Bayern Gymnasium

Bayrisches Gymnasium

Änderungen am Gymnasium: Die neue G9 in Bayern| Bavaria 2 und 2| Funk Größere Erleichterung für die Kinder, das ist das Hauptziel des neuen 9-stufigen bayerischen Oberschulgebäudes. Aber auch die bayrische Landesregierung nutzt die Reformierung als Chance, inhaltlich Veränderungen vorzunehmen: In der G9 werden die naturwissenschaftlichen Fächer verstärkt, die Politikausbildung ausgeweitet und die Computerwissenschaften zu einem "Leitthema", in dem auch die elektronische Ausbildung verwurzelt sein wird.

Wir werden daher die Zahl der Schülerinnen und Schüler der unteren und mittleren Klassen erheblich verringern. "Die neuen Lehrinhalte werden von Lehrerschulen vermittelt, die eine abgeschlossene Lehrerausbildung haben. In Zukunft wird die Computerwissenschaft in allen Bereichen des Gymnasiums, einschließlich des Sprachgymnasiums, zum Pflichtfächer gehören. Das Gymnasium entwickelt zurzeit Medienkonzeptionen für seine Schule. Gleichzeitig sollten auch alle anderen Studiengänge die "digitale Bildung" mehr einbeziehen.

Die " Digital Education " sollte nun in allen Fachbereichen Berücksichtigung finden. Darüber hinaus steht die Politikvermittlung im Mittelpunkt. In den beiden Fachbereichen Geschichts- und Sozialwissenschaften wird in Zukunft mit mehr Unterrichtsstunden gearbeitet. Der zweite Fremdsprachenunterricht findet - wie bisher - in der sechsten Jahrgangsstufe statt. In Zukunft sollen die Schwerpunktfächer Mathe, Germanistik und Sprachen in jeder Klassenstufe intensiver erlernt werden.

Insbesondere die Elftklässler zur Oberstufenvorbereitung werden überarbeitet. Der Praxisseminar mit Einblick in das Arbeitsleben wird auf die Elften Stufe hochgestuft. Es soll in der neunten Jahrgangsstufe ein " Modul zur beruflichen Grundausbildung " sein. Ab der achten Schulstufe sollte es einen so genannten "Profilbereich" gibt - bisher waren das die Gymnasialbereiche.

Allerdings steht für die "Profilfächer" mehr Zeit zur Verfügun. Inwieweit das neue Gymnasium in der G9 aussehen wird, ist noch nicht entschieden. In ländlichen Bildungseinrichtungen, die bereits den Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen haben, ist ein zusätzliches Jahr einfacher zu bewältigen als an den Oberschulen in den Ballungszentren. Vor allem in München brechen viele Schulklassen aus allen Nähten. In München gibt es viele verschiedene Möglichkeiten.

Schon jetzt hat das Kulturministerium angekündigt, dass der "zusätzliche Flächenbedarf im Zusammenhang mit der G9" vom Freistaat Bayern erstattet wird. Weil die Kleinen, auch die Mittelschule in der G9, in der Regel morgens unterrichten sollen, ergibt sich für die berufstätigen Mütter die Frage der Betreuung. In Zukunft müssen die Bildungseinrichtungen ihre Kinderbetreuung erweitern und dafür Mitarbeiter einstecken. Das bayerische Gymnasium bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten: elternfinanzierte Heimaufsicht, freie ganztägige Betreuung durch das Bayerische Staatsministerium für Kultur oder - das teuerste - das Anbieten von gebundenem, rhythmischem Ganztagsunterricht.

Erst mit dem Eintritt in die elften Klassen, längstens aber in die dritte Klassenstufe, steigt der Schulbedarf.

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