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Bei vielen wird die Diagnose sogar erst dann gestellt. Sie wird klinisch, d.h. anhand von Symptomen, gestellt.

Diagnose medizinisch unbedenklich in München | ADHS-München

ADHS-Diagnose bei Erwachsenen: Für die Diagnose von ADHS sind fundierte Kenntnisse und viel Berufserfahrung erforderlich. Dabei geht es nicht nur darum, einige wenige Untersuchungen durchzuführen und bei Punktwert eine Diagnose zu erstellen, sondern die Betroffenen mit ihrem kompletten Curriculum Vitae, ihren spezifischen Problemen und Beschwerden zu dokumentieren und ggf. ein abgestuftes Therapiespektrum zu schaffen.

Die ADHS ist in erster Linie eine spezielle Form des Seins und bedarf nur dann einer Behandlung, wenn die ADHS-Symptome zu schweren Behinderungen im Alltag der Betreffenden auslösen. Im Schulzeugnis finden sich oft wesentliche Verweise darauf, dass ADHS bereits in der Schule vorlag. Häufig finden sich bei überaktiven Menschen Äußerungen wie "kann den Regeln des Gesprächs nicht folgen", "stört den Unterricht", "zeigt lebendiges Verhalten" oder "arbeitet vordergründig und erratisch".

Oftmals wird auch herausforderndes und widersprüchliches Handeln aufzeigt. ADHS vom Typ unaufmerksam enthält oft Anmerkungen wie: "scheint traumhaft", "könnte mit mehr Aufmerksamkeit besser abschneiden", "nimmt nicht am Kurs teil, vergißt viel". All dies können Anzeichen für das Vorhandensein von ADHS in der Jugend sein. Daher sind die Äußerungen von Erziehungsberechtigten oder nahen Betreuern wichtig, da sie das bisher in der Jugend aufgetretene Fehlverhalten und die damit verbundenen Schwierigkeiten aufzeigen können.

Die Informationen von Partnern und Kollegen über das momentane Benehmen sind auch für die Diagnose nützlich. Es gibt auch genormte Testverfahren, die wichtige Informationen über die jeweilige Ausgangssituation liefern können, aber nie allein als Diagnose verwendet werden dürfen. Selbstverständlich muss auch eine detaillierte Psychiatrie durchgeführt werden und andere Differenzialdiagnosen wie Schilddrüsenfehlfunktion, Depression usw. müssen bei der Diagnosestellung ebenfalls berücksichtigt werden.

In diesem Zusammenhang ist die Diagnose von ADHS kompliziert und sollte nur von einem Spezialisten mit Erfahrung in der Diagnose und Therapie von ADHS durchgeführt werden. ADHS wird im Erwachsensein bedauerlicherweise noch viel zu wenig erkannt, weil es zu wenige Spezialisten gibt, die mit diesem Krankheitsbild auskommen. Dann werden weitere Diagnoseverfahren durchgeführt, wie z.B.:

Sie decken die krankheitsspezifischen Probleme der ADHS jedoch nicht ab und wesentliche Therapiemöglichkeiten werden auf diese Weise nicht genutzt. Bei den meisten adulten ADHS-Patienten wurde keine Diagnose gestellt, sondern sie befinden sich seit Jahren in der psychotherapeutischen Behandlung und wurden seit mehreren Jahren nicht mehr so oft in Psychosomatikkliniken ins Krankenhaus eingeliefert. Bei Konzentrationsschwächen, schnellen Gefühlsschwankungen, Reizüberflutung, unorganisiertem Benehmen, die sich immer wieder in Ihrem Alltag wiederholen, sollte ADHS geklärt werden.

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