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Unsere Partnerschule: Lorenz-Kellner-Schule |
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Auf Vermittlung von Heiligenstadts Bürgermeister Bernd Beck haben wir 1990 die ersten Kontakte mit der Lorenz-Kellner-Schule in Heiligenstadt im thüringischen Eichsfeld geknüpft. Die Schule hat etwas mehr als 300 Schüler/innen, die von 24 Lehrer/innen unterrichtet werden. Schulleiter ist seit 1990 Alois Gaßdorf. Die Lorenz-Kellner-Schule an der Lindenallee ist im thüringischen Schulsystem eine "Regelschule". |
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Sie umfasst die Schulformen Hauptschule
und Realschule. Sie ist untergebracht in einem imposanten unter
Denkmalschutz stehenden mehr als 100 Jahre alten Gebäude. Benannt ist sie nach dem bedeutenden Eichsfelder Reformpädagogen Lorenz Kellner (1811 – 1892), der gemeinsam mit seinem Vater Heinrich Kellner die Arbeit an dem im Jahre 1836 neu eingerichteten Heiligenstädter Lehrerseminar entscheidend prägte. 1891 bezog das Seminar den Neubau an der Lindenallee. Später (ab 1922) war dort eine Aufbauschule (Oberschule von Klasse 8 bis zum Abitur) untergebracht. Ab 1938 erfolgte die Umwandlung in eine "Truppenführerschule des RAD". Bei Kriegsende zunächst als Lazarett genutzt, bezog 1945 für kurze Zeit der sowjetische Stadtkommandant das Gebäude. Dann wurde es wieder in eine (Knaben-) Grundschule umgewandelt, gleichzeitig waren aber Teile der Kreis- bzw. Stadtverwaltung dort untergebracht. Ab 1958 hieß die neue Schulform "Polytechnische Oberschule" und umfasste die Klassen 1 – 10. Ab 1976 trug die Schule den Namen "Otto Grotewohl" (Mitbegründer der DDR / Ministerpräsident). Nach der Wende und zum 100-jährigen Bestehen erhielt sie den Namen "Lorenz-Kellner" zurück. |
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