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Aber auch Erwachsene haben mit typischen ADD-Problemen wie Schwerfälligkeit, Impulsivität und Ablenkbarkeit zu kämpfen. Akutdiagnostik bei Kindern und Jugendlichen im Erwachsenenalter der Neuropsychologischen Klinik für die Erwachsenenbildung. Bei Erwachsenen mit ADD ist es in der Regel schwierig, selbstständig zu sein. Die Dinge werden immer wieder in Vergessenheit geraten, wichtige Dinge werden aus den Augen gelassen, man vergisst / trödelt viel Zeit, schlendert. Dies kann zu Unsicherheit, Angst und psychologischen Störungen sowie zum beruflichen Scheitern der Mitarbeiter aufkommen.

Ursächlich dafür sind in der Regel die neuropsychologischen Störungen in Führungspositionen:

Probleme mit der Analyse und dem Verständnis von Kontexten, können komplexere Aufgabenstellungen nicht durchschauen, das aktuelle Problemfeld nicht wahrnehmen, können nicht fokussiert werden, können nicht abstrahiert werden, Start- und Umstellungsprobleme. Man kann vieles nicht im Hinterkopf behalten bei geteilter Beachtung, Dinge werden vernachlässigt, wichtige Dinge werden vernachlässigt (aus den Augen geraten).

Größere Probleme ergeben sich bei unstrukturierten oder wenig vorgefertigten Aufträgen. Daher sind Performance-Schwankungen charakteristisch, die sich durch den Vorstrukturierungsgrad der verschiedenen Aufgabenstellungen erklärt werden können. Oftmals wird ein erheblicher Zeitmehraufwand betrieben, zwangsläufig in der freien Zeit und damit auf Kosten der eigenen Genesung und der Fam. Es ist frustrierend, man erfährt sich selbst als Misserfolg, das Scheitern kann sich nicht rechtfertigen, und trotz erhöhter Anstrengungen gelingt es einem nicht, die Probleme unter Kontrolle zu bringen.

Dies ist überhaupt nicht möglich, denn es besteht eine Übernachfrage aufgrund von partiellen Leistungsschwächen, die die Betroffenen selbst nicht kennen. Das Vertrauen in den Erfolg sinkt und die Furcht vor dem Scheitern steigt, die Furcht vor einem erneuten Scheitern oder die Sicherheit, wieder an Lähmungen zu scheitern ("Angst macht stumm!" nach Hans Zulliger). Zuerst, selbst aufgezwungen, aufgrund eigener Anforderungen an sein Werk.

Begründungen können sein: Eine andere Funktion, eine andere Funktion im Unternehmen, ein anderer Supervisor, andere oder ergänzende Funktionen oder ein Übergang von einem Einzelbüro zu einem Großraumbüro. In manchen Fällen ist es möglich, die einzelnen partiellen Leistungsschwächen zu korrigieren, z.B. durch mehr Aufwendung. Durch Zusatzaufgaben und damit eine höhere Last, z.B. durch die Gründung einer Familie, steht diese Mehrarbeit nicht mehr zur Verfuegung und die Teilleistungsschwaechen koennen nicht mehr ausgeglichen werden.

Aufgrund eines psycho-emotional sehr stressigen Geschehens (z.B. Trennen, Wegfall einer nahestehenden Person) sind die bisher eingesetzten zusätzlichen Energieträger nicht mehr verfügbar oder es ist nicht mehr möglich, die einzelnen Leistungsschwächen wie bisher zu entschädigen. Mit einer überdurchschnittlich hohen Hirnkapazität und anspruchsvollen professionellen Arbeiten können auch sehr dezente neuropsychologische Leistungsschwächen verheerende Folgen haben!

Wie ein bisschen Dreck im Schaltgetriebe eines Traktors oder im Schaltgetriebe eines Formel-1-Rennwagens:

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