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Sozialarbeit in der Ludgerusschule

 

Mittwoch, 23. Februar 2011, 11:09 Uhr

Zusammen schaffen wir es!!!

Nachdem die Klasse 7 im vergangenen Jahr bereits einen Kurs gegen Mobbing absolvierte, nahmen sie am 07.02.2011 an einem praktischen Übungstag teil. Gemeinsam schüttelten sie zunächst den morgendlichen Alltag mit lustigen Übungen ab, um dann eine schwere, gemeinschaftliche Entscheidung zu treffen. Vorstellen sollte die Klasse sich, dass sie sich auf einer Yacht befindet, die sinkt. Alle schaffen es auf das Rettungsboot, auf dem zusätzlich wenige, aber hilfreiche Materialien gefunden werden. Ziel ist es nun, entweder eine Insel zu erreichen, auf der alle überleben könnten, aber für immer dort bleiben müssten, oder aber eine Schiffs- und Fluglinie zu erreichen, die selten genutzt wird, um dort auf Rettung zu hoffen. Einzige Vorgabe bei dem Spiel: Die Kinder müssen ihr Ziel gemeinsam erreichen. Alle müssen gemeinsam handeln. Nach einer guten halben Stunde kamen die Kinder zu dem Ergebnis, dass sie alle zu der Insel fahren. Dort sollten Hütten gebaut und Tiere gezüchtet werden, um zu überleben. Außerdem wurde ein großes Feuer geplant, auf das Rettungskräfte aufmerksam werden könnten. Auch die Mode kam nicht zu kurz. So wurde praktisch überlegt, welche Materialien auf der Insel vorhanden sind, um den Jungen und Mädchen gerecht zu werden.

Als alle Kinder wieder gesund und munter im Klassenraum angekommen waren, sollte die Anspannung des letzten Abenteuers mit einem menschlichen Knoten gelöst werden. Dazu stellten die Schülerinnen und Schüler sich in einen Kreis, streckten beide Arme nach vorne und suchten mit geschlossenen Augen nach zwei weiteren Händen. Das Ergebnis waren 12 ineinander verstrickte Kinder. Ohne die Hände wieder zu lösen, musste dieses Gewirr nun entknotet werden. Nach einigen Startschwierigkeiten lösten die Kinder den Knoten und begannen freiwillig einen Zweiten, um den noch besser zu lösen.

Als kleines Extra fertigten alle Klassenkameraden eine „warme Dusche“ an, d.h. jeder schrieb zu jedem etwas Nettes auf. Die Kinder erhielten am nächsten Tag die fertigen Listen und bekamen so sehr schöne Feedbacks zu ihrer eigenen Person.

Zum Abschluss äußerte jedes Kind, wie ihm der Tag gefallen hat, um anschließend den Schultag zu beenden.

 

Montag, 20. Dezember 2010, 10:20 Uhr

Töpferwerkstatt

Jungen und Mädchen aus der 5. Klasse eröffneten am 08.12.2010 die Töpferwerkstatt. Vasen, Schilder, Weihnachtsbaumschmuck, Kerzenhalter und vieles mehr wurden kreiert. Auch die anderen Kinder der 5. Klasse sollen nach den Weihnachtsferien die Möglichkeit haben, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Doch nicht nur die Kreativität und Fantasie der Kinder wird angesprochen, auch Feinmotorik und Konzentration werden durch die Arbeiten mit dem Ton gefördert. Eigene Ideen werden umgesetzt und in mühevoller Kleinarbeit perfektioniert.

 

Dienstag, 15. Juni 2010, 10:49 Uhr

Babys in der 9. Klasse

Was habe ich für Möglichkeiten, wenn ich in der Pubertät schwanger werde? Entscheide ich mich für das Kind, was dann? Wer kann mich unterstützen? Bin ich der Verantwortung gewachsen? Was braucht ein Kind eigentlich? Diese und andere Fragen bekamen neun Schüler und Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe im Mai 2010 beantwortet. Sie nahmen am „Real-Care-Baby-Projekt“ teil.

Begonnen hatte das Projekt am 17. Mai mit einem Elternvormittag. Die TeilnehmerInnen wurden über den Verlauf des Projekts informiert und bekamen erste Informationen zu dem Thema Elternschaft. Ein Fragebogen machte deutlich, dass viele der SchülerInnen erst eine Ausbildung machen möchten, bevor sie an die Familienplanung denken. Das geeignete Alter dafür schien dem Großteil der Gruppe Mitte 20 zu sein. Wenige konnten sich vorstellen, bereits früher die Verantwortung für ein Kind -ohne Unterstützung der Eltern- tragen zu können. Nachdem die ersten Übungen an dem „Baby“ vollzogen waren, mussten sich die SchülerInnen zwei Wochen gedulden, ehe sie ein eigenes bekamen. In der Zwischenzeit sollten sie sich darüber informieren, was ein Kind im ersten Lebensjahr kostet und was zur täglichen Babypflege dazugehört. Am 28. Mai war es schließlich soweit. Die SchülerInnen konnten sich entscheiden, welchen Tagesrhythmus ihr Baby haben soll. Für jeden Tag konnte ein anderer gewählt werden. Als auch die letzten Informationen ausgetauscht waren, begann der spannende Teil. Die Geburt wurde eingeleitet, d.h. ein „Real-Care-Baby“ wurde aktiviert und getauft. Die SchülerInnen konnten sich Namen für ihre Kinder überlegen und Kleidung ausleihen. Als stolze Eltern verließen sie das „Geburtszimmer“ und verbrachten insgesamt 63 Stunden mit ihrem Kind. Einige SchülerInnen nahmen an dem Projekt als Eltern teil, andere als Alleinerziehende, mit der Möglichkeit einen Babysitter einzustellen.

Nach dem Wochenende fand schließlich die Auswertung statt. Zunächst tauschten sich die Beteiligten aus. Die meisten waren erschöpft und dankbar, dass das Projekt nur über ein Wochenende ging. Anschließend füllten sie den gleichen Fragebogen wie zu Beginn des Projekts aus. Die Unterschiede waren erstaunlich: Während vor dem Projekt noch viele Kinder gewünscht waren und bei dem ein oder anderen sogar in frühen Jahren, waren sich die Jugendlichen einig, dass sie aktuell nicht in der Lage seien, ein oder sogar mehrere Kinder zu versorgen und erst in einer festen Partnerschaft leben möchten. Niemand gab den Kinderwunsch ganz auf. Spannend wurde es noch einmal, als die einzelnen „Babys“ ausgewertet wurden. Die meisten Babys wurden von ihren Zieheltern gut bis sehr gut gepflegt. Anschließend bekamen die Jugendlichen eine Urkunde, welche sie stolz entgegen nahmen.

Ziel dieses Projekts war es den Jugendlichen zu zeigen, was es bedeutet ein Kind zu bekommen. Dabei sollte lediglich aufgeklärt, nicht abgeschreckt werden. Es sollte ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass Kinder nicht nur süß sind, sondern auch Arbeit, Schlafmangel und Stress bedeuten können. Gleichzeitig wird der verantwortungsvolle Umgang nahe gebracht und wie viel Freude Eltern oder auch Alleinerziehende an ihrem Kind haben können. Die Jugendlichen sollten sich damit auseinandersetzen, ob sie bereits in der Lage sind, ein Kind groß zu ziehen oder in welcher Form sie Unterstützung benötigen und wo sie diese bekommen können.

Gekoppelt war dieses Wochenende an eine sexualpädagogische Aufklärung. Jungen und Mädchen hatten in homogenen Gruppen die Möglichkeit alle Fragen zu stellen, die sie beschäftigten: Sei es zu dem eigenen Körper, zu dem Körper des anderen Geschlechts oder über das Thema Sex, Geschlechtskrankheiten usw. Alle Fragen wurden ihnen beantwortet und nach Bedarf in Einzelgesprächen erläutert. Auch in diesen Gruppen erfuhren die Jugendlichen, welche Anlaufstellen es gibt, sowohl für eine gewollte als auch für eine ungewollte Schwangerschaft.

 

Donnerstag, 20. Mai 2010, 08:51 Uhr

Gemeinsam gegen Mobbing

Dieses Ziel strebt die 6.Klasse an. Einmal in der Woche nehmen einige Schüler und Schülerinnen der 6.Klasse dafür an einem Anti-Mobbing-Kurs teil. Dort erfahren sie u.a., wofür das häufig benutzte Wort „Mobbing“ steht. Die Rollen des Täters, des Opfers und der Möglichmacher werden besprochen und mit Hilfe von Rollenspielen nachvollzogen. Über die wahrgenommene Situation tauschen die Mädchen und Jungen sich aus und diskutieren über die möglichen Verhaltensweisen.
Darüber hinaus wird auch der Missbrauch der neuen Medien besprochen und es wird erklärt, wie die Schüler und Schülerinnen sich davor schützen können.

Ziel dieser AG ist es, das Wir-Gefühl in der Klasse zu fördern und ein freundliches Miteinander zu erreichen.

 

Dienstag, 11. Mai 2010, 10:46 Uhr

Bewegung für die 5. Klasse

Seit dem 03.05.2010 besteht für die Schülerinnen und Schüler der 5.Klasse die Möglichkeit, an einem abwechslungsreichen Sportprogramm teilzunehmen. Die Kinder können das Programm von Woche zu Woche mitgestalten und auch während der Stunde kreative Ideen einbringen. Von Ballsportarten über Leichtathletik bis hin zum Geräteturnen ist alles möglich. Gemeinsam als Gruppe werden die Vorschläge ausprobiert und erweitert.

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