Anzeichen für Legasthenie

Zeichen von Legasthenie

Sogenannte "Risikofaktoren" für die Entwicklung einer Lese- und Rechtschreibschwäche sind bereits im Vorschulalter aufgetreten: Dyslexie ist eine Lernstörung, die sich vor allem durch Leseschwierigkeiten manifestiert. Praktische Anwendung für Legasthenie & Rechenschwäche So genannte "Risikofaktoren" für die Entstehung einer Lese- und Buchstabierschwäche sind bereits im vorschulischen Alter aufgetreten: Darüber hinaus werden auch Probleme der Selbstregulierung und Exekutivfunktionen (geistige Fertigkeiten, die das persönliche Gedankengut und Tun steuern) erörtert. Daher erscheint der Schriftzug für das Kleinkind, den Heranwachsenden oder den Großen oft nicht verständlich.

Am Ende ist das Textlesen ganz und gar sehr, ganz schön aufwändig und lang! Auch wenn ein Kleinkind immer wieder ein und dasselbe Word anders als bisher verkehrt geschrieben hat, kann dies ein Vorwand sein. Niedrige Buchstabenkenntnisse im vorschulischen Alter haben sich als so genannter "Vorläufer" erweisen. Zu den weiteren Anzeichen gehören auch: Verwirrung von d/t, g/k, v/f, etc.

Lese- und Schreibschwierigkeiten führen oft zu Misserfolgen in anderen Fächer. Weitere Begleiterkrankungen wie arithmetische Beeinträchtigungen oder ein AD (H)S können Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten ebenfalls sehr schwierig machen. Daher werden Frühinterventionen dringend empfohlen, um die Entstehung des lese- und schreibgeschädigten Kleinkindes positiv zu beeinflussen!

Zeichen von Legasthenie bereits im Vorschulalter sichtbar - Gesundheitswesen

Lese- und Rechtschreibstörungen bei Kindern haben oft nicht nur große Lese- und Schreibprobleme, denn die daraus resultierenden Schulprobleme können auch zu einer seelischen und gesellschaftlichen Last werden. Zur Vermeidung dessen ist es ratsam, die Betreffenden bereits im Vorschulalter zu unterstützen. Legasthenie kann jedoch nur mit Sicherheit in der schulischen Praxis festgestellt werden.

Bei Kindern mit einer Lese- und Rechtschreibstörung (Legasthenie) treten erhebliche Lese- und Rechtschreibprobleme auf. Legastheniker können nicht geheilt werden. Es ist daher von Bedeutung, dass die Erziehungsberechtigten im Vorschulalter auf eventuelle Anzeichen einer Lese- und Rechtschreibstörung achten. Oftmals sind die ersten Anzeichen bereits vor dem Schulanfang zu erkennen. Es wird davon ausgegangen, dass die Ursache der Legasthenie in der Bearbeitung von Geräuschen und Briefen und deren Beziehung zueinander, einer genetischen Prädisposition und veränderten Gehirnfunktionen gestört ist.

Gerade die begrenzte Aufbereitung von sprachlichen Informationen ist oft schon im vorschulischen Alter erkennbar", sagt Prof. Gerd Schulte-Körne von der DGKJP (Deutsche Vereinigung für Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie, Ergonomie und Psychotherapie) in Berlin. Dies zeigen zum Beispiel Schwierigkeiten bei der Trennung von Laute und Silbe, bei der Suche nach Reimworten und bei der Zuweisung von Laute zu Buchstabe.

Deshalb wird zur Vorbeugung von Legasthenie eine frühzeitige Förderung dieser Fertigkeiten am Ende des Kindergartens empfohlen. Erst im schulpflichtigen Alter kann eine Lese- und Rechtschreibstörung zuverlässig erkannt werden. Nur schwer zu verstehen, zögernd, langsam und unklar zu deuten, Worte auszulassen oder Worte durch verwandte Worte zu ersetzten, lernt das Kind. Deshalb kommt es bei Kindern oft öfter zu Schulversagen und gesellschaftlichen und seelischen Problemen als bei Kindern, die nicht betroffen sind.

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