Bundesagentur für Arbeit 2016

BA 2016 - Bundesagentur für Arbeit

TV und wissenschaftliche Publikationen, bedarf der Genehmigung durch die Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Das Einkommen der Bundesagentur für Arbeit wird im Wesentlichen durch Beiträge aus der Arbeitslosenversicherung bestimmt. September 2016 | Markus Krüsemann.

Die Arbeitsmarktsituation im Jahr 2016

"Die Arbeitsmarktsituation hat sich im Jahr 2016 positiv entwickelt: So ist die Anzahl der Erwerbslosen wieder zurückgegangen, die Erwerbstätigkeit ist vor allem in der ersten Hälfte des Jahres weiter angestiegen, und die Forderung der Unternehmen nach neuen Arbeitskräften ist wieder stark angestiegen. "sagte Frank-J. Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit (BA), heute in Nürnberg bei der Monatspressekonferenz.

Arbeitslosenzahlen 2016: Im Durchschnitt wurden 2016 in Deutschland 2.691.000 Menschen als Arbeitslose registriert. Im Jahr 2016 lag die Zahl der Unterbeschäftigten, zu der auch die Menschen in arbeitsmarktpolitischen Massnahmen und die kurzfristige Erwerbsunfähigkeit gehören, bei 3.581.000 im Jahr. Die Tatsache, dass die Arbeitslosenquote im Jahresschnitt mehr als die Nichtbeschäftigung gesunken ist, lässt sich durch die zunehmende Entlastungen durch die arbeitsmarktpolitischen Instrumentarien erklären.

Steigerungen wurden vor allem bei den Aktivierungs- und Eingliederungsmaßnahmen und der so genannten externen Förderung verzeichnet, bei denen die Beteiligung an Integrationsmaßnahmen im BAMF verzeichnet wird. Im Jahresdurchschnitt wurden von den 2.691.000 Erwerbslosen im SGB III 822.000 oder 31% der 2.691.000 Erwerbslosen von einem Arbeitsamt versorgt.

Im Jahr 2016 bezogen 788.000 Menschen ein durchschnittliches Arbeitsentgelt, das entspricht einer Einbuße von 47.000 gegenüber 2015. 2016 wurden nach Hochrechnungen rund 4.310.000 Menschen im arbeitsfähigen Alter von einer Arbeitsvermittlung im SGB II versorgt. Im Vergleich zum Jahr zuvor war dies ein Minus von 18.000. Der Prozentsatz aller in Deutschland wohnhaften Anspruchsberechtigten im Erwerbsalter liegt mit 7,9 Prozentpunkten leicht unter dem Niveau des Vorjahres.

Im Jahr 2016 waren im Durchschnitt 1.869.000 Menschen (69% aller Arbeitslosen) in der Rechtsgruppe SGB II als Arbeitslose registriert. Die Mehrheit der Empfänger von Arbeitslosenunterstützung II ist nicht als erwerbslos registriert. Die Zahl der Arbeitsplätze und der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze ist auch 2016 weiter angestiegen. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg nach den provisorischen Zahlen des Bundesamts für Statistik im Jahresschnitt um 429.000 auf 43,49 Millionen.

Auch 2016 ist die s. g. s. g. s. o. die s. g. s. Beschäftigungen im Vergleich zur s. g. s. g. Beschäftigung überproportional gestiegen. Bei geringfügiger oder selbständiger Tätigkeit war der Rückgang vorwiegend immens. In der Schweiz waren im Monat Juli 2016 31,37 Millionen Mitarbeiter umsatzsteuerpflichtig. Weitere Einflussfaktoren wie sektoraler Strukturwandel, starke Spannungen auf dem Arbeitsmarkt und Einwanderung haben für die Beschäftigungslage an Gewicht gewonnen und zu einem stetigen Anstieg geführt.

Die durchschnittliche Zahl der registrierten Arbeitsplätze betrug 2016 655.000, 87.000 mehr als im Vormonat. Im Jahr 2016 richtete sich die Mehrzahl der offenen Stellen an Mitarbeiter in den Branchen Transport und Spedition, Vertrieb, Metalle, Maschinen- und Fahrzeugbau sowie Gesundheitswesen. Die BA-X, ein saisonal bereinigter Index für die Arbeitsnachfrage in Deutschland, war 2016 von einem fast kontinuierlichen Wirtschaftswachstum geprägt und erreichte am Ende des Jahres mit 227 Prozentpunkten ihren höchsten Stand.

Das Geschäftsjahr 2016 schliesst die Bundesagentur für Arbeit mit einem Jahresüberschuss von 5,4 Mrd. E ab. Das Budget für 2016 ging von einem Zuwachs von 1,8 Mrd. E aus. Durch die gute Situation auf dem Markt hat sich der Aufwand im Laufe des Jahres erheblich reduziert. Der starke Bedarf an Arbeit führt zu einem weiteren Absinken der Arbeitslosenzahl.

Mit 14,4 Mrd. EUR lagen die Aufwendungen für Arbeitslosenunterstützung rund 1 Mrd. EUR unter den Planungen. Das gute konjunkturelle Umfeld schlug sich auch in den Aufwendungen für Insolvenzmittel nieder, die um 0,3 Mrd. EUR unter den Prognosen lagen. Im Jahr 2016 waren die Chancen auf Integration für Erwerbslose generell gut. In vielen Fällen wurde die Integration in den Arbeitmarkt ohne Unterstützung erreicht.

Deshalb hat die Bundesagentur für Arbeit ihre Bemühungen um die Integration dieser Gruppe von Menschen in den Ausbildungs- und Arbeitsmark verstärkt. Sie hat unter anderem die Beteiligung von über 233.000 Menschen aus Eritrea, Irak, Iran und Syrien an Fremdsprachenkursen mit 0,3 Mrd. umgerechnet. In die Dienstleistungen der arbeitsfördernden Maßnahmen wurden 8,1 Mrd. EUR investiert.

Die Entwicklung von Arbeit und Löhnen verlief im Laufe des Jahres etwas besser als erwartet. Für die Arbeitslosigkeit wurden 0,2 Mrd. mehr Beitragszahlungen gezahlt, als im Haushalt geplant waren. Rund 4,9 Mrd. EUR des erzielten Ergebnisses werden in die Gesamtreserve einfließen. Der verbleibende Teil wird in die speziellen Rückstellungen für Insolvenzgelder und Winterarbeitsförderung eingestellt.

Verfolgen Sie die Bundesagentur für Arbeit auf der Website von P2.

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