Schule mittendrin - Stimmen

Gemeinde Heiden
Der Bürgermeister
 

Schule mittendrin

Warum unsere Hauptschule gut ist

Die Gemeinde Heiden verfügt über eine Grundschule und eine Hauptschule. Andere weiterführende Schulformen sind hier nicht angesiedelt. Daher genießt die Ludgerus-Hauptschule ein außerordentlich hohes Ansehen. Dies hat verschiedene Gründe.

1. Die Identifikation mit der Hauptschule

Die Arbeitsmarktsituation ist geprägt von kleinen und mittleren Gewerbe-, Handwerks- und Handelsbetrieben und sehr stark von der Landwirtschaft. Die Landwirtschaft ist sehr stark auf die Tierproduktion sowie auf den Anbau von Gemüse für die Selbstvermarktung, aber auch für das Langnese Iglo Werk in Reken, ausgerichtet. Daher hat der Mittelstand einen hohen Stellenwert. Die Firmen sind auf gut ausgebildete Mädchen und Jungen angewiesen, die in idealer Weise auch noch aus dem Ort kommen. Durch zahlreiche Kontakte lernen die Betriebe Schüler und Lehrer der Hauptschule kennen. Die Verbindungen, die in den vergangenen Jahren aufgebaut wurden, werden stets gepflegt und weiter ausgebaut. Da die Schule um diese Beziehungen weiß, werden diese unterhalten und unter anderem durch Betriebsbesichtigungen noch vertieft. Dadurch identifizieren sich Heidener Unternehmer auch mit der Schule.

2. Praxisnahe Ausbildung

Die Hauptschule hat sich in den letzten Jahren stark auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes eingestellt. Nicht nur in den Betriebspraktika, die angeboten werden, auch in den Unterrichtsinhalten wird stärker noch als vor Jahren auf die Belange des Arbeitsmarktes eingegangen. Daher sind die Schülerinnen und Schüler für die Firmen gefragte Auszubildende.

3. Angebote für Firmen und Unternehmen

Durch den Einsatz im Bereich der EDV und hier speziell der Internetnutzung hat sich die Hauptschule einen Namen gemacht. Für zahlreiche Betriebe aber auch für Vereine hat die Schule die Internetseiten gestaltet. Im Rahmen einer Projektarbeit entstand so auch für die Internetseite der Gemeinde Heiden der "Rundgang durchs Rathaus" unter http://www.heiden.de/. Hier findet der Bürger für jedes Anliegen "seinen" Ansprechpartner mit entsprechendem Foto abgebildet. - Eine Aktion, die praktischen Nutzen hat, den Schülerinnen und Schülern zugleich aber auch einen guten Einblick in die Arbeit der Gemeinde gegeben hat.

Diese Entwicklung hat zu einer großen Akzeptanz der Hauptschule geführt. Im Rahmen einer Projektarbeit entstand für die Teilnahme am Road Ahead Wettbewerb ,,50 Jahre Bundesrepublik Deutschland" ein Geschichtsbuch, das nicht nur in der Gemeinde Heiden gerne gelesen wird. Weit über die Grenzen der Gemeinde hat es Abnehmer gefunden.

Auch die Teilnahme am Folgewettbewerb , "Leben und Lernen in der EU" brachte Erkenntnisse und Wissenswertes aus den Staaten des vereinten Europas, die vielen Menschen hilfreich und nützlich sind. Im übrigen wurde die Ludgerusschule mit dem 1. Preis hierfür ausgezeichnet, der mit 15.000 Euro dotiert war.

Diese wenigen Beispiele machen deutlich, wozu eine Hauptschule in der Lage ist, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Hierzu gehören sicherlich die Ausstattung durch die Gemeinde, der Einsatz von engagierten Lehrkräften, die sich der Probleme der Kinder und Jugendlichen annehmen und die Bedürfnisse mit den Anforderungen von Außen in Einklang bringen können. Vor allem aber gehören dazu Schülerinnen und Schüler, die bereit sind, sich auf diese Dinge einzulassen und sie in die Tat umzusetzen.

Daher kann die Gemeinde Heiden nur stolz auf diese Bildungseinrichtung sein.

Heiner Buß
Bürgermeister

 


 

Termin an der Ludgerusschule

Ein Termin an der Ludgerusschule? Den machen die freien Mitarbeiter gern. Da gibt es kein Problem, jemanden zu finden, der auch am späten Abend berichtet. Das will schon was heißen! Beim Ereigniserzeuger Hauptschule in Heiden fühlen sich BZ-Mitarbeiter willkommen und freundlich aufgenommen.

Ob Personalien (Kommen und Gehen), Projekte wie Schulgarten, Theater oder Internet, Fahrten zur Partnerschule in Heiligenstadt (Thüringen), Feuerwehrübungen, Bauvorhaben oder gar Essen und Trinken in den Pausen, PISA oder die Schullandschaft allgemein - die Lokalzeitung darf teilnehmen, wird eingeladen, Alltag zu beschreiben. Durch die Flure weht der Wind der Offenheit, weil hier Schule als ein Teil vom Ganzen definiert wird.

Und das Schönste: Selbst, wenn es mal um kritische Fragen geht, wird nicht gemauert. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Lokalblatt ist dabei nicht von dumpfer Kumpanei geprägt, sondern von gesunder, distanzierter Tuchfühlung. Die unterschiedlichen Aufgaben und Funktionen werden akzeptiert, auch wenn’s mal eng wird. Schüler und Lehrer helfen beim Entstehen der Story. Selbst Lasso-Überschriften, die schon mal (grenzwertig) auf die Aufmerksamkeit der Leser zielen, führen nicht gleich zum Beschwerde-Anruf der Schulleitung. Übergriffe gibt es nicht.

Angst vor dem Strebervorwurf hat die Schule nicht, muss sie auch nicht haben. Den guten Ruf schöpft sie aus ihrem Leistungsvermögen. Das ist draußen angekommen. Dass das Lokalblatt seine Spalten mit Schulstoff füllen kann, ist nicht entscheidend. Entscheidend ist, was die Schule kann, was sie den Schülern mit gibt für ihr Leben - und das Ganze.

Mit freundlichen Grüßen

Hubert H. Konert
Redaktion

(C) Ludgerusschule Heiden, 46359 Heiden, Tel.: 02867 - 975050, Fax: - 9750522, Mail:        Anfang der Seite