Berufliches Gymnasium

Das Berufsgymnasium

"Berufsgymnasium Das Berufsgymnasium führt in drei Jahren zum allgemeinen Hochschulabschluss (Abitur). Es werden allgemein bildende und fachbezogene Fächer unterwiesen. Durch die Anbindung der Berufsgymnasien an die Berufsschulen werden Berufsschwerpunkte gesetzt, um die technischen Vorraussetzungen für eine Berufsausbildung oder ein Fachstudium zu schaffen. Das Berufsgymnasium richtet sich an Jugendliche mit Übergang in die Sekundarstufe II oder einen gleichwertigen Bildungsabschluss, die berufsbezogen in den Bereichen Erziehungswissenschaft und Psyche, Technologie oder Betriebswirtschaftslehre sind.

Berufsgymnasium Gymnasium Gymnasiale Oberstufe Gymnasium Gymnasiale Oberstufe Gymnasium I HESSEN Ministerium für Bildung und Kultur

Wie das Gymnasium ist auch das Berufsgymnasium ein Studiengang, der zum Universitätsstudium qualifiziert. Angestrebt wird die Abiturprüfung, die zum Lernen an allen Fachbereichen aller Universitäten und Fachbereiche ungeachtet des ausgewählten Faches des Berufsgymnasiums ermächtigt. Zusätzlich zur allgemeinen Bildung werden Berufsbildungsinhalte in dem ausgewählten Fachgebiet vermittel. Durch die folgenden Lehrinhalte sind die Schwerpunktsetzungen und Spezialisierungen an Berufsgymnasien gekennzeichnet:

Im Berufsgymnasium werden die Berufsfächer kontinuierlich mit etwa acht bis zehn Wochenstunden unterricht. Jeder, der sich in der Einstiegsphase des Gymnasiums befindet, kann in das Berufsgymnasium einsteigen. Mittelstufenschüler können zugelassen werden, wenn sie über ausreichende Leistungsnachweise verfügen. Die erste Klasse der Oberschule (Einführungsphase) soll unter anderem dazu dienen, die verschiedenen Anforderungen, die die Kinder an sie stellen, auszugleichen.

Für das Reifezeugnis gelten nur die Ergebnisse des zweiten und dritten Jahrgangs der Sekundarstufe II (Qualifikationsphase). Das Gymnasium wird ab dem zweiten Jahr in zwei Fortgeschrittenenkursen und einer Serie von Grundkursen unterrichtet. Bei der Auswahl des Fachgebiets im Berufsgymnasium wird zugleich auch das zweite Leistungsfeld bestimmt.

Das Abitur am Berufslichen Gymnasium ist das gleiche wie im Gymnasium; jeder Student wird in fünf Unterrichtsfächern in der Reifeprüfung durchlaufen. Es gibt in drei Fachbereichen eine Klausur, im vierten Bereich eine orale und im fünften eine Vortrags- oder Prüfungsarbeit oder eine spezielle Lernerfahrung.

Der Aufgabenbereich für die Klausuren in allen Fachbereichen wird vom Ministerium für Bildung und Kultur im ganzen Land bundeseinheitlich festgelegt und gilt sowohl für die Sekundarstufe II als auch für die Berufsbildende Schule. Die Schüler des Berufsgymnasiums haben wie die Abiturienten nach dem Abi Zugang zu allen Studiengängen an Hoch-, Fach-, Fach- und FH.

Oberstufen- und Schulverordnung (OAVO), Infos zur Prüfungsvorbereitung im Rahmen des Landesabiturs im Berufsgymnasium sowie weitere Infos zum Thema Reife gibt es im schulrechtlichen Teil unter Reifeprüfung / Oberstufe.

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