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Zum Beitrag: HipHop-Workshop -Alkoholprävention mal anders
HEIDEN (sei). Ohnmacht reimt sich auf Partynacht, Langeweile reimt sich auf Partymeile. Rappen gegen die „Generation Wodka“ – das war das Anliegen des Hip-Hop-Workshops im Heidener Jugendtreff „The Rock“ am Freitagabend. Sieben Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren erarbeiteten sich an einem Tag Texte über Alkoholmissbrauch, studierten sie ein und nahmen sie noch am selben Tag auf. Tatkräftige Unterstützung bekamen sie dabei von zwei Münsteraner Rappern, Jizzo John und Mo alias Johannes Jötten und Moritz Schefers, die den Workshop auch moderierten. Zunächst forderten sie die Jugendlichen zu einem Brainstorming zum Thema Alkohol auf. Die Ergebnisse wurden gesammelt und passende Reime gesucht. Daraufhin schrieben die Jugendlichen ihre Texte. Johnny und Mo gaben dabei stets Anregungen und unterstützten die Jugendlichen auch mit einigen Hip-Hop-Einlagen. Auch beim Vertonen des Lieds hatten die Jugendlichen stets Unterstützung von den Beiden.
Quelle: Borkerner Zeitung, 13.11.2011
Der Inhalt der Texte dreht sich um Alkoholkonsum und seinen Missbrauch. Sie schildern, wie der Alkohol die Hemmungen verlieren lässt und man Opfer vom Rausch werden kann. Der Workshop wurde im Rahmen der nordrhein-westfälischen Kampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“ initiiert, erklärt Sozialarbeiterin Dunja Holstein, die mit anderen Mitarbeitern den Jugendtreff leitet: „Da wir vom The Rock nicht gegen Alkohol sind, sondern für den verantwortungsbewussten Umgang damit, waren wir sofort begeistert, an einem Projekt zu dem Thema teilnehmen zu können.“ Schon vor dem Workshop war sich das Team vom Jugendtreff sicher, dass die Jugendlichen motiviert und engagiert teilnehmen würden. Doch die Motivation der Jugendlichen übertraf sogar ihre Erwartungen, denn eigentlich sollte der Workshop von Freitag bis Samstag dauern. Doch da die Teilnehmer so kreativ und motiviert waren, waren die Texte bereits nach drei Stunden fertig und konnten bereits aufgenommen werden. Somit waren sie bereits am Freitagabend um 20 Uhr komplett fertig. „Sie trinken sehr viel Wodka, / die Menge, sie wird locker, / ein paar junge Leute liegen neben dem Hocker.“ Seit Freitag hat Dunja Holstein von diesen Zeilen des Lieds einen Ohrwurm. Die Jugendlichen könnten sehr stolz auf ihre Arbeit sein, lobte sie: „Ich bin mit dem ganzen Workshop mehr als zufrieden! Das Ergebnis kann sich hören lassen!“ Natürlich wird das Ergebnis auch im Rahmen der Kampagne veröffentlicht. Demnächst wird das Lied im Internet abrufbar sein. Und wer weiß, womöglich gibt es ja bald noch mehr Rapsongs gegen die Generation Wodka. Das Interesse bei den Jugendlichen für einen zweiten Workshop ist jedenfalls da – am liebsten wieder mit Jizzo John und Mo als Helfer.
Quelle: Borkerner Zeitung, 13.11.2011
HipHop-Workshop -Alkoholprävention mal anders
Keine trockene Theorie, sondern selbstgeschriebene Texte mit eigenem Rhythmus.... Der HipHop-Workshop findet in Kooperation mit dem Jugendwerk Heiden e.V. statt. Geplant ist ein HipHop-Song, der zusammen mit Johnny Jizzo von UwuLena erarbeitet und vertont wird. Der Workshop ist ein Baustein der Alkoholprävention und wird im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Kreis Borken in Heiden statt finden. Schüler der Ludgerusschule und Besucher des Jugendtreffs werden am 11. und 12. November jeweils vier Stunden mit Johnny Jizzo üben, üben, üben. Die Ergebnisse werden anschließend auf einer CD verewigt.
Natürlich bewegt
Am 27.09.2011 besuchte die 6. Klasse "Natürlich bewegt" in Borken (http://www.natuerlich-bewegt.de/) und nahm an dem Programm "KlassenStärke - ein Sozialkompetenztraining" teil. Zunächst lernten die Kinder sich und ihre Stärken in der (klein-)Gruppe neu kennen. Nachdem viele,spannende Spiele erfolgreich gemeistert waren, kam es zu dem -für die Kinder- spannendsten Teil. Die Kinder konnten in Kleingruppen auf Seilen balancieren, eine Himmelsleiter emporsteigen, ein Baumhaus erklimmen oder sich in der Höhenschaukel einfach fallen lassen. All diese Attraktionen ließen sich nur als Gruppe meistern. Gemeinsam konnten die Hürden überwunden werden. Die Kinder haben sich gegenseitig gesichert und den Weg bereitet, sich angefeuert und bejubelt. In der Abschlussrunde wurde dies von vielen als positiver Effekt benannt. "Wir haben sonst immer viel gestritten, deswegen haben wir den Tag bestimmt gemacht" oder "Der Tag war toll, weil wir mal alle was zusammen gemacht haben." Auch die Skeptiker unter den Kindern waren spätestens auf der Höhenschaukel völlig mitgerissen und haben den Tag genossen.
<Real Care Babys 2011
Auch in diesem Jahr war das Real-Care-Baby-Projekt wieder ein voller Erfolg. Begleitet wurden 9 Mädchen und ein Junge aus der 9. Klasse von Frau Jarvers. Sie ist Dipl. Sozialpädagogin und arbeitet für das Diakonische Werk in der Schwangerschafts- und Sexualberatung. Gemeinsam mit den Jugendlichen prüft sie zunächst einmal, ab wann die jeweiligen TeilnehmerInnen sich ein Kind vorstellen können und unter welchen Umständen. Dann klärt sie über Kinder, deren Entwicklung und auch die Kosten auf. Dazu sollen die Kinder auch einen Bogen ausfüllen, in dem etwa gefragt wird, was eigentlich Windeln in den ersten Jahren kosten. Das alles geschieht am sogenannten Elternnachmittag. Wenige Tage später kommt es dann zur ersehnten „Geburt“. Die Jugendlichen können sich das Geschlecht und die Abstammung des Kindes aussuchen und ihm auch einen Namen geben. Anschließend wird eine Geburtsurkunde mit den gewünschten Daten erstellt, wichtiges Zubehör (Flaschen, Windeln, Kleidung) verteilt und schließlich können die Jugendlichen „ihr Kind“ bekommen. Um verschiedene Phasen zu durchleben, kann sich jedes Elternteil Programme aussuchen. So waren einige Kinder besonders Pflegeleicht, während andere ständig nörgelten. Außerdem dürfen die Kinder entscheiden, ob das Kind drei oder sogar vier Tage aktiv sein soll. Nachdem Wochenende waren sich alle einig, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt für ein Kind sei. Damit wollen sie lieber bis zu ihrem 26.Lebensjahr warten. Doch obwohl einige sehr gestresst waren und ein Elternpraktikum auch abgebrochen wurde, zeichneten einige Real-Care-Babys eine 90 – 100% Pflege auf. Beachtet werden dabei die Länge der Schreiphasen, Versäumnisse (oder eben keine) bei der täglichen Pflege (füttern, windeln wechseln, wiegen, aufstoßen) aber auch, die Sorgsamkeit, also ob der Kopf gestützt wurde oder das Kind geschüttelt wurde. Die Jugendlichen waren selbst sehr gespannt und bei den positiven Ergebnissen teilweise überrascht. Stolz waren zum Schluss alle und als Auszeichnung gab es auch noch eine Elternurkunde. Die zukünftigen 9. Klassen können dies dann bald selbst erleben.
Zusammen schaffen wir es!!!
Nachdem die Klasse 7 im vergangenen Jahr bereits einen Kurs gegen Mobbing absolvierte, nahmen sie am 07.02.2011 an einem praktischen Übungstag teil. Gemeinsam schüttelten sie zunächst den morgendlichen Alltag mit lustigen Übungen ab, um dann eine schwere, gemeinschaftliche Entscheidung zu treffen. Vorstellen sollte die Klasse sich, dass sie sich auf einer Yacht befindet, die sinkt. Alle schaffen es auf das Rettungsboot, auf dem zusätzlich wenige, aber hilfreiche Materialien gefunden werden. Ziel ist es nun, entweder eine Insel zu erreichen, auf der alle überleben könnten, aber für immer dort bleiben müssten, oder aber eine Schiffs- und Fluglinie zu erreichen, die selten genutzt wird, um dort auf Rettung zu hoffen. Einzige Vorgabe bei dem Spiel: Die Kinder müssen ihr Ziel gemeinsam erreichen. Alle müssen gemeinsam handeln. Nach einer guten halben Stunde kamen die Kinder zu dem Ergebnis, dass sie alle zu der Insel fahren. Dort sollten Hütten gebaut und Tiere gezüchtet werden, um zu überleben. Außerdem wurde ein großes Feuer geplant, auf das Rettungskräfte aufmerksam werden könnten. Auch die Mode kam nicht zu kurz. So wurde praktisch überlegt, welche Materialien auf der Insel vorhanden sind, um den Jungen und Mädchen gerecht zu werden.
Als alle Kinder wieder gesund und munter im Klassenraum angekommen waren, sollte die Anspannung des letzten Abenteuers mit einem menschlichen Knoten gelöst werden. Dazu stellten die Schülerinnen und Schüler sich in einen Kreis, streckten beide Arme nach vorne und suchten mit geschlossenen Augen nach zwei weiteren Händen. Das Ergebnis waren 12 ineinander verstrickte Kinder. Ohne die Hände wieder zu lösen, musste dieses Gewirr nun entknotet werden. Nach einigen Startschwierigkeiten lösten die Kinder den Knoten und begannen freiwillig einen Zweiten, um den noch besser zu lösen.
Als kleines Extra fertigten alle Klassenkameraden eine „warme Dusche“ an, d.h. jeder schrieb zu jedem etwas Nettes auf. Die Kinder erhielten am nächsten Tag die fertigen Listen und bekamen so sehr schöne Feedbacks zu ihrer eigenen Person.
Zum Abschluss äußerte jedes Kind, wie ihm der Tag gefallen hat, um anschließend den Schultag zu beenden.
Töpferwerkstatt
Jungen und Mädchen aus der 5. Klasse eröffneten am 08.12.2010 die Töpferwerkstatt. Vasen, Schilder, Weihnachtsbaumschmuck, Kerzenhalter und vieles mehr wurden kreiert. Auch die anderen Kinder der 5. Klasse sollen nach den Weihnachtsferien die Möglichkeit haben, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Doch nicht nur die Kreativität und Fantasie der Kinder wird angesprochen, auch Feinmotorik und Konzentration werden durch die Arbeiten mit dem Ton gefördert. Eigene Ideen werden umgesetzt und in mühevoller Kleinarbeit perfektioniert.
Babys in der 9. Klasse
Was habe ich für Möglichkeiten, wenn ich in der Pubertät schwanger werde? Entscheide ich mich für das Kind, was dann? Wer kann mich unterstützen? Bin ich der Verantwortung gewachsen? Was braucht ein Kind eigentlich? Diese und andere Fragen bekamen neun Schüler und Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe im Mai 2010 beantwortet. Sie nahmen am „Real-Care-Baby-Projekt“ teil.
Begonnen hatte das Projekt am 17. Mai mit einem Elternvormittag. Die TeilnehmerInnen wurden über den Verlauf des Projekts informiert und bekamen erste Informationen zu dem Thema Elternschaft. Ein Fragebogen machte deutlich, dass viele der SchülerInnen erst eine Ausbildung machen möchten, bevor sie an die Familienplanung denken. Das geeignete Alter dafür schien dem Großteil der Gruppe Mitte 20 zu sein. Wenige konnten sich vorstellen, bereits früher die Verantwortung für ein Kind -ohne Unterstützung der Eltern- tragen zu können. Nachdem die ersten Übungen an dem „Baby“ vollzogen waren, mussten sich die SchülerInnen zwei Wochen gedulden, ehe sie ein eigenes bekamen. In der Zwischenzeit sollten sie sich darüber informieren, was ein Kind im ersten Lebensjahr kostet und was zur täglichen Babypflege dazugehört. Am 28. Mai war es schließlich soweit. Die SchülerInnen konnten sich entscheiden, welchen Tagesrhythmus ihr Baby haben soll. Für jeden Tag konnte ein anderer gewählt werden. Als auch die letzten Informationen ausgetauscht waren, begann der spannende Teil. Die Geburt wurde eingeleitet, d.h. ein „Real-Care-Baby“ wurde aktiviert und getauft. Die SchülerInnen konnten sich Namen für ihre Kinder überlegen und Kleidung ausleihen. Als stolze Eltern verließen sie das „Geburtszimmer“ und verbrachten insgesamt 63 Stunden mit ihrem Kind. Einige SchülerInnen nahmen an dem Projekt als Eltern teil, andere als Alleinerziehende, mit der Möglichkeit einen Babysitter einzustellen.
Nach dem Wochenende fand schließlich die Auswertung statt. Zunächst tauschten sich die Beteiligten aus. Die meisten waren erschöpft und dankbar, dass das Projekt nur über ein Wochenende ging. Anschließend füllten sie den gleichen Fragebogen wie zu Beginn des Projekts aus. Die Unterschiede waren erstaunlich: Während vor dem Projekt noch viele Kinder gewünscht waren und bei dem ein oder anderen sogar in frühen Jahren, waren sich die Jugendlichen einig, dass sie aktuell nicht in der Lage seien, ein oder sogar mehrere Kinder zu versorgen und erst in einer festen Partnerschaft leben möchten. Niemand gab den Kinderwunsch ganz auf. Spannend wurde es noch einmal, als die einzelnen „Babys“ ausgewertet wurden. Die meisten Babys wurden von ihren Zieheltern gut bis sehr gut gepflegt. Anschließend bekamen die Jugendlichen eine Urkunde, welche sie stolz entgegen nahmen.
Ziel dieses Projekts war es den Jugendlichen zu zeigen, was es bedeutet ein Kind zu bekommen. Dabei sollte lediglich aufgeklärt, nicht abgeschreckt werden. Es sollte ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass Kinder nicht nur süß sind, sondern auch Arbeit, Schlafmangel und Stress bedeuten können. Gleichzeitig wird der verantwortungsvolle Umgang nahe gebracht und wie viel Freude Eltern oder auch Alleinerziehende an ihrem Kind haben können. Die Jugendlichen sollten sich damit auseinandersetzen, ob sie bereits in der Lage sind, ein Kind groß zu ziehen oder in welcher Form sie Unterstützung benötigen und wo sie diese bekommen können.
Gekoppelt war dieses Wochenende an eine sexualpädagogische Aufklärung. Jungen und Mädchen hatten in homogenen Gruppen die Möglichkeit alle Fragen zu stellen, die sie beschäftigten: Sei es zu dem eigenen Körper, zu dem Körper des anderen Geschlechts oder über das Thema Sex, Geschlechtskrankheiten usw. Alle Fragen wurden ihnen beantwortet und nach Bedarf in Einzelgesprächen erläutert. Auch in diesen Gruppen erfuhren die Jugendlichen, welche Anlaufstellen es gibt, sowohl für eine gewollte als auch für eine ungewollte Schwangerschaft.
Gemeinsam gegen Mobbing
Dieses Ziel strebt die 6.Klasse an. Einmal in der Woche nehmen einige Schüler und Schülerinnen der 6.Klasse dafür an einem Anti-Mobbing-Kurs teil. Dort erfahren sie u.a., wofür das häufig benutzte Wort „Mobbing“ steht. Die Rollen des Täters, des Opfers und der Möglichmacher werden besprochen und mit Hilfe von Rollenspielen nachvollzogen. Über die wahrgenommene Situation tauschen die Mädchen und Jungen sich aus und diskutieren über die möglichen Verhaltensweisen.
Darüber hinaus wird auch der Missbrauch der neuen Medien besprochen und es wird erklärt, wie die Schüler und Schülerinnen sich davor schützen können.
Ziel dieser AG ist es, das Wir-Gefühl in der Klasse zu fördern und ein freundliches Miteinander zu erreichen.
Bewegung für die 5. Klasse
Seit dem 03.05.2010 besteht für die Schülerinnen und Schüler der 5.Klasse die Möglichkeit, an einem abwechslungsreichen Sportprogramm teilzunehmen. Die Kinder können das Programm von Woche zu Woche mitgestalten und auch während der Stunde kreative Ideen einbringen. Von Ballsportarten über Leichtathletik bis hin zum Geräteturnen ist alles möglich. Gemeinsam als Gruppe werden die Vorschläge ausprobiert und erweitert.
Girl's Day am 22. April 2010
Heidener Betriebe haben insgesamt 16 Schülerinnen und 17 Schülern der 8.Klassen Einblick in typische Männer- bzw. Frauenberufe gewährt.Für fast alle Mädchen und Jungen war der Tag sehr informativ.
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