TIPATOKA - Recycling

Schülerfirma der Ludgerusschule

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Aktiv für Umwelt und Klimaschutz

Preis für Schüler, Reiter und Familie


Bürgermeister Heiner Buß und Michael Schmidt gratulierten den Gewinnern des ersten RWE-Klimaschutzpreises in Heiden. (Foto: Eggert)

Heiden (geg). Zum ersten Mal wurde in Heiden der RWE-Klimaschutzpreis ausgeschrieben. Er honoriert Leistungen, die zum effizienten Einsatz von Energie und zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung von Umweltbedingungen in der Gemeinde beitragen.

"Jede Maßnahme, die hilft, unsere Umwelt zu schonen, ist richtig", so Bürgermeister Heiner Buß. Ganz besonders freute er sich, dass auch Schüler der Ludgerus-Hauptschule zu den Preisträgern gehören. Kelly-Marie Hüning, Fabienne Schulz, Mario Lensing und Dimitrij Jedich kamen mit dem Konrektor Ewald Meis ins Rathaus, um den Preis entgegenzunehmen. Die vier gehören der Schülerfirma an, in der auch Klimaschutz ein Thema sei, berichtete der Konrektor. Dimitrij Jedich hatte mit seinen "Kollegen" in dieser Firma die Idee, Tintenpatronen und Tonerkartuschen einer Recyclingfirma im Ruhrgebiet zukommen zu lassen, anstatt sie wie bisher zu entsorgen. Mittlerweile hat sich das in Heiden herum gesprochen, so dass die Jugendlichen das "Leergut" von Bürgern ebenfalls zur Recyclingfirma transportieren.

Der Zucht-, Reit- und Fahrverein gehört ebenfalls zu den Preisträgern. Vorsitzender Charly Ebber nahm den Preis entgegen. 3.800 Quadratmeter Fläche hat der Verein einer Firma verpachtet, die darauf eine Photovoltaikanlage errichtet hat. Dieses "Sonnenkraftwerk" wandelt mittels Solarzellen die in der Sonnenstrahlung enthaltene Sonnenenergie auf direktem Weg in elektrische Energie um. "Die ersten Kilowattstunden sind bereits eingespeist", so Ebber.

Weitere Preisträger sind Gabriele und Klaus Dieter Link, die vor vier Jahren ein Niedrigenergiehaus gebaut haben, um die Energiekosten zu senken. In 250 Metern Tiefe wurde im Garten eine Erdkollektorwärmepumpe gelegt, die eine Fußbodenheizung im Haus speist. Zur Warmwassergewinnung nutzt die Familie eine Luftwärmepunpe. Sie haben eine Eigenwasserversorgung und wasserdurchlässiges Pflaster gelegt.

Das Preisgeld betrug insgesamt 1000 Euro. Michael Schmidt von der RWE Westfalen-Weser-Ems überreichte auch die Urkunden.

Quelle: Borkener Zeitung 07.12.2007
 

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