Adhs und Schule

Adhes und Schule

Schulen und ADHS - Die Beziehungen sind die Grundlage. Bei Kindern mit ADHS können die Anforderungen an die Lehrer sehr hoch sein. Untersuchungen haben zum Beispiel ergeben, dass Lehrer, die hyperaktive Jugendliche unterrichtet haben, ein signifikant erhöhtes Stressniveau aufweisen. Wer nicht zuhört, nicht konzentriert ist, permanent aufsteht, spontan reagiert, mit unerwarteten Reaktionen ausbricht und den Unterrichtsstoff durch Interjektionen stört, kann Lehrer wütend machen. Nicht selten sind daher Auseinandersetzungen, die die Beziehungen zwischen Mensch und Lehrer beeinträchtigen.

Genau deshalb ist es - wie dieser Beitrag zeigt - von zentraler Bedeutung, jeden Tag aufs Neue an der Lehrerschülerbeziehung zu arbeit. Dieser Lehrer: Die Mehrheit der Anworten zeigt, dass diese Lehrer erfolgreich sind: Sehr oft werden nur solche Anworten gegeben, die mit Methoden und Didaktiken zu tun haben. Ergebnis: Nicht die Unternehmensform, die Vergütung, die Unternehmenskultur oder die Industrie waren ausschlaggebend, sondern das Verhältnis zum unmittelbaren Überlegenen.

Schließlich wissen wir als Therapeuten, wie wichtig die Beziehungen sind. Untersuchungen zeigen, dass die Kundenbeziehung der entscheidende Erfolgsfaktor für die Behandlung ist. Die Frage, ob der Kunde von einer solchen Behandlung profitiert, ist viel mehr abhängig von der Zusammenarbeit zwischen dem Therapeuten und dem Kunden als von der Behandlungsmethode. Dabei erscheint es mir viel bedeutender, ein weiteres Statistik- oder Methodikseminar in den Lehrplan aufzunehmen, als sich mit etwas so Unverbindlichem wie der Beziehungsgeschichte zwischen Menschen zu beschäftigen.

Dabei geht es aber nicht um unsere Ansicht oder unsere Kritiken an den Ausbildungsplänen, sondern um die Frage, dass die Beziehungen, die Sie zu Ihren Studenten haben, wesentlich bestimmen, wie gut Sie als Lehrer lehren können und wie wohl Sie sich in Ihrem Berufsleben fühlen. Auch wenn Sie sich als Lehrer oder Lehrerin in der Schule wiederfinden. Zwei Aspekte der Beziehungen sind wichtig: Anerkennung und strukturierte Beziehungen.

Deine Studenten müssen wissen, dass du sie magst, und zugleich müssen sie erkennen, dass du eindeutige Anforderungen hast und dass du der Leiter im Unterricht bist. Auch wenn sich deine Studenten als Menschen wohlfühlen und geschätzt, sie verstehen und empfinden und dich als Lehrer und Leiter achten, werden sie es tun: Wenn dieser Bezug zur Gruppe oder zu den Einzelschülern nicht besteht, verschärft dies die Disziplinprobleme.

Ob ein Student dich nicht mag oder dich nicht respektiert: Studenten empfinden es als "cool", wenn der Kursleiter "umdreht" - und sie akzeptieren die Bestrafung mit einem höhnischen Grinsen. Kinder mit ADHS werden oft wütend auf ihre Ausbilder. In der Regel reagiert der Lehrkörper mit Verwarnungen und Bußgeldern. Die störenden Verhaltensweisen steigen, die Sanktionen werden öfter und die Beziehungen verschlechtern sich spürbar.

Die Lektion und der Lehrer werden anschließend für den Studenten beeinträchtigt. So wie man als Lehrer nicht dazu angehalten wäre, einem "dummen Schulleiter" zu gefallen und in seinen Sessions zu motivieren, zu engagieren und zu kooperieren, wird sich der Student nicht in den Kurs und die Anliegen des Trainers einmischen wollen.

Noch unbändiger wird er, was vom Lehrer mit noch mehr Warnungen und Bestrafungen anerkannt wird. Studenten mit ADHS sind eine große Aufgabe für Lehrer. Oft benehmen sie sich so, dass der Unterrichtsstoff gestört wird. Für dich als Lehrer ist die Verbindung zum Studenten so bedeutsam, weil es einen großen Einfluss darauf hat, wie der Student zu dir steht: Ein Student mit ADHS, der weiß, dass er dir gefällt, wird auch ein disruptives Benehmen aufzeigen.

Sie will aufmerksam sein, gepriesen werden, sich weiterentwickeln und dir beweisen, dass sie etwas tun kann. Eine Studentin bei ADHS, die meint, dass du ihn nicht magst, wird dich auch nicht mögen. Ihm ist es gleichgültig, ob sein Benehmen dich aufhält. Dann wird er nach anderen Ursachen des Selbstwertgefühls Ausschau halten - zum Beispiel nach dem Lachen anderer, wenn er etwas "Lustiges" sagt - oder nach Achtung vor seinem Courage, wenn er dich fordert oder nach deinen Mahnungen oder Strafen fiebert.

Man schreibt immer darüber, wie bedeutsam die Beziehungen für das Wohlbefinden des Studenten sind. Das ist wahr und es ist uns sehr am Herzen gelegen, dass sich jedes einzelne Kinder in der Schule wohlfühlen kann. Allerdings wird viel zu wenig darauf eingegangen, wie dringend ein gutes Lehrer-Schüler-Verhältnis für den Lehrer ist.

Es sind die Studenten, die dich am meisten fordern, die dich am meisten als Person, als Führer, als Verbündeter benötigen. Der nächste Beitrag wird sich daher auf verschiedene Aspekte der Beziehungen konzentrieren. In einem Gespräch erfahren Sie, wie Sie Anerkennung üben, Aufmerksamkeit erregen, Einschränkungen festlegen und vertrauensbildend wirken können. Am Ende dieses Beitrags laden wir Sie jedoch ein, an Ihre Lieblingslehrerin zu denken und sich zu fragen: Wie würde sie mit dieser Schülerin umzugehen haben?

Anmerkung: Damit die Schüler mit ADS/ADHS eine gute und gelungene Schule haben, ist eine gute und vertrauensvolle Kooperation zwischen Lehrer und Erziehungsberechtigten vonnöten. Wir freuen uns, die Lehrer über Beiträge zu diesem Themenbereich in unserem speziellen Rundbrief "ADHS und die Schule" zu unterrichten.

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