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Klärung / Diagnose von ADS / ADHS. So diagnostizieren Sie ADHS Die eindeutige und hundertprozentige Diagnose wird heute noch als schwer durchzuführende und, wie wir feststellen werden, auch als recht komplex angesehen. Differenzialdiagnosen und mögliche Begleiterkrankungen (Komorbiditäten), wie z.B. eine Beeinträchtigung des sozialen Verhaltens, Angsterkrankungen, Borderline-Persönlichkeitsstörungen (in der Adoleszenz und im Erwachsenenalter), müssen ebenfalls berücksichtigt werden.

Allerdings hat es sich für die Betroffenen oft als schwer erwiesen, einen fachkundigen ADHS-Spezialisten in ihrer NÃ?

Tatsache ist, dass entweder aufgrund der derzeit noch recht dünnen Verbreitung von "ADHS-Spezialisten" oder aufgrund der Schwierigkeit, viele Betreffende zu diagnostizieren, erst in einem fortgeschrittenen Lebensalter erkannt werden. Bei einer seriösen Diagnose müssen / sollten mehrere "Ebenen" betrachtet werden, was den Prozess natürlich erschwert. Das gemeinsame Diagnose-System DISYPS-II basiert auf drei Bewertungsebenen:

Dabei ist es von Bedeutung, dass die als "störend" betrachteten einzelnen Symptome nicht nur in einem dem Entwicklungsstadium des Babys entsprechenden Maße vorliegen, sondern über dieses Mass weit hinausreichen. In den meisten Diagnosehandbüchern heißt die medikamentös richtige Formulierung: "eine abnormal erhöhte" oder "eine deutlich erhöhte" Verhaltens-Originalität, besser formuliert: "eine deutlich gesteigerte psychische Belastung".

Zur Zeit gibt es kaum einen technischen Fortschritt für eine präzisere ärztliche Diagnose, da es für die überwiegende Mehrheit der "Störungen" im Menschengehirn noch keine einheitliche bildgebende Repräsentation gibt, abgesehen von den naturwissenschaftlichen und vielversprechenden Experimenten mit dem extrem aufwendigen PET-Scan und in jüngster Zeit dem sogenannten QEEG.

Da es noch keine echten Möglichkeiten gibt, wird deutlich, dass die anamnestische Untersuchung der wichtigste Faktor ist, um festzustellen, ob ADHS vorhanden ist oder nicht. Für den behandelnden Mediziner gibt es unterschiedliche Diagnoseverfahren. Bei ADHS und anderen Verhaltensdefiziten wird zunächst die familiäre Situation betrachtet, seelische Krankheiten sowie Alkohol- und Drogenkonsum betrachtet und aufbereitet.

Die Diagnose umfasst auch eine lückenlose Beobachtung des Verhaltens und teilweise eine Videokonferenz, um den Erziehungsberechtigten die Ergebnisse der Untersuchung mit Hilfe von Gesten und Gesten sowie Gesichtsausdrücken zu präsentieren und später einen Gegenüberstellung zum Nachweis des Behandlungserfolges zeigen zu können. Zur Annäherung an einen fundierten Misstrauen gegen ADHS oder deren Ausschluss müssen auch die besten Diagnosenmacher vor allem eines tun:

Für ein Multifaktor-Störbild wie ADHS ist die Bedeutung dieser Diagnosemethode jedoch besonders hoch. Ärztinnen und Ärzteschaften, deren Beratung für seriös denkende Mütter und Väter wahrscheinlich unerlässlich ist, setzen heute eher auf ausgeklügelte, aber dennoch einheitliche Erhebungsmethoden: Im Idealfall sollte dies in drei Schritten erfolgen: 3) Klärung der Verhältnisse innerhalb der Kinderkernfamilie (die bereits genannten psycheologischen Faktoren).

Es stehen eine Vielzahl von Befragungsverfahren für die ausländischen Urteile (Lehrer, Eltern) zur Verfügun. Dazu zählt zum Beispiel das Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörungs-Screening-Blatt (ADHD-Blatt), das dazu dient, Beweise für ADHS oder ADS und ihre Komplikationen zu erfassen. Dabei hat sich herausgestellt, dass es für ein später durchgeführtes diagnostisches Verfahren sehr nützlich ist und dies auch verkürzt, wenn man zunächst eine kleine "Sammlung" von Direktbeobachtungen des Kleinkindes in der schulischen und privaten Umgebung erstellt.

Reinkonzentrationstests wie der d2-Test (Brickenkamp) oder der BP-Konzentrationstest von Ester allein genügen nicht, um eine Aussage über die Konzentrationsleistung eines Babys im Alltagsleben zu machen; darüber hinaus sollte eine Serie von weiteren Prüfungen, z.B. auf Denkvermögen, vorgenommen werden. Manfred Döpfner, G. Lehmkuhl und H.-C. Steinhausen haben auch die diagnostische Checkliste für Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörungen (DCL-ADHS) als spezielles psychedagnostisches Untersuchungsverfahren zur Einsicht.

Von Interesse ist in diesem Kontext auch die DCL-ADHS (Diagnostic Checklist for Attention Deficit/Hyperactivity Disorders). Die Diagnose sollte auf der Grundlage von Erkenntnissen aus verschiedenen Informationsquellen erfolgen, da ein einziger Testverfahren nicht die gesamte Differentialdiagnose erfassen kann (siehe nächster Absatz). Die Basisdiagnostik umfasst daher nicht nur die Frage nach dem erkrankten Kind, den Eltern/Pädagogen und Lehrern, sondern auch eine fundierte fachpsychologische Untersuchungsdiagnostik, eine neuronale Prüfung und die Beobachtung des Verhaltens.

Vorraussetzung für die Diagnose von ADHS müssen die Beschwerden seit mehr als sechs Monate vorhanden sein und zum ersten Mal vor dem sieben. Altersjahr eingetreten sein (siehe hier). Laut Krause ("ADHS im Erwachsenenalter", 2005) ist ADHS bei Mädchen jedoch nur in der pubertären Phase zu beobachten. In jedem Falle müssen die Beschwerden einen erheblichen Einfluss auf das Alltagsleben der betreffenden Personen haben.

So tritt z. B. in vielen Arzneimittelkompendien und Studiendokumenten eine ärztliche Behandlung nur dann in den Fokus, wenn, wie bereits in der Diagnoseeinführung angesprochen, Rezepturen wie "abnormal gesteigerte Symptome" oder "erhebliche Belastung" korrekt sind. Der Ausschluß von eventuellen anderen Erkrankungen, die die Hyperkinetik besser begründen würden, ist auf allen Ebenen der Diagnose von wesentlicher Bedeutung.

Zur Unterscheidung von ADHS von anderen klinischen Bildern ist ein Befund der klinischen Untersuchung unerlässlich, ebenso wie andere physiologische Prüfungen, die dazu dienen sollen, ADHS von z.B. reduzierter Aufklärung zu trennen. Insbesondere bei Medikamenten soll damit die Möglichkeit einer Anfälligkeit für eine Behandlung ausgeschloßen werden. Wie bei allen anderen Krankheiten des Menschen.

Dies geht so weit, dass man davon ausgehen kann, dass es inzwischen drei grundsätzlich unterschiedliche Symptomatologien gibt, und dann den Schweregrad der ADHS bestimmt:

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