Deutsche in Niederlande

Die Deutschen in den Niederlanden

Es ist seit langem bekannt, dass "Oranje" viel mehr zu bieten hat als Windmühlen, Käse und Tulpen. Neben Windmühlen, Käse und Cafés hat das Land mehr zu bieten. Nicht nur Mühlen, Käsereien und Cafés. Die Niederlande sind ein populäres Auswandererland mit mehr als 70.000 Einwohner.

Kein Wunder, das Jahr steht vor der Tür und belegt im Weltglücksbericht 2013 den vierten Platz: Eine solide Volkswirtschaft mit einer hohen Innovationsstärke, einer niedrigen Arbeitslosigkeit und guten Beschäftigungsaussichten trägt dazu bei. Andernfalls muss sich der "Duitse Expat" nicht viel ändern, die Lebensbedingungen sind denen in seinem Heimatland vergleichbar, jedenfalls wenn er im nordwestdeutschen Raum ist.

Was die Sprache betrifft, so sind Niederländisch und Niederländisch nicht weit auseinander. Im Umgang mit den Behörden kann man anfangs gut englisch oder englisch sprechen, aber die Holländer versuchen gerne, die Nationalsprache zu benutzen. Attraktive Arbeitsbedingungen: Die Arbeitszeit ist oft günstiger als in Deutschland und der Berufsanfänger erhält frühzeitig Eigenverantwortung.

Diese sollten mindestens im holländischen Firmenbuch eintragen sein. Im Vergleich zu Deutschland sind die Bruttolöhne konstant um rund zehn Prozentpunkte unterdurchschnittlich. Der Krankenversicherungsbeitrag besteht aus einem Arbeitgeberbeitrag in Abhängigkeit vom Bruttogehalt und einer Arbeitnehmerpauschale zwischen 85 und 150 E. Es handelt sich um einen Beitrag. Detaillierte Antragsmappen mit Fotos und Kopien von Zertifikaten sind in den Niederlanden ungewöhnlich.

Jeder, der Holländisch beherrscht, hat einen klaren Vorsprung, mindestens ein paar Satz, um den Mangel an Kenntnissen des Niederländischen zu entschuldigen. Zunächst scheint der Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen entspannter zu sein als in Deutschland: Unsere Nachbarinnen und Nachbarinnen haben ihre (!) (akademischen) Namen nicht vor sich, Kolleginnen und Kollegen sowie der Vorgesetzte werden rascher behandelt und ziehen selten einen Schutzanzug an. Es ist ein willkommenes Erlebnis, wenn der Auswanderer auch in seiner freien Zeit seine Arbeitskollegen kennenlernt oder im "Friday Borrel", einem kuscheligen Getränk am Ende der Kalenderwoche, anwesend ist.

Ein professioneller Auftritt ist ein Muss und vor allem von den Menschen in Deutschland wird verlangt, dass sie gewissenhaft, termingerecht und genau mitarbeiten. Von Geschäftsbesprechungen und -terminvereinbarungen wird angenommen, dass sie auf den Punkt zugehen. In Sachen Können, das rasch als arrogant angesehen wird, mögen die Holländer keine Exzesse oder Überschwang. Gemäß dem Einkommensteuergesetz können ausländische Personen einen vorteilhaften Einkommenssteuersatz, die so genannten 30-Prozent-Regel, beantragen.

Nur 70 Prozentpunkte des Gewinns sollen auf diese Weise versteuert werden. Vermögenssteuer und Unternehmenssteuer sind in den Niederlanden nicht zu zahlen. Wie in Deutschland liegt die Umsatzsteuer bei 19 vH. Bei bestimmten Artikeln wie Lebensmitteln, Medikamenten, Behindertenartikeln, Büchern, Magazinen usw. wird ein ermäßigter Satz von 6 Prozentpunkten angewendet. Ottokraftstoff und Spiritus werden stärker als in Deutschland versteuert und sind daher kostspieliger.

Die sogenannte SOFI-Nummer sollte am besten vor dem ersten Werktag beim niederländischen Steueramt angemeldet werden, das der der deutschen Sozialversicherungsnummer nahe kommt. Das DIA-Tipp: Die EUREGIO-Organisation veranstaltet jeden dritten Donnerstag im Jahr eine gemeinsame Sitzung, bei der die niederländischen und inländischen Steuerbehörden ihre Ratschläge geben.

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