Arbeit Arbeitsamt Stellenangebote

Stellenangebote des Arbeitsamtes

Beginnen Sie mit der Arbeitssuche, bevor Sie in die Niederlande kommen. Falls Sie auf der Suche nach Arbeit in Norwegen sind, können Sie auch die NAV Service Center auf offene Stellen überprüfen. berät und unterstützt Sie in Fragen der Grundsicherheit und der Arbeitsintegration. Agentur für Arbeit, Bundesagentur für Arbeit, Arbeitsamt.

NAV unterstützt Sie bei der Arbeitssuche in Norwegen.

Die norwegische Arbeitsbehörde trägt den Namen NAV (Arbeids- og velferdsforvaltningen), die Behörde für Arbeit und Soziales. Auf dieser Seite finden Sie viele offene Positionen oder Sie können sich zu verschiedenen Fragestellungen beratschlagen. Der NAV betreut die Versorgungsansprüche der Erwerbslosen sowie die Aus- und Weiterbildungsangebote. Falls Sie auf der Suche nach Arbeit in Norwegen sind, können Sie auch die NAV Service Center auf offene Positionen überprüfen.

NAV wird Ihnen dann geeignete Stellenangebote (auf Norwegisch) zusenden. Vor dem Telefonat sollten Sie jedoch eine verhältnismäßig klare Vorstellung davon haben, welche Stellen für Sie geeignet sein können. Die Servicestelle ist werktags (08.00 - 15.30 Uhr) unter (+47) 55 55 55 33 33 33 erreichbar. Sie können das Arbeitsamt Norwegens im Netz unter www.nav.no aufsuchen.

Profis nutzen die Vorteile des Jobs

Rein mathematisch gesehen mangelt es bereits heute nicht mehr an Vollbeschäftigung: Würden die letzten 736.000 offenen Positionen auf einen Streich allein mit Erwerbslosen besetzt, hätte Deutschland nur 1,8 Mio. offiziell gemeldete Arbeitssuchende über Nacht. Die Zahl der offiziell gemeldeten Arbeitssuchenden würde sinken. Aber die Realität auf dem Arbeitsmarkt ist anders. Vielen, die seit Jahren auf der Suche nach einem Job sind, mangelt es an dem Know-how, um die immer anspruchvolleren Aufgabenstellungen bewältigen zu können.

So kommt der inzwischen gut zehnjährige Beschäftigungsboom vor allem gut ausgebildeten und gefragten Fachkräften zugute, während die Langzeitarbeitslosen kaum davon profitieren. Ein Mangel an Fachkräften und jungen Talenten, insbesondere in naturwissenschaftlich-technischen Berufsgruppen, bedroht nach Einschätzung von Fachleuten und Unternehmen die heimische Wirtschaf. Allerdings gibt es immer wieder Meinungsverschiedenheiten über den aktuellen Stand des Fachkräftemangels, insbesondere in den Bereichen Arbeitsplatzbedingungen, Bildung und Migration.

Dies zeigt sich auch in der Statistiek der BA: Trotz eines florierenden Arbeitsmarkts blieb die Anzahl der Menschen, die mehr als ein Jahr lang erwerbslos waren, über viele Jahre bei rund einer Millionen. Nur in den letzten anderthalb Jahren begann ihre Anzahl zu fallen. Der Chef der Bundesanstalt, Detlef Scheele, will sie daher bis Ende des Jahrs auf unter 800.000 bringen, teilte er jüngst mit.

Obwohl die Kluft zwischen Anbieten und Fordern auf dem dt. Markt kein neuartiges Hindernis ist, setzt das Missverhältnis angesichts des zunehmenden Mangeles an Fachkräften die BA zunehmend unter eindruck. Seit Jahren ist es für Firmen schwerer, freie oder neugeschaffene Positionen mit qualifiziertem Personal zu besetzen. Bei der Besetzung von offenen oder neuen Positionen ist es schwierig. Nach einer aktuellen Auswertung der Bundesanstalt im Dez. 2017 hat es im Jahr 2010 durchschnittlich 57 Tage für die Besetzung einer Position gebraucht, gegenüber 102 Tagen im Jahr zuvor: In einigen Fachberufen, aber auch im Gesundheitssektor, dauern es heute bis zu sechs Monate, bis ein geeigneter Antragsteller von den Betrieben gesucht wird.

Die fast schon widersprüchliche Situation auf dem Weltmarkt spiegelt sich auch in der zunehmenden Kluft zwischen der Zahl der Erwerbstätigen und der Zahl der Arbeitslosen wider. Während 2017 durchschnittlich fast 640.000 neue Jobs geschaffen wurden, sank die Arbeitslosenquote um fast 160.000. Nach BA-Ergebnissen wurde ein großer Teil der neuen Jobs mit weiblichen und männlichen Arbeitnehmern ausgefüllt, die nach längerem Elternurlaub wieder in den Arbeitsprozess eintraten. Hinzu kamen EU-Migranten und in geringerem Maße Asylbewerber und ältere Menschen, die später als bisher in den Ruhestand gingen.

Die Tatsache, dass die Langzeitarbeitslosen nicht mehr vom Beschäftigungsaufschwung profitierten, ist seit Jahren ein Motor für die Arbeitsmarktforschung. Das IAB hat kürzlich in einer Untersuchung festgestellt, dass das Hauptproblem nicht notwendigerweise darin besteht, dass die Langzeitarbeitslosen überhaupt keinen Arbeitsplatz bekommen, sondern dass sie ihn oft nach einiger Zeit wieder aufgeben. Der Think Tank der Agentur für Arbeit redet von "chronisch Arbeitslosen" im Hartz IV-Kontext, dessen Anzahl auf 1,35 Mio. geschätzt wird.

Der populistischen Bewertung, dass bei so vielen offenen Positionen jeder einen Arbeitsplatz finden kann, der wirklich funktionieren will, wird von den Arbeitsmarktforschern als unrealistischer Slogan für Stammtische angesehen. Auch hoch motivierte Arbeitssuchende stehen in der Praxis nach einer langen Zeit der Erwerbslosigkeit meist vor großen Schwierigkeiten auf dem Weg zurück zur Arbeit. Befragungen des IAB bei Unternehmens- und Personalverantwortlichen belegen, dass eine längere Zeit ohne Arbeit gewesen zu sein, eines der grössten Hindernisse ist.

Bei anderen Langzeitarbeitslosen stellen sich Altersgrenzen, Gesundheitsbeschränkungen und vor allem mangelnde Schul- und Ausbildungsqualifikationen oft als unüberwindliche Platzierungsprobleme heraus. Ausländische Arbeitssuchende haben oft keine Deutschkenntnisse, Mütter haben nicht den richtigen Platz für die Betreuung ihrer Söhne. Wenn mehrere dieser Hindernisse zusammenkommen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Betreffenden einen Arbeitsplatz bekommen, nach den Erkenntnissen des IAB gegen Null tendierend.

Die Tatsache, dass die hohe Arbeitslosenzahl nicht nur ein großes Arbeitskräftepotential, sondern auch eine gesellschaftspolitische Aufgabe ist, ist seit langem ein Problem an der Spitze der Bundesagentur für Arbeit. BA-Vorstandsvorsitzender Detlef Scheele setzt sich nun für eine persönliche Pflege der Langzeiterwerbslosen ein - inklusive eines Blicks auf das Familienumfeld der Erkrankten. Arbeitssuchende würden auch nach der Stellenvermittlung noch Unterstützung benötigen.

Allerdings machte sie immer wieder klar, dass dies nur mit viel Geldern aus dem Bundeshaushalt möglich sei.

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