein Sprüchlein aufgesagt. Benedikt und seine Mitstreiter haben Geld gesammelt und Sponsoren gesucht für eine Skateranlage.

Die Jungen haben nicht nur geredet, sie haben auch geschwitzt. Zusammen mit der Elterninitiative "Skaten in Heiden" haben sie im März einen Sponsorenlauf um das Biotop organisiert und so weitere Euros eingespielt. Sie haben Autos gewaschen und Getränke verkauft. Das Motto lautete: "Helfen Sie mit und belohnen Sie das Engagement der jungen Leute." Das kam an.

Immerhin sind insgesamt durch die Initiative 6000 Euro zusammen gekommen. Von einem Unternehmen in Mönchengladbach hat Ulrich Lohaus, der seinen Schreibtisch im Heidener Rathaus hat, quasi die Erstausstattung gekauft, auf denen sich die Skater austoben können.

Der absolute Vorteil: Die Jungen und Mädchen müssen das Austoben nicht mehr auf Gehwege und Straßen verlegen. Jetzt haben sie ihre eigene Fläche, auf der sie niemanden gefährden, Freunde treffen und Anerkennung satt ernten können. Ältere Bürger müssen sich im Ort nicht mehr von den schnellen Skatern belästigt fühlen.

Die Männer des Bauhofes haben in dieser Woche die ersten drei Elemente, die die Herzen der jungen Skater und Inliner höher schlagen lassen, aufgebaut. Neben der Quarter Pipe 70 gibt es eine dreiteilige Olly-Box sowie zwei Bank-Elemente mit Übungsbogen.


Hans Sommerfeld (l.) und Paul Althaus lotsen den
Butterfly in die gewünschte Position. Foto: Konert

Gleichzeitig hat sich die Kommune nicht lumpen lassen. Sie hat den Platz zwischen Freibad und Minigolf-Platz hinter dem Heidener Kartoffelhaus mit zwei weiteren Fitnessgeräten und zwei Bänken aufgemöbelt. Kosten: 4000 Euro.

Dazu nahmen Paul Althaus und Martin Schlautmann an vier Stellen den Asphalt auf, buddelten tiefe Löcher, betonierten die Geräte und Bänke ein und machten sie standsicher.

Ein Klassiker, der auch in jedem Fitnessstudio zu haben ist, ist der Butterfly. Die Maschine ist laut Darstellung des Anbieters "eine Herausforderung auf Brust- und Armmuskulatur". Der ergonomisch gestaltete Sitz mit Rückenlehne gebe dem Benutzer den erforderlichen Halt zur Betätigung der Mechanik.

Ein paar Meter weiter haben Hans Sommerfeld und Co. vom Bauhof eine Reißmaschine aufgestellt. An der ist Zugkraft gefordert. Derzeit können nur die drei Elemente für die Skater genutzt werden. Die übrigen Fitnessgeräte sind mit rot-weißem Flatterband bis Samstag abgesperrt. "Wir gehen auf Nummer sicher", sagen die Männer vom Bauhof.

Robin Winkelmann (14) hat die Olly-Box schon ausprobiert und ist begeistert. Seit kurzem stehen erst Daniel Marks (13) und Tim Pöppelmann (13) auf den Rollen. Üben übt bekanntlich. Schnell werden die Anfänger weniger Wanken und Wackeln.

Donnerstag, 27. September 2007 | Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)
 
 
 

Logo der BZ   Skaten: Drei Geräte sind bestellt

 
Heiden (jü). Den alten Basketballplatz werden Mitarbeiter des Gemeinde- Bauhofs in den kommenden Tagen sauber machen, damit die Jungen und Mädchen bald skaten können. Drei kleinere Skater- Geräte sind inzwischen bestellt worden, und zwar eine 70 Zentimeter hohe Quarter Pipe, eine Olly Box und eine Elementgruppe, bestehend aus zwei Bänken und einer Box.

Alle Geräte bestehen aus Sichtbeton. In rund sechs Wochen, freut sich Marion Junker von der Elterninitiative, würden die Geräte geliefert. Dann endlich könnten die kleinen Skater loslegen.

Die Kosten für die ersten drei Geräte betragen laut Junker rund 6.500 Euro. Weitere 10.000 Euro würden noch für die größeren Skater-Geräte benötigt.

Aber die Gruppe, die sich für den Bau der Skateranlage stark macht, will erst einmal klein anfangen. Die Kosten für die Sportgeräte, zunächst auf 27.000 Euro veranschlagt, hätten sich auf 17.000 Euro reduziert, berichtet Marion Junker. Denn man habe eine Firma gefunden, die keine Frachtkosten für die Geräte berechne. Ein Mitarbeiter des Bauamtes habe erfolgreich mit der Firma über den Preis für die drei Skateranlagen verhandeln können, so die Heidenerin. Ein gutes Gefühl sei auch, dass die Gemeinde Heiden die Umsetzung des Projekts unterstütze.

"Wir hätten noch warten können, bis wir die ganze Summe zusammen haben", berichtet Junker. Das hätte aber zu lange gedauert. Denn die Kinder legten in den vergangenen Monaten viel Engagement für die Finanzierung ihrer Skateranlage an den Tag. Zum Beispiel zogen sie im Februar mit Sammeldosen durch Heiden und organisierten im März einen Sponsorenlauf. Seit April helfen die Jungen und Mädchen mit beim Gänseblümchenmarkt. Eine Autowaschaktion im Mai und ein Getränkeverkauf im Juni spülten weitere Gelder in die Kasse.

Eine erste Belohnung für die Skater- begeisterten Kinder soll nun der Kauf der ersten drei Geräte sein.

Montag, 09. Juli 2007 | Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)
 
 
 

Logo der BZ   Blitzblanke Autos für die Skateranlage

  Kinder und Jugendliche verdienen Geld, um ihren Traum zu verwirklichen

Autowaschaktion
Putzen, um später zu skaten: So lautete am Pfingstwochenende die Devise der jungen Heidener  Foto: Eggert

Heiden (geg). Ihre Skater hatten die Jugendlichen auf dem Heidener Bauhof am Samstag nicht dabei. Dafür aber reichlich Schwämme, Fensterleder, einen Staubsauger und was sonst noch so zum Reinigen von Autos benötigt wird. Denn diese Autowaschaktion brachte die Kinder ihrer Skateranlage wieder ein Stückchen näher.

Seit einiger Zeit zeigen die Jungen und Mädchen den Gemeindevertretern in der Verwaltung, dass es ihnen Ernst ist mit ihrem Wunsch (die BZ berichtete). Denn viele Kinder und Jugendliche in Heiden träumen (noch) von einer Skateranlage, die im Freizeitbereich neben dem MinigolfPlatz errichtet werden könnte. Wie berichtet, will die Kommune den Jugendlichen die asphaltierte Fläche, die momentan ziemlich vermoost und verwittert ist, kostenlos zur Verfügung stellen. Im Gegenzug müssen die Befürworter das Geld für die Rampen selbst auftreiben. Und das versuchen sie und beweisen damit, dass es ihnen Ernst ist und dass sie selbst nicht nur Wünsche äußern, sondern auch in der Lage sind, sich aktiv dafür einzusetzen und die Ärmel hochzukrempeln, damit die Kasse klingelt.

Ob das den Kämmerer im Rathaus nicht überzeugt, doch mal zu schauen, ob er trotz der angespannten finanziellen Lage in der Gemeindekasse nicht irgendwo eine Möglichkeit findet, etwas Geld für die Kinder und Jugendlichen locker zu machen? Hoch motiviert brachten die Jugendlichen am Samstag auf jeden Fall die Autos zum Glänzen und hatten nach Stunden immer noch Spaß dabei. Und sie wollen weiter machen, die Werbetrommel zu rühren und sich nach Sponsoren umschauen, egal wie lange es dauert, die geschätzten 20.000 Euro zusammen zu bekommen. Weitere Spenden sind gern gesehen. Bei der Heidener Volksbank ist ein Konto für die Rampen eingerichtet. Es hat die Nummer 22000.

Samstag, 29. Mai 2007 | Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)
 
 
 

Logo der BZ   Skater waschen Autos

 
Heiden (hhk). Die Jungen und Mädchen, die ihren Traum von der eigenen Skateranlage im Freizeitzentrum verwirklichen wollen, haben wieder einen Termin angesetzt, um Geld durch Arbeit aufzutreiben. Am Samstag, 26. Mai, sind sie von 9 bis 15 Uhr aktiv und waschen auf dem Gelände des Bauhhofs an der Bahnhofstraße Autos. "Auch wenn wir erst 5600 Euro zusammen haben, lässt der Elan nicht nach", teilte gestern eine der mitinitiierenden Mütter mit.

Montag, 14. Mai 2007 | Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)
 
 
 

Logo der BZ   Auf die Plätze: Kinder rannten Runde um Runde

  Sponsorenlauf zur Finanzierung der Skateranlage /
  Rund 1500 Euro kamen zusammen

Sponsorenlauf
Rund 40 Kinder und Jugendliche machten mit beim Sponsorenlauf  Foto: jünck

Heiden (jü). Rund 27.000 Euro haben bislang zur Anschaffung einer neuen Skateranlage gefehlt - inzwischen sind es nur noch 21.080 Euro. Die Anlage soll im Freizeitbereich gegenüber dem Minigolf-Platz errichtet werden. Die Gemeinde hat bereits zugesagt, die Fläche für die Rampen kostenlos zur Verfügung zu stellen. Um nun das restliche Geld für den Kauf einer Miniramp, einer Olliebox, einer Funbox und einer Coping-Ramp zusammenzubekommen, organisierte die Elterninitiative "Skaten in Heiden" einen Sponsorenlauf.

Zu diesem Rundlauf starteten am Donnerstagnachmittag viele Kinder und Jugendliche mit nur einem Ziel: So viel Geld wie möglich für die Realisierung ihres Traumes zu erlaufen.

"Auf die Plätze, fertig, los...": Ums Feuchtbiotop am Heimathaus sprinteten die Jungen und Mädchen Runde um Runde. Wohl wissend, dass viele Umläufe mehr Geld für die Finanzierung der Skateranlage bedeuten. Jede Runde mit einer Länge von etwa 1,2 Kilometern ließen sich die Teilnehmer auf ihrem Laufzettel abstempeln. Beim schweißtreibenden Sport sorgten die Organisatoren für kühle Getränke. Mit Kuchen füllten die Kinder und Jugendlichen im Anschluss an den "Marathon" ihre "leergelaufenen Akkus" wieder auf. Fast 20 Kinder absolvierten mit 30 Runden das Maximal-Pensum.

Insgesamt etwa 40 Teilnehmer nahmen "ihre Beine in die Hand" und präsentierten lange Listen mit vielen Sponsorennamen. Die werden in den nächsten Tagen nun wohl zur Kasse gebeten werden.

4.420 Euro hatte die Initiative bis dato auf dem Sparbuch, hieß es. Diese Summe wird jetzt aufgestockt durch den Erlös des Sponsorenlaufs. Dabei kamen rund 1500 Euro zusammen.

Samstag, 30. März 2007 | Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)
 
 
 

Logo der BZ   Auf Rollen um das Biotop

   Sponsorenlauf

Heiden (hhk). Die Elterninitiative "Skaten in Heiden" geht in die Offensive. Am morgigen Donnerstag, 29. März, ruft sie zum Sponsorenlauf auf.' Interessierte laufen von 15 bis 16.30 Uhr um das Biotop. Marion Junker und Pascal Stegger hoffen als Sprecher der Initiative auf viel Zuspruch. Viele Kinder und Jugendliche hätten gern eine Skateranlage, die im Freizeitbereich gegenüber dem Minigolf-Platz errichtet werden könnte. Die Heidener Verwaltung will die Fläche kostenlos zur Verfügung stellen. Die Rampen müssen allerdings selbst finanziert werden. Knapp 4000 Euro hat die Initiative schon auf dem Konto. Gut 27.000 Euro müssen aufgebracht werden, damit eine Miniramp, eine Olliebox, eine Funbox und eine Coping-Ramp angeschafft werden können. Marion Junker und ihre Mitstreiter hoffen, dass viele Jugendliche teilnehmen und deren Eltern die Initiative unterstützen. "Wir setzten besonders auf die Mundpropaganda", so die Mutter, "und haben außerdem auf der Homepage der Ludgerusschule geworben." Die Organisatoren kümmern sich um das Wasser für die Läufer. Es wird Waffeln gegen den kleinen Hunger geben. Ein Tisch ist da, an dem die Inliner die Teilnehmerkarten ausfüllen können. Dort wird auch jede Runde abgestempelt. Start ist in Höhe der Festwiese.

Mittwoch, 28. März 2007 | Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)
 
 
 

Logo der BZ   Aufruf zum Sponsorenlauf

 

Heiden. Die Elterninitiative "Skaten in Heiden" macht mobil. Am 29. März ruft sie zum Sponsorenlauf auf. Interessierte laufen von 15 bis 16.30 Uhr um das Feuchtbiotop. "Helfen Sie mit und belohnen Sie das Engagement der jungen Leute", appellieren Marion Junker und Pascal Stegger. Viele Jugendliche träumen von einer Skateranlage, die im Freizeitbereich errichtet werden soll. Die Verwaltung will die Fläche kostenlos zur Verfügung stellen. Die Rampen müssen selbstfinanziert werden.
 

Logo der Aktion 'Skaten in Heiden'

 
   Download der Teilnehmerkarte

   Download einer Kurzbeschreibung

Montag, 19. März 2007 | Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)
 
 
 

Logo der BZ   Skater-Team hilft beim Kleidermarkt

 

Heiden. Die Jungen und Mädchen, die Geld für ihre Skateranlage im Freizeitzentrum sammeln, helfen beim Aufbau des Kleidermarktes. Das teilte gestern Petra Jokiel von der Aktion "Gänseblümchen" mit. Im Gegenzug bekämen die Skater-Fans einen Teil des Erlöses der Kleiderbörse. Die findet am Montag, 5. März, von 9 bis 11.30 Uhr und von 15 bis 17 Uhr in den Räumen des Pfarrheims St. Georg statt.

Zum Verkauf angeboten werden neben gut erhaltener, sauberer, gebrauchter Kinderbekleidung für Frühjahrs- und Sommersaison auch Artikel rund ums Kind wie Kinderwagen, Autokindersitze und Spielgeräte.

Gleichzeitig erfolgt die Annahme von Sommerkleidung für den Verkaufstermin, der am 7. Mai stattfindet. Der Service für werdende Mütter wird weiterhin angeboten.

» Informationen bei Petra Jokiel (Tel: 02867/ 90242)
   oder bei Angelika Möllmann (Tel: 02867/ 1469).
 

Samstag, 03. März 2007 | Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)
 
 
 

Logo der BZ   Skater sammeln weiter für Rampen

  3720 Euro schon zusammen

Sammelaktion der Skater
Adrian Junker und Co. machen mobil   Foto: hhk

Heiden (hhk). "Wir haben schon 3720 Euro zusammern", freut sich Marion Junker. Die Mutter hat ein Interesse daran, das die Sammlung in aller Munde ist. Denn viele Kinder und Jugendliche träumen von einer Skateranlage, die im Freizeitbereich neben dem Minigolf-Platz errichtet werden soll.

Wie berichtet, will die Kommune den Jugendlichen die asphaltierte Fläche kostenlos zur Verfügung stellen. Im Gegenzug müssen die Befürworter das Geld für die Rampen selbst auftreiben. Die Sammlung sei vom Heidener Ordnungsamt genehmigt, berichtet Marion Junker.

Nicht nur an den Haustüren sind die Kinder unterwegs. Ende März ist ein Sponsorenlauf geplant, beim Maibökendag gehen die Skater unter die Leute und im Mai soll Auto waschen weitere Geld in die Kasse bringen.

Bei der Heidener Volksbank ist ein Konto eingerichtet. Es hat die Nummer 22000.
 

Mittwoch, 21. Februar 2007 | Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)
 
 
 

Logo der BZ   Skater suchen Euros

  Aktion für Rampen

 
Skater-Freunde
Adrian Junker (5 Jahre alt, vorne) und seine vielen Mitstreiter, darunter Polizeioberkommissar Achim Pitzen, machen sich stark für Rampen zum Skaten auf dem Platz neben der Minigolfanlage im Freizeitzentrum. Foto: Konert

Heiden (hhk). Viele kommen auf Skatern und Inlinern zum Termin - wie nicht anders zu erwarten. Benedikt Junker, Daniel Marks und Tim Pöppelmann beherrschen die Rollbretter wie andere das Fahrrad. Treffpunkt ist dort, wo die Jungen und Mädchen ihren Traum vom Freizeitglück verwirklichen möchten. In den Heidener Freizeitanlagen, hinter dem Freizeithaus. Dort liegt eine asphaltierte Fläche. Sie ist etwas verwahrlost, vermoost und verwittert - bislang ist sie vorwiegend zum Basketballspiel genutzt worden.

In der unmittelbaren Nachbarschaft des Minigolfplatzes könnte die Skateranlage entstehen. Die Gemeinde Heiden will - die BZ berichtete - den Jungen den Platz kostenlos zur Verfügung stellten. Eine der interessierten Mütter ist Marion Junker. Die 37-Jährige hatte ausgerechnet, dass rund 27.255 Euro benötigt werden, um eine Miniramp, eine Olliebox, eine Funbox und eine Coping-Ramp anzuschaffen. Man kann mit Sponsoring das Geld für das Gerät auftreiben. Das ist die ausgegebene Devise. Wie ist denn nun der Stand der Dinge?

"Den Platz bekommen wir auf jeden Fall", erzählt Marion Junker. 1300 Euro hat sie schon an verbindlichen Zusagen zusammen. "Die Geschäftsleute zeigen sich spendabel", freut sich die Mutter über die Zusagen. Spendenquittungen, ergänzt Ingrid Hawlitzky weiter, gebe die Gemeinde aus. Zu den Befürwortern gehört Polizeioberkommissar Achim Pitzen. Denn: "Auf Gehwegen sind Skater und Inliner nicht gerne gesehen", berichtet er aus dem Alltag. Straßen dürften sie gar nicht nutzen, allenfalls Spielstraßen im Wohngebiet. Aber die seien ja nicht glatt genug. Er rät zum Nutzen von Helmen und Schutzausrüstungen.

Darauf, dass es schnell etwas wird, hoffen Rebecca Zöllner (14) und Mareen Wilting (14). "Dann müssen wir nicht mehr nach Borken fahren", sagen die Freundinnen.

Die günstigste Rail ist für 460 Euro zu haben, rechnet Marion Junker, eine Coping Ramp für 1845 Euro. Die Skater wollen aktiv werden. So soll ein Sponsorenlauf stattfinden und eine Autowasch-Aktion weiteres Geld einbringen.

Wer die Aktion unterstützen möchte: Bei der Heidener Volksbank ist ein Konto für die Rampen eingerichtet. Es hat die Nummer 22000.

Freitag, 2. Februar 2007 | Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)
 
 
 

Logo der BZ   Gute Aussichten für Fans der Rollbretter

  Stellt Gemeinde den Platz und Skater die Rampen?

 
Skater

Heiden (hhk). In den Tagen vor Weihnachten wird offenbar auch das Herz für die Anliegen der jungen Leute größer. Anders ist nicht zu erklären, warum die Gemeinde Heiden auf Benedikt Junker und seine Freunde zugeht und mit ihnen im Gespräch ist.

Die Gemeinde Heiden erwägt nämlich, den Freunden der Rollbretter - eingedeutscht Skateboards - und den Skatern eine Fläche in den Freizeitanlagen zur Verfügung zu stellen. Die Fläche ist asphaltiert und bislang vorwiegend zum Basketballspiel genutzt worden. Derzeit läuft da wenig, denn der Platz ist übersät mit Blättern. Sport auf dem rutschigen Boden wäre ein bisschen wie Harakiri.

Der Platz in spe für die Skater ist frei zugänglich über den Weg, der am Freizeithaus vorbei führt. Er liegt eingeklemmt wie ein Sandwich zwischen dem Freibad-Rasen und dem Minigolfplatz, der zum Betrieb des Freizeithauses gehört. Das ist - wir berichteten - derzeit geschlossen und wird unter neuer Regie eines Pächters im Frühjahr 2007 eröffnet.

Unter dem Tagesordnungspunkt Mitteilungen und Anfragen sagte Heidens Bürgermeister im Gemeinderat am vergangenen Dienstag, dass man den Skateboard-Fans bislang eine Absage habe erteilen müssen, weil man weder Mittel noch einen Platz gehabt habe.

Jetzt seien Eltern mit der Idee gekommen, man könne mittels Sponsoring Geld für das Gerät auftreiben, die die Asphaltsurfer benötigten. Die Befürworter waren zunächst im Gespräch mit Bürgermeister Heiner Buß. Jetzt sind die Eltern im Gespräch mit Bauamtsleiter Wilhelm Bösing.

Eine derf interessierten Mütter ist Marion Junker. Die 37-Jährige hat ausgerechnet, dass rund 27.255 Euro benötigt werden, um eine Miniramp, eine Olliebox, eine Funbox und eine Coping-Ramp anzuschaffen. Ihr Sohn Benedikt hatte im vergangenen Jahr den Wunsch-Brief der Skater an den Bürgermeister geschrieben und die Absage bekommen.

"Es sind viele Kinder und Jugendliche etwa an der Schützenstraße, die sich über den Platz freuen würden", betonte Marion Junker gestern auf Nachfrage der BZ.

So wie es aussieht, stehen die Chancen nicht schlecht, dass die Wünsche der Kinder wahr werden. Eines gab es aus dem Politikerrund allerdings noch zu bedenken. Die Frage des Versicherungsschutzes. Harte Stürze sind beim Skaten durchaus drin.

Freitag, 15. Dezember 2006 | Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)


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