Adhs Symptome bei Erwachsenen

Hält Symptome bei Erwachsenen fest

Die typischen ADHS-Symptome unterscheiden sich bei Erwachsenen und Kindern. ADHS zeigt sich jedoch bei Erwachsenen oft anders. Anzeichen von ADHS bei Erwachsenen Seit 2005 wird am Georg-Elias Müller Institut für Physik an der Georg-Elias-Hochschule Göttingen eine Untersuchung zu ADHS im Erwachsenendasein durchlaufen. Weil ADHS das Privat- und Berufsleben stark einschränken kann: "Den Betreffenden fällt es oft schwer, ihren Lebensalltag zu managen. Oftmals gibt es Probleme mit Oberen und Kollegen", sagt Halina Lackschewitz, Studienleiterin.

Selbst wenn die Überaktivität bei vielen Erwachsenen nicht mehr so stark ist wie bei den Kleinen und Jungen, fühlen sich viele der Betroffenen motiviert und unruhig. "Laut eigenen Aussagen fällt es Menschen mit ADHS schwierig, mit dem alltäglichen Stress umzugehen. Deshalb wollen wir mit unserer Untersuchung herausfinden, wie sie mit Stresssituationen umzugehen haben und wie sie erlernen können, besser mit Stress umzugehen."

Vor allem bei Erwachsenen sind die Symptome anders und nicht ganz klar: Es gibt einen schrittweisen Wechsel von milden zu schweren Vorzeichen. Betroffene haben nahezu immer Schwierigkeiten bei der Lösung von Aufgabenstellungen, die eine größere Zeitspanne in Anspruch nehmen. Außerdem leidet er unter einer konstanten innerlichen Spannung, die zum einen die Fokussierung auf ein bestimmtes Themengebiet in der täglichen Arbeit beschränkt und zum anderen die Beschäftigten an den Rande der Hoffnungslosigkeit bringt.

Achtung, Motorhyperaktivität, die nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch in den Beziehungen zu Partnern zu Störungen in der Arbeit führt. Bei einem kleinen Anteil von Erwachsenen (10 bis 15 Prozent) mit schwerer Überaktivität gibt es andere psychologische Störungen und möglicherweise größere Schwierigkeiten mit anderen Menschen - Diskretion ist ein Fachausdruck dafür. ADHS-Kranke können durch häufige Auseinandersetzungen und Ausfälle andere Geisteskrankheiten auslösen.

ADS bei Erwachsenen: Erkennung und Behandlung von Symptomen

Das Aufmerksamkeitsdefizit und die Überempfindlichkeitsstörung, kurz ADHS, hat ihren Grund in der Kindheit und Jugend, kann aber auch bei Erwachsenen auftreten. In DONNA Online werden die charakteristischen Symptome und mögliche Behandlungsansätze erläutert. Es hat ADHS, richtig? In der Tat ist das Aufmerksamkeitsdefizit und die Hyperaktivität in aller Munde. Aber viel zu wenig mit einem fundierten Spezialwissen.

Daß aber auch die Erwachsenen davon berührt werden, ist wenig bekannt - mit Ausnahme der pharmazeutischen Industrie. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) werden in Deutschland etwa fünf Prozentpunkte bei Kindern und Heranwachsenden mit ICD-10 und DSM-IV diagnostiziert, weitere fünf Prozentpunkte weisen darauf hin, dass nach den international-statistischen Klassifizierungen von Krankheitserscheinungen vor allem Überaktivität, Spontaneität und Unachtsamkeit als Hauptmerkmale vorliegen.

Für einige der Betreffenden hält die Erkrankung auch im Erwachsenalter an, mit schätzungsweise 30 bis 50 vH. Nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) beträgt die Frequenz von ADHS bei Erwachsenen etwa drei Zehntel. Häufig wissen viele Menschen nicht, dass sie an dieser Verhaltens- und Gefühlsstörung leiden - zumal der übergang von einer Konzentrationsschwäche zur Diagnostik von ADHS in der Regel reibungslos ist.

DONNA Online sagt Ihnen, auf welche Symptome Sie achten sollten und wie ADHS im Erwachsensein auftritt. Rund um das Aufmerksamkeitsdefizit und die Hyperaktivität bewegen sich unzählige Sätze. Schon in der Entstehungsgeschichte von Kappel-Philipp, die 1844 im Heft "Struwwelpeter" erschienen ist, beschrieb der Neurologe Heinrich Hoffmann die Symptome von ADHS.

Die Tatsache, dass die Krankheit heute im Mittelpunkt steht, hat mehr damit zu tun, dass die Symptome, die oft ganz andere Ursprünge haben, Kinder unter den Bedingungen der modernen Zivilisation aufhalten. Nach den Gründen für ADHS mit fehlender Bildungskompetenz und Reizüberlauf zu forschen, ist ebenso wenig dauerhaft wie die Annahme, dass ADHS nicht sicher diagnostizierbar ist.

Zahlreiche Symptome von ADHS bei Erwachsenen sind oft nicht mit der zugrunde liegenden Störung verbunden, so dass die mit der Krankheit verbundenen Symptome, wie Depression, Sucht oder Angst, häufiger auftauchen. Obwohl die Überaktivität in der Regel mit dem Lebensalter abnimmt, sind es vor allem die Aufmerksamkeitsmängel, mit denen die an ADHS leidenden Erwachsenen zu tun haben.

Im Grunde genommen ist es für Menschen, die von Aufmerksamkeitsdefiziten und Hyperaktivitätsstörungen befallen sind, schwierig, sich zu unterdrücken. Andererseits sind auch Menschen mit ADHS treibende Kräfte. Wie sich diese Symptome manifestieren können, zeigt das Informationsportal "gesundheitsinformation.de" des IQWiG: "Erwachsene mit ADHS sprechen viel und stören oft andere.

"Obwohl es fundierte empirische Ergebnisse zu den Gründen der ADHS gibt, gibt es noch weitere Untersuchungen zu den zugrundeliegenden Gründen. In den meisten Fällen besteht eine gentechnische Prädisposition für ADHS, aber auch Umwelteinflüsse sind von Bedeutung. Die ADHS kann auch im Erwachsensein anhand von weltweit anerkannten diagnostischen Kriterien sicher diagnostiziert werden, aber oft wird die zugrundeliegende Krankheit "übersehen".

Wenn Sie also psychologische Störungen haben, die Ihre Lebenssituation stark beeinträchtigen, sollten Sie einen vertrauenswürdigen Hausarzt aufsuchen, der Sie auf Aufmerksamkeitsdefizite und Hyperaktivitätsstörungen genau prüfen und die passende Therapie vorschlagen kann. Bei Erwachsenen sind die Anforderungen an die ADHS vergleichbar mit denen in der Kindheit und Jugend. Für die Diagnostik von ADHS im Erwachsenalter werden krankheitsspezifische klinische Bewertungsverfahren wie das ADHS-Screening in Bremen, das Wender-Reimherr-Interview (WRI) und Fragenkataloge zur Selbst- und Fremdbewertung eingesetzt.

Über das zentrale ADHS-Netzwerk sind Auswahllisten für die Diagnose von ADHS bei Erwachsenen erhältlich. Der Umgang mit den Betreffenden ist sehr persönlich und sollte auf jeden Fall an ihre individuelle Lebenssituation angepaßt werden. Für einige Menschen ist es bereits hilfreich, ADHS im Erwachsensein mit Entspannungstraining, sportlichen Aktivitäten und Selbsthilfe-Gruppen unter Kontrolle zu bringen. Andererseits sind andere Patientinnen und Patientinnen mit einer psychotherapeutischen Therapie besser dran, die es erlaubt, den Lebensalltag besser zu machen oder mit ADHS-assoziierten Begleitkrankheiten wie Depression oder Angstzuständen zurechtzukommen.

Mit einigen Ansätzen können die Beteiligten die ADHS im Erwachsensein in Schach halten und auch den Arbeitsalltag für Freunde und Verwandte leichter machen. Auch für die Betreffenden steht ein breites Spektrum an professionellen Unterstützungsleistungen zur Verfügun. Auch wenn das Aufmerksamkeitsdefizit und die Hyperaktivität mehr in der Kinderzeit liegen, gibt es auch eine Vielzahl von Kontakten für Erwachsenen mit ADHS.

Zusätzlich zu Allgemeinmedizinern und Spezialisten können gewisse Institutionen und Selbshilfegruppen den Betreffenden bei der Behandlung der Krankheit zuarbeiten.

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