Blauer brief Versetzung

Übertragung von blauen Briefen

Transfergefahr, blauer Brief, Promotionsplan - und jetzt? Im einen oder anderen Halbjahresbericht wurde der Hinweis "transfergefährdet" gefunden. Die Einsendung dokumentieren die kritische Note eines Studenten, aber sie ist auch ein deutliches Zeichen für alle am Bildungsprozess Beteiligte, um betroffene Studenten bis zum Ende des Schuljahres aus dieser Situati on herauszuhelfen. Welche konkreten Anforderungen oder Möglichkeiten es gibt und welche Termine einzuhalten sind, erläutert der Rektor Günter Koch den Online-Redakteuren der WEBLOG AG.

Günther Koch: Der Eintritt ist eine ehrenamtliche Tätigkeit der Hochschule. Bisher war es die Rechtsgrundlage und ein solcher Vermerk in der Halbjährlichen Berichtspflicht. Heutzutage ist es nur noch eine reine Nachricht, dass ein Student am Ende des Schuljahrs im Klassenzimmer Platz nehmen kann. Deinen Schülern und deinen Erziehungsberechtigten sollte so schnell wie möglich mitgeteilt werden, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Also kannst du dich rechtzeitig damit befassen und dir sagen: "Ok, jetzt muss ich mehr tun, vielleicht muss ich ja auch noch eine Betreuung organisieren". So ist die Zeugeneintragung als eine Form von Warnung zu begreifen, "es kann etwas geschehen und jetzt kann es sich darum kümmern". Welche Anforderungen gibt es konkret für den Zertifikatseintrag "transfergefährdet" zum Halbjahresende?

Im Rahmen der Lehrertagung oder in der Zeugnistagung vor den Semesterberichten werden die Besoldungsgruppen unter der Anleitung des Schulleiters, eines Mitglieds der Direktion, der Schullehrer und der Fächerlehrer betrachtet und kommen zu dem Schluss, dass der Student bei Fälligkeit des Sommerberichts mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht transferierbar wäre. Das würde am Ende des Schuljahres "nicht übertragen" impliziert.

Und dann lautet die Nachricht an die Eltern: Die EINEN Fünf wären jetzt vielleicht kritiklos, aber wenn nur eine der vier Kugeln in eine Fünf kippt, dann könnte es eine Nichtübertragung geben. Welche konkrete Eigenschaften hat eine Übertragung, die nicht möglich ist? Es gibt sehr eindeutige Transferregelungen, das sind die so genannten Transferregelungen, die im Landesschulgesetz und den dazugehörigen Erlassen festgeschrieben sind.

Aber mit drei kleinen Fünfern bist du auch nicht gestaffelt. Sollte der Transfer nicht gelingen, muss dem Studenten am Ende der Ferien eine erneute Prüfung vorgeschlagen werden. D. h., der Student hat die Ferien über die Zeit, um sich mit seinen English Five zu befassen. Ist es möglich, die entsprechenden Fünf in der Überprüfung loszuwerden, wird die Übertragung anschließend durchgesetzt.

Was sagen die Erziehungsberechtigten dazu? Als Erzieherinnen und Erzieher erhofft man sich, dass die Erziehungsberechtigten darauf eingehen und Kontakt aufnehmen. Danach ruft die Familie an, bittet um einen Gesprächstermin und später gibt es auch einen Beförderungsplan, in dem das Problemfeld des Schülers wiederbeschrieben wird. Darüber hinaus werden Vorschläge erarbeitet, wie der/die SchülerIn schließlich seinen Transfer bewältigen kann.

Es gibt aber auch Familien, das wären die anderen 10 Prozentpunkte, die sich anscheinend nicht darum kümmern. Worum geht es bei dem "blauen Buchstaben" eigentlich? Früher war der "blaue Buchstabe" die Regel. Es ist nur die Info an die Erziehungsberechtigten, es kann vorkommen, dass ihr Baby im Sattel liegt. Die blauen Buchstaben werden zu Osterzeiten verfasst, meist nach den Osterfeiertagen.

Die letzte Erinnerung mit der Nachricht ist der blau unterlegte Brief: "Also, wenn jetzt nicht etwas Langsames geschieht, dann kann das Baby im Stuhl bleiben. Deshalb müssen die Informationen gelegentlich, um die Osternzeit herum, wieder hinausgehen, "es kann vorkommen, dass Ihr Baby sitzt bleibt". Falls die freiwilligen Angaben an die Erziehungsberechtigten - Zertifikatseintrag und blauer Brief - nicht gemacht wurden, wann müssen die Erziehungsberechtigten angemessen aufklären?

Die Schulen sind rechtlich dazu angehalten, die Erziehungsberechtigten bis längstens Ostern über das Transferrisiko zu informieren und einen Beförderungsplan zu unterbreiten. Gibt es keinen Beförderungsplan, können die Erziehungsberechtigten auch auf eine Versetzung dringen. Danach muss das Kleinkind transferiert werden, unabhängig von den Klassen. Der Fünfer verbleibt dann, aber der Student wird trotzdem transferiert.

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